Beschreibung
Nur ein Vorbesitzer seit 40 Jahren.
Immer in einer trockenen Garage.
Lackierung ab Werk, nie poliert.
Einsatzbereit, überall.
Regelmäßig bewegt und gewartet.
Nur echte 5600 km auf der Straße.
Riecht nach neuem Auto.
Hier handelt es sich um den „Alfa 33 Quadrifoglio Verde“ der allerersten Serie 905, mit dem schönen und komplexen „Armaturenbrett Ermanno Cressoni“, das bereits in der weitaus häufigeren und günstigeren Version des Folgejahres ersetzt wurde.
Dieses Modell ist an sich schon selten, aber die Einmaligkeit dieses Exemplars nach 40 Jahren liegt in der wirklich lächerlich geringen Laufleistung: Man fühlt sich beim Blick auf das Auto, als wäre es gerade erst ab Werk gekommen, und man genießt das Gefühl, in ein „neues“ Fahrzeug einzusteigen.
Der erste und einzige Besitzer hatte das Auto neu beim Autohaus CAR in der Via Pietramellara in Bologna gekauft und es im Juli 1985 mit Kennzeichen BO….. zugelassen.
Es gehörte zu seiner Sammlung neu gekaufter Sportwagen, die fast wie Modelle behandelt wurden: gut aufbewahrt und regelmäßig in einem Privatbereich bewegt, damit die Mechanik optimal erhalten bleibt – gefahren wurde strikt ausschließlich vom Besitzer selbst. Fiktiv zur Ausfuhr abgemeldet im 12/ 2006, im 10/ 2022 vom selben und einzigen Eigentümer wieder zugelassen.
Ganz ohne den kleinsten Kratzer oder Stoß: natürlich Erstlack.
Diese „Alfa 33“ erste Serie 905 von 1985 ist eine echte Alfa Romeo – in dem sehr bedeutungsvollen Sinn, dass sie noch vom unabhängigen Hersteller Alfa Romeo mit Fahrgestellnummer und Fahrzeugpapieren gebaut und gebrandet wurde, bevor es 1986 an Fiat überging. Ab 1986 heißt sie dann nur noch „33“ und wird unter dem Markennamen „Alfa Lancia Industriale“ produziert.
Außen:
Alfa-Rot A. R. 530, so wie es sich für eine Quadrifoglio Verde gehört.
Passende, spezifische Frontmaske für diese Ausführung. Lackierte Stoßfänger in Wagenfarbe, vorderer Spoiler und schwarze Unterbodenspoiler-/ Seitenschwellereinsätze, Scheinwerfer mit Jod, wunderschöne brünierte 14-Zoll Speedline-Gussräder (spezifisch), dazu die originalen 1985er P6 „Super-Ribassato“-Reifen!
Vordere Nebelscheinwerfer noch immer durch ihre schwarze Alfa-typische Kunststoffabdeckung geschützt, Wärmeschutzverglasung in Bronze, sowie Spritzdüsen für die Scheinwerferreinigungsanlage an den „Rostra“ als Option. Schwarze Anbauteile in Mittelsteg und an den Türrahmen. Heizbarer Heckscheibenbereich, Heckscheibenwischer.
Innen:
Schwarz bezogene Flächen mit weißem Bezug/ Struktur im Stoff. Sportliche Sitze mit Netzkopstützen, Lenkrad und Schaltsackknopf aus Leder, zusätzliche Instrumente in der Mittelkonsole für Öldruck und Volt meter. Geteilte, einzeln umklappbare Rücksitzbank. Das großartige und originale Armaturenbrett steht komplett im Block vertikal und verstellt so das Lenkrad. Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber vorne, zeitgesteuertes Innenlicht.
Etwas, das man bei keiner anderen Sport-Variante findet: Die Türverkleidung auf der Fahrerseite ist anders als rechts und von allen anderen 33ern. Neben der Öffnungsklinke wurden die Teile mit einem eigenen, teuren Formwerk ad hoc produziert: ein schräg ausgeführtes Ablagefach mit Wanne, ein Stiftehalter und ein rundes, mit Alfa geprägtes Fach/ Deckelchen zum Lesen der Karten – abnehmbar, ausgerüstet für den Anschluss an die Stromversorgung über den Zigarettenanzünder.
Technik:
Boxermotor: 4-Zylinder Alfa Romeo 1. 490 ccm, vorne längs eingebaut, mit „Ausgleich“/Überhang montiert, was dem Auto einen sehr tiefen Schwerpunkt verleiht. In der Leistungssteigerung von 95 auf 105 PS – ausschließlich bei den Versionen mit dem Quadrifoglio Verde. Unverkennbar an den Auspufftönen und an der spritzigen Art, Drehzahl aufzubauen.
Diese „Alfa 33“ Version 905A2D, gebaut für zwei Jahre zwischen 1984 und 1986, ist mit dem Motortyp 30146 ausgestattet: 1490 ccm mit elektronischer Zündung, Einzelversorgung für jeden Zylinder, 2 Doppelzylindervergasern d. 32. Getriebeübersetzungen mit 5. Gang für Leistung und vmax über 185 km/ h, 840 kg trocken.
Dokumentation:
Bordbuch/ Bedienungs- und Wartungsanleitung mit Schaltplan in klassischer Alfa-Tradition, dazu das passende Supplement, das Werkstatt-Serviceheft, das Annahme-/ Akzeptanzzertifikat, die Rechnung über den Einbau des Nebelscheinwerfer-Kits.
Natürlich sind die doppelten Schlüssel und das Werkzeug in ihrer vorgesehenen Tasche dabei, aber auch die originale Broschüre zur Modellvorstellung. Das Magazin „Profumo di Alfa“ hat in der Ausgabe 1/ 25 einen Beitrag über dieses Exemplar veröffentlicht.
ASI-Historienrelevanz-Zertifikat. Der feine Genuss, in einen Innenraum zu steigen, als wäre es ein Showroom-Auto von 1985, die Perfektion bis ins Detail – so richtig genießt man das nur in einem neuen Auto.
Die angenehme Festigkeit der Bedienelemente, das haptische Gefühl der „jungfräulichen“ Materialien und die direkte, noch „verbundene“ Antwort von Motor und Getriebe. Kurz gesagt: die Besonderheit eines Fahrzeugs mit wirklich lächerlich wenig gefahrenen Kilometern – und in der Art gehalten, wie es sich gehört.
Die unverwechselbare Tonlage des Boxers in „gezogener“ Ausführung mit seinen knackigen Schub-/ Schubabschaltknallen, der Fahrspaß und die extrem gute Straßenlage, garantiert durch ein sehr leichtes Auto mit längs eingebautem Motor und sehr tiefem Schwerpunkt.
Die Emotion, die berüchtigten neuen Pirelli P6 aus dem Jahr 1985 zu sehen – montiert auf Felgen, die noch nie einen Bordstein gesehen haben. Der Aufkleber des Autohauses, der aussieht, als sei er gerade erst am Heck angebracht, der Gedenkaufkleber zum 75-jährigen Jubiläum von Alfa Romeo auf der Heckscheibe der Alfa, die im Laufe des Jahres 1985 vom Band liefen.
Kuriosität: Der Alfa 33 Q. V war das Auto, mit dem der Wagen bei seinem Renn-Debüt an den Start ging…














