Beschreibung
Der 1966er Sunbeam Tiger Mk1 gilt als eine der faszinierendsten transatlantischen Auto-Kooperationen der 1960er Jahre. In dem Bestreben, den enormen Erfolg des AC Cobra zu kopieren, rief die britische Rootes Group den legendären Carroll Shelby zu Hilfe, um ihrem eleganten, aber untermotorisierten Sunbeam Alpine Roadster amerikanische Power zu verpassen. Das Ergebnis, von Jensen Motors in England gefertigt, war der Sunbeam Tiger – ein mitreißender leichter Sportwagen, den die Liebhaber liebevoll als »Baby Cobra« bezeichnen. Getreu Sheltons ursprünglicher Rezeptur wird dieser begehrte Mk1 vom robusten Ford Windsor V8-Motor mit 260 Kubikzoll (4, 3 Liter) angetrieben, der für seine unerschütterliche Zuverlässigkeit, gewaltiges Drehmoment im unteren Drehzahlbereich und seinen unverwechselbaren, dröhnenden Klang gelobt wird. Dieses amerikanische Triebwerk ist perfekt mit einem knackigen Viergang-Getriebe verbunden, das ein äußerst fesselndes und unmittelbares Fahrerlebnis bietet. Um die deutliche Steigerung von Leistung und Drehmoment gegenüber dem Standard-Alpine zu bewältigen, verfügt der Tiger über wesentliche technische Aufwertungen. Dazu gehören ein deutlich präziseres Lenkgetriebe mit Zahnstangenlenkung, ein strafferes Fahrwerk mit einer hinteren Panhard-Strebe und ein speziell modifizierter Rahmen, der das Gewicht und die Verdrehung des V8 aufnimmt. Das Ergebnis ist ein wunderschön ausgewogener Roadster, der britischen Charme mühelos mit brutaler amerikanischer Kraft verbindet. Derzeit bei SportClasse erhältlich, präsentiert sich dieses bemerkenswerte Exemplar von 1966 in hervorragendem optischen und mechanischen Zustand, was eine Lebensdauer sorgfältiger Pflege widerspiegelt. Es ist bereit, gefahren, genossen und bewundert zu werden. Was diesen konkreten Tiger jedoch wirklich auszeichnet, ist seine unvergleichliche Provenienz. Es wird dem nächsten Besitzer mit einem unglaublich umfassenden Dossier angeboten, das die vollständige dokumentierte Geschichte und die Originalhandbücher des Vorbesitzers umfasst, zusammen mit einer umfangreichen, kuratierten Sammlung von Fachzeitschriften und Büchern aus der Epoche, die das Erbe des Modells dokumentieren. Dies ist eine außergewöhnlich seltene Gelegenheit, ein makelloses Stück Anglo-Amerikanischer Automobilgeschichte zu erwerben, das sich ebenso für spannende Hochgeschwindigkeits-Fahrten auf der offenen Straße eignet wie für die feinsten Concoursflächen.











