Beschreibung
Verlassen von Maranello im November 1992, gehört dies zu den letzten F40, die jemals gebaut wurden.
Das Auto hat eine europäische Bauvariante (bestätigt durch die Fahrgestellnummern), war aber zunächst in Kuwait für den ersten Besitzer zugelassen.
Anhand der Nummernstempel an den Blechen und Bauteilen lässt sich bestätigen, dass das Auto vollständig nummerngleich ist, Originalbleche besitzt und unfallfrei ist. Das vollständige originale Werkzeugset ist ebenso vorhanden wie das Reifendruck-Kit sowie das originale Serviceheft und die Mappe.
Das Auto präsentiert sich in außergewöhnlichem Zustand und verfügt über eine herausragende, vollständig dokumentierte Servicehistorie sowie ein gestempeltes Serviceheft.
4. 420 km
Katalysator & Nicht-Verstellbar
Rosso Corsa
Stoffa Vigogna Trim
Original unrestauriert
mit übereinstimmenden Nummern
Classiche Certified in 2016
2 Besitzer seit Neu
Europäische Spezifikation. Ursprünglich an den Kuwait-Markt geliefert
Vollständige, dokumentierte Servicehistorie
Zuletzt gewartet bei JCT 600 am 12. 12. 2025
So oft das definitive Wunschlisten-Auto, wird der F40 oft als das größte Ferrari-Straßenauto aller Zeiten angesehen. Er setzte neue technische Maßstäbe und bot ein berauschendes Fahrerlebnis, das ihn zu einem Muss für jeden Top-Sammler macht.
Die Gründung des Autos ist eine Legende und weit verbreitet dokumentiert, daher hier kein weiterer Aufwand. Es genügt zu sagen, dass es das letzte Design war, das persönlich von Enzo Ferrari genehmigt wurde.
Wild und ungestüm mit einer unmittelbaren, greifbaren Seite, die man heute kaum mehr durchsetzen könnte, war die Mission des F40, den Staffelstab vom bereits heroischen 288 GTO zu übernehmen und die Lautstärke auf 11 zu drehen. Im Wettstreit gegen Porsches technologische Tour-de-Force, den 959, war dies das späte Achtziger-Jahre-High-Octane-Rennen, um das weltweit schnellste Auto zu liefern und damit die automobilistische Vorherrschaft für Ferrari zu sichern.
Der Ferrari F40 bleibt auch über 30 Jahre später eine einschüchternde Perspektive. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 201 mph, 0-60 in 3, 8 Sekunden und 0-100 in unter 10 Sekunden ist es ein nahezu getarntes straßenzulässiges Rennwagenkonzept.
Auch bei vergleichsweise moderaten Leistungszahlen wirkt ein “40” heute noch schnell – teilweise resultiert es daraus, wie heftig die Turbos die Leistung plötzlich anheben und der F40 so eine Steigerung in der Beschleunigung bietet, die bei jedem Bremsen den Atem stocken lässt. Dennoch ist es überwältigend, aber nicht überwältigend; das Chassis scheint so eingestellt zu sein, dass es die brutale Lieferung erwartet.
Während das Design eine gewisse Brutalität ausstrahlt, resultiert die technische Umsetzung direkt aus Ferraris F1-Erfahrung mit Verbundstoffen; es handelt sich um eine Kunststoffwanne, die an ein Rohrstahl-Chassis geklebt ist und eine enorm steife Struktur ergibt. Die Türen, Fronthaube und andere abnehmbare Bleche bestehen aus leichtem Carbon.
Das Interieur ist berühmt sparsam. Kein Leder, kein Teppich, kein Radio, nicht einmal ein Türgriff – alles im Bestreben um Gewichtseinsparung und die damit verbundenen Leistungsverbesserungen.
Der donnernde, 478 PS starke Doppelturbo-V8 mit 2936 ccm Hubraum kann 426 lb-ft Drehmoment liefern, alles angetrieben durch eine 5-Gang-Transaxle. Ein extrem zuverlässiges Setup, das einen geübten Fahrer auf jeder Rennstrecke zur Schnellsten Zeit belohnen kann.
Der F40 verbindet die Seltenheit eines klassischen Ferraris mit wirklich zeitgemäßer Supersportwagen-Performance.
Und wie oft zitierte Linie sagt: „Wie ein reifer Bordeaux, wird der F40 im Weinfass immer besser“, während die Chance, ein Muster in vielerlei Garagen zu legen, so schnell schwindet wie der Blick im Rückspiegel eines F40.































