Beschreibung
- Die Geschichte dieses faszinierenden Roadsters beginnt in den frühen 1950er-Jahren, in der 109 rue Judaique in Bordeaux, im Garagenbereich des örtlichen Händlers, mit einem gewissen Jacques Calès… Dieser Motorsportbegeisterte bereitete seinerzeit seinen eigenen Barchetta-Rennwagen vor, basierend auf Teilen eines Simca 8, um an den örtlichen Grand Prix teilzunehmen. Das gilt insbesondere für den Grand Prix von Bressuire 1953, wo wir ihn in der Sportklasse auf einem Simca Sport Spéciale 1090 cm3 engagiert sehen.
Im Verlauf von 1953 entwickelt er einen Renn-Coupé, Aluminium-Karosserie, Rohrrahmen, weiterhin basierend auf dem Fahrwerk von Simca, ausgestattet mit einem vorbereiteten Peugeot-203-Motor. Die LA 203 CALES ist geboren und am 04/ 54 isoliert zugelassen. Er setzt das Coupé beim Grand Prix von Bordeaux 1954 ein…
- Wir finden unser Barchetta-Renn-Coupé 1964 bei Firmin Dura, Karosseriebauer der Peugeot-Niederlassung in Dax. Die Barchetta Calès hatte zu jener Zeit ihre Wettkampf-Abenteuer beendet und verlangte nach einer neuen Karosserie. Firmin Dura wird diese Arbeit beenden, die bereits von Henri Rignault begonnen worden war.
- Unser eleganter Roadster verlässt diese Werkstatt in roter Lackierung mit einem schwarzen Streifen. Seine Linie ist direkt inspiriert von italienischen Meisterwerken; man findet dort insbesondere eine große Ähnlichkeit mit den Arbeiten von Frua, was zu einer Legende geführt hat, dass gerade der italienische Meister dieses Auto für Henri Rignault entworfen haben soll... Man verleiht ihm den Beinamen der Ferrari der Peugeot 203.
- Heute präsentiert sich das Auto uns mit einer prächtigen Patina. Sein Motorenwerk trägt noch die Spuren typischer Vorbereitungen der 1950er-Jahre: Zylinderkopf mit großen Ventilen und Constantin-Einlassrohr, Doppelvergaser Solex, Darl’Mat-Abgasanlage, neu aufgearbeitet auf 1500 cm3, Kolben Malhé… Einmal in Bewegung, klingt der Vierzylinder fesselnd. Beim Einlegen des ersten Gangs (unten rechts befindet sich das Getriebe noch im Originalzustand der 203, hier mit dem Schaltknauf am Boden in invertierter Anordnung) setzt das Auto sich in Gang und dreht hoch. Es ist eine echte Sportlerin, angenehm zu fahren mit einem ultra leichten, spielerischen Hinterradaufbau.
- Es ist letztlich ein Roadster, der sich in der Mitte zwischen drei der schönsten Welten befindet: dem Meisterstück eines talentierten Karosseriebauens, der Barchetta-Rennwagen, geboren aus dem Genie eines Jahrgangszauberers der 1950er Jahre, und dem Roadster, der perfekt ist, um den Sommer so zu genießen, wie er es verdient. Sie ist für Rennveranstaltungen historischer Fahrzeuge zugelassen.











