Beschreibung
1963 FIAT SEICENTO D MULTIPLA Wunderschönes originales Farbschema – hellgelber/ weißer Karosserielack mit braunem und weißem Interieur. Motor komplett von Grund auf überholt mit einem 850-ccm-Aggregat. Innenraum fachgerecht restauriert mit Pferdehaar, Yuta-Canvas und „vipla“ gemäß Original. Neue Gummifußmatten und alles andere ebenfalls neu.
Das Auto ist aktuell nicht beim italienischen PRA (pubblico registro automobilistico) registriert. Es hat Kennzeichen und „libretto di circolazione“.
Der Preis beinhaltet die Kosten für das Fahrzeug, jedoch nicht Transport, Ummeldung/ Umschreibung des Eigentums usw. Das Auto wird „wie es ist“ verkauft, daher werden potenzielle Käufer dringend ermutigt, den Zustand vor Ort persönlich zu überprüfen.
Das Auto steht in Acireale (CT), Sizilien, Italien
Francesco +39 347 347 02 02 (Italien)
Der Fiat 600 Multipla D erlangt seinen Kultstatus durch die Mischung aus skurrilem Design und echter Seltenheit. Die Front – scherzhaft „tricheco“ (Walross)-Gesicht genannt wegen der bauchigen, „bärtigen“ Optik der Scheinwerfer und des Grills – macht ihn zu einer der am stärksten polarisierenden Silhouetten in der Automobilgeschichte: gleichermaßen unbeholfen und liebenswert. Heutzutage gibt es nur noch wenige, und noch viel weniger haben diesen Zustand überlebt.
Was dieses Exemplar besonders macht:
Farbkonzept: ein helles, elegantes Weiß/ Elfenbein-Duotone – eine willkommene Abkehr von den sonst bei überlebenden Multiplas typischen düsteren Grüntönen, Grautönen und Brauntönen.
Interieur: passende Tan- und Elfenbein-Polsterung über alle 7 Sitze – selten bei einem Wagen, dessen Innenräume normalerweise dunkel und zweckmäßig gehalten sind.
Motor: vom originalen 600 ccm auf ein 850-cm³-Aggregat aufgerüstet, mit deutlich besser nutzbarer Leistung als eine Serie-Multipla.
Restaurierung: in einen „perfekten“ Zustand zurückgebracht – erkennbar durch einen Besitzer, der sich ganz der Erhaltung (und Verbesserung) eines wirklich ausgefallenen Stücks italienischer Designgeschichte verschrieben hat.
Zusammen verwandeln diese Details aus dem sonst eher skurrilen, leicht „verstaubten“ Microvan etwas, das fast wie ein Schmuckstück wirkt: ein Beweis dafür, dass sogar Fiat's hässliches Entlein mit dem richtigen Blick schön gemacht werden kann.














