Beschreibung
Der
Steyr 220 mit Gläser-Karosserie war ein exklusives Fahrzeug, das sich durch seine elegante, aerodynamische Linienführung und hochwertige handwerkliche Verarbeitung auszeichnete, typisch für die Karosserie-Manufaktur Dresden. Diese Karosserien, hauptsächlich als Roadster und Cabriolet gefertigt, hoben das Modell von den Serienlimousinen ab.
Die Karosserien von Gläser für den Steyr 220 gelten als Meisterwerke des Designs der 1930er Jahre.
Elegante Linienführung: Die Fahrzeuge bestachen durch ihre schönen, klaren Linien, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch aerodynamisch optimiert waren.
Exklusivität: Da nur wenige Einheiten (weniger als 10 Roadster wurden produziert) gefertigt wurden, sind diese Modelle extrem selten und begehrt. Dieser wunderschöne Roadster wurde im Werk Steyr-Daimler-Puch in der Stadt Steyr in Österreich gebaut. Das Werk produzierte das Fahrgestell des Steyr 220, das aus Rahmen, Motor, Getriebe und Lenkmechanismus bestand. Im November 1938 wurde das Fahrgestell in Steyr fertiggestellt und nach Dresden in Deutschland geliefert, wo sich das Unternehmen Gläser Karosserie befand – eine der bedeutendsten deutschen Karosserieschmieden jener Zeit. Dort fertigte man einzigartige, stromlinienförmige (tropfenförmige) Karosserien im Art-Déco-Stil für jeden individuell bestellten Roadster an. Da die Karosserie vollständig von Hand gefertigt wurde, war jeder Roadster ein Unikat und unterschied sich leicht von den anderen. So konnte beispielsweise die Länge der vorderen Kotflügel je nach Fahrzeug um bis zu 10 cm variieren.
Nachdem das Fahrzeug im März 1939 die Manufaktur Gläser verlassen hatte, wurde genau dieses Auto auf der Berliner Automobilausstellung 1939 präsentiert. Direkt von der Ausstellung wurde es vom österreichischen Konsul in Lettland gekauft – so fand dieses Fahrzeug sein neues Zuhause.



