Beschreibung
1. Der meistgebaute Zwölfzylinder der Welt ist in diesem Sarg geboren …
Wenn es in Ihrer veredelten Garage keine Ölspur unter Ihrer Jaguar gibt, dann gibt es auch keine darin.
Nicht imperial, Rechtslenker, Schraubensicherung mit Draht, SU‑Vergaser … Dieses ganze Sammelsurium macht eine Engländerin aus ihr – immer charmant, manchmal auch richtig leistungsfähig.
Die letzte Type E, Serie III, 2+2, von Blackpool, entkommt der Regel nicht.
Man muss schon ein großer Brandstifter sein, um sich so etwas auszudenken und zu bauen.
Spazieren Sie sie schnell durch die Schluchten des Verdon, und Sie sind bald bei ihrem Schöpfer angekommen.
Kein Bremseingriff, keine Kühlung, fast flach gequetscht zwischen einem V12, der knapp an die halbe Tonne kratzt, und 80 Litern Benzin in einem Tank aus Pappe – da muss man schon einiges im Schritt haben, um das überhaupt zu öffnen.
2. Dieses Fahrzeug:
Seltene Historie, europäische Herkunft (Belgien), Linkslenkung, Schaltgetriebe, zweiter Hand, 44. 000 km ab Werk, kein Atom Korrosion, nie verunfallt … Wir sind im oberen Regal – keine Sauggurke, die aus irgendwelchen Tiefen von Texas herangekarrt wurde.
Ich versuche sie nicht, wie einen Spiegel ****** zum Glänzen zu bringen – und erst recht nicht, sie so perfekt zu machen, dass Sie es nicht mehr wagen würden, sie aus dem Museum zu fahren.
Die durchgeführten Arbeiten wurden auf perfekter Basis begonnen, aber dennoch über eine quasi vierzigjährige Standzeit hinweg, um das Fahrzeug zuverlässig zu machen und glaubwürdig für den täglichen Einsatz.
Selbst auf perfekter Basis braucht das mindestens 350 Stunden Arbeitszeit und 25. 000 Euro an Teilen.
Die wichtigsten Modifikationen sind:
– Belüftete Bremsscheiben (vorn/ hinten).
– Bremssattel 4‑Kolben.
– Neue Reifen, natürlich (Pirelli)
– Neue Abgaskrümmer, komplette Edelstahl‑Auspuffanlage.
– Aluminium‑Kühler, elektrische Hochleistungs‑Lüfter.
– Sämtliche neuen Schläuche.
Und Dutzende weitere Arbeiten – alles im Verlauf herunterladbar, mit Details zu den Arbeiten und zur Begutachtung des Wagens.
3. Am Steuer …
Edelstahl‑Auspuff … schöne Melodie.
Moss‑Getriebe, perfekt.
Bremsen – endlich etwas, das funktioniert.
Straßenlage … Eine Jaguar …
Dieses Modell hat keine Speichenräder, was natürlich alle enttäuscht, die das für den Retro‑Look für unverzichtbar halten.
Die Speichen bringen weder Komfort noch erst recht Leistung.
Trotzdem ist es möglich, das mit einem noch vertretbaren Budget zu ändern.
Ich persönlich sehe keinen Nutzen darin – alle Lightweight Type E waren ausnahmslos mit Stahlfelgen ausgestattet (en bref).














