Beschreibung
1964 Rover 95 – P4-Modell mit Overdrive. Im Mai 1964 zugelassen – der letzte Monat der Produktion des Rover P4. Dieses Auto fährt sich ganz hervorragend, ohne bekannte Mängel, und sieht fantastisch aus: fertig im seltenen Rover-Karosseriefarbton Ivory (Elfenbein) mit Mulberry-Leder-Interieur, neuen dunkelroten Velours-Türverkleidungen (door cards) und neuen roten Teppichen. Die Elfenbeinfarbe, die dem Wagen wirklich steht, ist eine originale Rover-Spezifikationswahl für den Rover 95 aus diesem Jahr. Laut einem „Classics“-Magazin-Artikel über Restaurierung & Road Test aus dem Jahr 2012 ist das Fahrzeug seitdem sehr gut in Schuss geblieben. Eine Kopie des Artikels über vier Monate ist zusammen mit der Dokumentation vorhanden. Ich habe kürzlich mit dem Wagen Roadtrips von 325 Meilen und 200 Meilen gemacht – ohne irgendwelche Probleme. Die angezeigten Kilometerstände belaufen sich inzwischen auf 46. 900 Meilen, allerdings kann das nicht garantiert werden. Die Zulassungsunterlagen (V5C) stehen auf meinen Namen; es ist ein widerwilliger Privatverkauf, da mein Rover 95 bei Classic-Car-Shows sehr bewundert wird. Der Rover P4 95 ist eine mittelgroße Luxus-Limousine, die von 1963 bis 1964 gebaut wurde. Er hat einen 2, 6-Liter-Sechszylinder-Motor mit 102 bhp und ein klassisches Rover-Interieur sowie eine klassische Rover-Optik.ÜberblickDer Rover P4 95 wurde 1963 als Teil der letzten Phase der P4-Baureihe eingeführt – zusammen mit dem Rover 110 –, um die Lücke zu überbrücken, bis der Rover 2000 (P6) für die Produktion bereit war. Der Rover 80 war bereits da und bot mehr Leistung: mit einem auf 102 bhp abgestimmten 2, 6-Liter-Sechszylinder-Motor, der bis zu 93 mph erreichen konnte. Um seinen Platz als erschwinglicheres Modell zu sichern, wurde der 95 mit einem Achsantrieb mit Übersetzungsverhältnis 3, 9:1 ausgestattet. Dieses 95-Modell hat den Vorteil, mit einem Laycock-Overdrive ausgerüstet zu sein – ideal fürs Cruisen auf der Autobahn und für ein besseres Fahrverhalten im modernen Verkehr. Design und AusstattungOptisch lässt sich der Rover 95 vom zeitgenössischen 110 durch die Radzierleisten im 100-Stil und die speziellen Schriftzug-Embleme unterscheiden. Die Karosserie hatte vier Türen und ein geräumiges Interieur für fünf bis sechs Passagiere. Innen wurde klassisch im Rover-Stil gearbeitet: hochwertige Leder-/ Hautpolster (hide upholstery), Teppiche mit kräftiger Florhöhe sowie Nussbaum-Verzierungen am Armaturenbrett und an den Fensterumrandungen. Bedienelemente und Instrumente waren ergonomisch für die Bequemlichkeit des Fahrers angeordnet, und Kontrollleuchten gaben Warnungen bei Öldruck, Handbremse sowie Bremsflüssigkeitsständen. Anfangs waren Türen, Kofferraumdeckel und Motorhaube aus Aluminium, doch 1964 wurden sie durch Stahllbleche ersetzt, um Dellenbildung zu reduzieren und die wahrgenommene Qualität zu verbessern. Der P4 95 behielt das klassische Rover-Design bei, einschließlich der hinten angeschlagenen „Suicide“-Türkonstruktion. Technische Daten• Motor: 2, 6-Liter-Sechszylinder, 102 bhp• Getriebe: Viergang-Schaltgetriebe, bodenmontiert.• Achsübersetzung: 3, 9:1• Bremsen: Vollhydraulisch, mit Girling-Vorderradbremsscheiben und Upgrade der Lockheed-Servo-Einheit.• Fahrwerk: Unabhängige Schraubenfedern vorne, starrer Hinterachsträger mit halb-elliptischen Blattfedern hinten• Elektrik: 12-Volt Lucas-Komponenten für Licht und Zubehör. Lichtmaschinen-Upgrade für das Ladesystem sowie elektrische Scheibenwaschanlage. USB-Port ergänzt für Sat-Nav- & Telefonaufladung. Produktion und VermächtnisInsgesamt wurden 3. 680 Rover 95 gebaut – damit war es das letzte P4-Modell, das im Mai 1964 die Fertigungslinie verließ. Der P4 95 zusammen mit dem 110 markierte das Ende der P4-Baureihe, die seit 1949 in Produktion gewesen war, bevor sie durch den moderneren Rover P6 ersetzt wurde. Der 95 wird heute vor allem wegen seiner Zuverlässigkeit, der sorgfältigen Verarbeitung und dem klassischen britischen Limousinen-Design in Erinnerung behalten – und ist bei Sammlern entsprechend begehrt.















