Beschreibung
BAG oder Victoria Spatz in rot, 1957. Ein sehr schönes Auto, das die Basis für einen echten Hingucker ist. Technisch OK, Karosserie braucht etwas Aufmerksamkeit. Mit gültiger deutscher Zulassung.
Eine seltene Gelegenheit, dieses Wunderwerk der deutschen Technik zu erwerben. Offenes Verdeck, 2-Takt, sehr liebenswert.
Preislich sehr konkurrenzfähig. Restaurierte Autos bringen mindestens das Doppelte dieses Preises.
Das Auto ist in Stuttgart Deutschland, Besichtigung nach Vereinbarung, da es nicht auf meinem Gelände ist (Nijverdal NL). Nur bei ernsthaftem Interesse. Verkauf im Auftrag des Eigentümers, offen für gute Angebote!Der ursprüngliche Entwurf des Spatz stammt aus der Feder des deutschen Autobauers Egon Brütsch. Er war einer der produktivsten Kleinwagenkonstrukteure der Welt und entwarf zwischen 1952 und 1958 elf verschiedene Automodelle, darunter die Mopetta. 1954 erwarb Harald Friedrich, Miteigentümer des deutschen Werkzeugmaschinenherstellers Alzmetall, die Lizenz zur Produktion des Brütsch 200 Spatz. Der Wagen erwies sich jedoch als nicht fahrtauglich. Friedrich beauftragte den Tatra-Ingenieur Dr. Hans Ledwinka mit der Neukonstruktion des Wagens. Unter Ledwinkas Händen wurde das neue Modell mit einem dringend benötigten zentralen Rückgratrohr und einer stabileren Vierradanordnung anstelle der ursprünglichen drei Räder umstrukturiert. Die Vorderräder hingen an einem separaten Hilfsrahmen und die Hinterräder an Pendelachsen. Außerdem wurden eine Federbeinaufhängung und hydraulische Bremsen eingebaut. Der 191-ccm-Einzylindermotor von Fichtel & Sachs wurde beibehalten, aber vor die Hinterräder verlegt, was ihm eine gute Balance verlieh. Das neue Modell hatte ein ähnliches Aussehen, nur dass die Plexiglas-Windschutzscheibe durch geteiltes Glas ersetzt wurde.
Die ersten Exemplare liefen im Juni 1955 unter dem Namen Spatz vom Band. Ihre zierliche, glatte Fiberglas-Karosserie brachte ihr schnell den Beinamen "Ein-Achtel-Corvette" ein. Die Freude darüber währte jedoch nicht lange, als ein Motor während einer wichtigen Zeitschriftenbesprechung Feuer fing. Die nächste Version des Spatz wurde als Prototyp mit einem erfindungsreichen "Flügeltürer"-Hardtop entworfen, aber ein früheres Patent von Hans Trippel (berühmt für den Mercedes-Benz Flügeltürer) verhinderte, dass das Modell jemals produziert wurde. Friedrich suchte daraufhin nach einem Produktionspartner, den er in dem Motorradhersteller Victoria fand, und gemeinsam gründeten sie 1956 die Bayerische Autowerke GmbH (BAG). Obwohl bald Verbesserungen folgten, wie etwa das 250-ccm-Modell Victoria 250, war im Oktober desselben Jahres klar, dass der Markt ein weiteres Kleinstfahrzeug nicht tragen würde. Die letzten Exemplare trugen den Namen Burgfalke 250, nach der Flugzeugfirma, an der das Unternehmen 1957 beteiligt war, aber es wurden nur wenige Exemplare gebaut. Burgfalke wurde schließlich nur noch ein Teilelieferant für die vorhandenen Fahrzeuge. Die Produktion endete im Februar 1957. Spezifikationen: Hersteller: Bayerische Autowerke GmbH (BAG) Herkunftsland: Deutschland Antriebskonfiguration: Heckmotor, Hinterradantrieb Motor: Luftgekühlt, Einzylinder, Zweitakt, 191ccm Fichtel & Sachs, 10 PS Getriebe: Sequentielles Vierganggetriebe mit Zwangsabschaltung und Viergang-Rückwärtsgang Höchstgeschwindigkeit: 50 mph Produktionsjahre: 1956 -1957 Produzierte Stückzahl: 859 Spatz 200 Obiger Text wurde vom Lane Motor Museum zur Verfügung gestellt (einige Teile wurden entfernt)





