Beschreibung
Dieser Mercedes‑Benz 420 SE von 1987 ist ein ungewöhnlich originales, wenig gefahrenes Exemplar: 57. 500 Meilen ab Neuzustand und nur zwei Vorbesitzer, beide langjährig. Das Auto wurde nie lackiert; jedes Blech trägt noch immer seine originale Arctic‑White-Werkslackierung, und sämtliche Scheiben sind original – mit der sicherheitsgeätzten Registrierungsnummer auf jeder Scheibe. Der originale Sparshatt Jones Mercedes‑Benz Bexleyheath‑Händlerschein bleibt auf der Heckscheibe, genau dort, wo er angebracht war, als das Fahrzeug neu ausgeliefert wurde.
Das Fahrzeug wurde im Juli 1987 gebaut und verließ das Werk in Arctic White mit grauem MB‑Tex‑Interieur. Zur werksseitigen Ausstattung gehören das elektrische Schiebe‑/ Neigefaltdach, ein sehr seltenes Paket aus elektrisch verstellbarer Lenksäule und Neigung (mit verstellbarem Lenkrad), wärmedämmendes Glas mit beheizter Heckscheibe, Scheinwerferwischer, beleuchtete Schminkspiegel, elektrische Fenster vorn und hinten, beheizte sowie elektrisch verstellbare Außenspiegel, klappbarer Frontarmlehne und Gepäcknetze hinten. All diese Funktionen funktionieren bis heute exakt so, wie sie vorgesehen sind – inklusive Schiebedach, Fenster, Spiegel und Innenraumzubehör.
Das Serviceheft enthält die ersten 3 Einträge von Sparshatt Jones Mercedes‑Benz Bexleyheath (inklusive des so wichtigen „Einfahr‑Services“), gefolgt von dreizehn Stempeln von Keys Mercedes Specialist, einer extrem renommierten Werkstatt. Die MOT‑Historie ist außergewöhnlich sauber: In fast vier Jahrzehnten gab es nur wenige Beanstandungen, meist im Zusammenhang mit Reifenalter und Gummilagern. Heute steht er auf nahezu neuen Reifen, und kürzlich hat das Auto eine 300‑Meilen‑Tour ohne Probleme absolviert – er läuft und fährt genau so, wie er soll, zieht in allen Gängen kräftig und liegt entspannt bei 70 mph auf der Autobahn. Mechanisch ist er in hervorragendem Zustand und bereit, direkt nach Hause gefahren zu werden.
Die Karosserie ist rostfrei. Die Radläufe, Schweller, Wagenheberaufnahmen, Innenkotflügel, der Kofferraumboden und die Unterseite sind durchgehend solide und es gab nie Schweißarbeiten, keine Reparaturen und keinen Rost. Der Lack ist über das gesamte Fahrzeug hinweg gleichmäßig, ohne Dellen oder Kratzer. Alle vier Alufelgen sind sauber und machen einen sehr guten Eindruck – plus eine original Werks‑Alufelge (ungesetzt) im Reserveradmulde.
Das Interieur ist für Alter und Laufleistung in sehr gutem Zustand. Das originale graue MB‑Tex wirkt stimmig, und die Sitze zeigen nur minimalen Verschleiß. Die Türverkleidungen sind sauber, straff und ohne Durchhang oder Beschädigungen, und alle Taschen sowie Zierleisten sind vollständig. Die Holzverkleidung ist original und hat sich sehr gut gehalten – keine Risse, kein Abplatzen des Lackes. Das Armaturenbrett ist sauber, ohne Risse, und sämtliche Schalter und Bedienelemente funktionieren ordnungsgemäß. Die originalen Fußmatten sind noch im Fahrzeug, und sogar das originale Verbandspäckchen ist noch versiegelt vorhanden. Die Hutablage hinten ist in außergewöhnlichem Zustand – kein Rost, kein Verfall, was bei W126 sehr selten ist.
Das Auto wurde trocken in einer privaten Sammlung gelagert – mit monatlichen Checks und regelmäßigen Startvorgängen, bei denen es jeweils auf Betriebstemperatur gefahren wurde. Frisch gemacht: Öl‑ und Filterwechsel (der Peilstab sieht aus wie Honig!)
Das Fahrzeug wurde nie als Totalschaden abgeschrieben, nie gestohlen, nie importiert oder farblich umgelackt. Die MOT‑Prüfung läuft im Februar 2027 aus, aber als Fahrzeug von 1987 wird es im nächsten Jahr für den Historic‑Status qualifizieren – damit ist es steuerbefreit, MOT‑befreit und ULEZ‑befreit. Das wird ein großartiger, alltagstauglicher Klassiker, der im Wert nur steigen kann. W126 werden zunehmend schwer zu finden und nahezu unmöglich zu ersetzen. In den letzten 20 Jahren habe ich keines in diesem Zustand gesehen, mit wenigen Haltern und wenig Kilometerstand.















