Beschreibung
Mercedes 190 Ponton 1960, (W121-Serie, nicht wie die Website behauptet) UK-Spezifikation Rechtslenker-Diesel. Charmantes altes 190er, das durchgehend super solide ist und gut rostfreie Kotflügel und Türunterkanten ohne Spachtel besitzt. Ausgerüstet mit dem OM 636 V11, 1767cc Vier-Zylinder-Dieselmotor, der erstaunliche 46 PS bei 3. 500 U/ min abgibt, er wirkt lebhafter als die Zahlen vermuten lassen, teils dank eines bemerkenswert glatten Vier-Gang-Synchromesh-Getriebes, das per Lenksäulenwechsel bedient wird. Diesel waren in den späten 1950er Jahren keine übliche Antriebsform für Autos, und anfangs ist der Startvorgang und der klappernde Leerlauf ein kleiner Kulturschock, doch sie gehören eindeutig zum Charme des Autos. Ist man erst einmal in Fahrt, fährt und fährt es wirklich sehr gut, deutlich besser als die meisten britischen Zeitgenossen. Die meisten kleinen deutschen Ticks, wie die auf einer Säule montierten Blinker, und die skurrilen Armaturenbrett-Details sind alle intakt und funktionieren. Der Tachometer funktioniert ebenso wie Kraftstoff- und Temperaturanzeigen. Bremsen wurden überholt, Hinterfedern und Dämpfer wurden ersetzt und das Auto ist komplett fahrbereit. Es ist jedoch kein Show-Winner. Der Innenraum ist brauchbar, aber stark benutzt, und das Äußere wurde im Laufe der Jahre lackiert, aber nicht besonders ordentlich. Von ein paar Metern wirkt es völlig präsentabel, und du würdest es gern zu einer Ausstellung mitnehmen. Es gibt heutzutage nicht viele von ihnen, besonders in Rechtslenker, und es kommt sogar mit einem originalen Bedienungsbuch des Fahrers... Es ist verblasst, aber solide, und es ist vollständig nutzbar. Wenn du nach einem makellosen, super glänzenden, kürzlich restaurierten Exemplar suchst, ist dies nichts für dich. Dies ist ein Auto, das man so akzeptiert, mit dem Vertrauen, es jederzeit gern zu fahren und nur nach Bedarf zu reparieren und zu verbessern. Ich habe einige Verkleidungs-Teile (Türgriffe etc.) und die Zierleisten, die um den Rand des hinteren Fensters laufen.













