Beschreibung
Eine schöne und völlig originelle frühe Serien-1 124 Coupé. In Giallo Positano mit dem optionalen Fünfgang-Getriebe und einem Autovox-Radio. Leichtmetallräder gegen Aufpreis erhältlich.
Bei einer Nachlassversteigerung Anfang 2023 in einer Garage entdeckt, in der er seit 1973 geparkt war. Er hatte erst 23. 000 km zurückgelegt, etwa 15. 000 Meilen, und stand mit seinen originalen Michelin X-Radialreifen, lange entleert (noch am Auto). Er befand sich in einem bemerkenswerten Erhaltungszustand und wurde/ ist nie lackiert worden, das erste Mal, dass ich das über ein Auto aus Italien sage. Danach wurde er vollständig wieder in Betrieb genommen. Die Arbeiten umfassten einen überholten und neu abgedichteten Zylinderkopf mit neuer Kopfdichtung und nachgeschliffenen Ventilen plus neue Zündkerzen, überholter Vergaser, neuer Bremskraftzylinder, überholte Bremszangen und neue flexible Schläuche, neue Schlauchleitungen des Kühlsystems, neue Stoßdämpfer, neue Reifen, neuer Scheibenwischermotor, neue Kugelgelenk-Abdeckungen an Lenkung und Aufhängung, überholte Felgen und mehr. Fiamm-Lufthörner wurden gereinigt und geschmiert und funktionieren gut. Das ist der dem Neuzustand am nächsten kommende 124 Coupé.
Der renommierte Motorsportjournalist LJK Setright lobte die damals neue 124 Coupé in höchstem Maße und bemerkte, dass das Lenken leicht und erstaunlich präzise sei und der Chassis seinen Konkurrenten Jahrzehnte voraus war. "Was für eine Kraft des Guten war Fiat in jenen Tagen! Der 124, Pionier der lastabhängigen Antiblockierbremsung, war unerschütterlich. Die elegante S1 124 Coupé hatte unglaublich gute Straßenlage." Autocar ergänzte, dass "selten das Autocar-Personal so einhellig einepein Autos gepriesen hat" und fügte hinzu, dass "Handling und Straßenlage neue Maßstäbe setzten".
Dies waren die ersten Autos, die den now legendären Lampredi-Doppel-Nockenwellen-Motor erhielten. Sie hatten außerdem eine vordere Doppel-Wunschbein-Aufhängung mit Stabilisatoren vorne und hinten sowie Scheibenbremsen rundum.
Die frühen S1, wie dieser hier, hatten gegenüber späteren Autos eine andere Hinterachskonstruktion in Form einer Drehmomentwelle zum hinteren Differential und einer Stabilisatorstange; dies führte zu außerordentlichem Handling, es gab nahezu kein Body-Roll. Dies wurde 1969 durch eine weichere und komfortablere Bauweise ohne Stabilisatorstange oder Drehmomentwelle ersetzt, was das Handling (etwas) beeinträchtigte und von Setright stark beklagt wurde.
Das Auto wurde in der Auto Italia Magazine in einem Vergleich mit einer Fulvia und einem 105 Coupé vorgestellt, den es "gewann".
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