Beschreibung
1939 Austin 10 Cambridge
Der 1939er Austin Ten Cambridge nimmt einen besonderen Platz in der britischen Automobilgeschichte ein. Eingeführt als logischer Schritt zwischen dem Austin Seven und dem größeren Austin Twelve, wurde der Ten zum meistverkauften Modell Austins der 1930er Jahre und blieb mit fortlaufenden Verbesserungen bis weit in die Nachkriegsjahre hinein in Produktion. Im Dezember 1936 entwickelte sich das Modell zum schlankeren Cambridge, mit verbessertem Komfort, Verfeinerungen des Antriebsstrangs und einer bescheidenen Leistungssteigerung. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von rund 60 mph war es nie als Sportwagen gedacht, aber es erwarb sich einen beneidenswerten Ruf für Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Alltagstauglichkeit und wurde über Generationen hinweg zu zuverlässigem Familientransport.
Dies ist ein besonders schönes Exemplar dieser Geschichte: ein Austin 10 Cambridge, am 24. März 1939 zugelassen und in einer Kombination aus Schwarz und Königsblau lackiert. Das Auto hatte von Neuem lediglich vier Vorbesitzer, was durch die Historie unterstützt wird, die jedes V5-Dokument enthält und eine klare und sichere Nachverfolgung der Besitzkette von den frühesten Tagen ermöglicht.
Dieses Cambridge wurde im Jahr 2008 von einem engagierten Austin Club-Mitglied und professionellen Karosseriebauer aus der Langzeitlagerung geholt, der eine akribische, komplette Karosserieverwandlung über zwei Jahre durchführte. Die Arbeiten wurden auf außerordentlich hohem Niveau abgeschlossen, mit sorgfältig restaurierter Karosserie, Lackierung und Zierleisten, das Interieur einfühlsam überarbeitet und die mechanischen Bauteile einschließlich Unterstützung erfahrener Spezialisten komplett überholt. Das Ergebnis ist heute ein Auto, das wunderschön wirkt, mit einer Lackierung und Details, die jeder Oldtimer-Ausstellung gut zu Gesicht stünden.
Die Begleitgeschichte des Autos ist ebenfalls eine Freude für sich. Neben umfangreichen MOT-Unterlagen und Rechnungen, die regelmäßige Wartung über viele Jahre hinweg dokumentieren, gibt es Dokumente, die selten zusammen in einer Sammlung zu sehen sind. Dazu gehört ein originales Handbuch des Vorbesitzers aus der Zeit, Fotokopien des Original-Fahrzeugscheins von neu, sowie originales Magazinmaterial wie Practical Classics-Berichte über die DIY-Restoration des Austin 10 Cambridge, Verkaufsanzeigen von 1936 und Seiten aus dem Motor Trader der Zeit, die Schmierdiagramme und Servicedaten veranschaulichen. Eine Sammlung detaillierter Fotografien dokumentiert die Restaurierung und verschiedene Aspekte des Autos und bietet dem nächsten Besitzer Sicherheit und Einblick.
Mechanische Pflege war fortlaufend und gründlich. Im Laufe der Jahre profitierte das Auto von erheblichen Ausgaben, darunter der Austausch der Kupplung, Arbeiten an der Kopfdichtung, Reparaturen der Kraftstoffpumpe und regelmäßige Wartung. Kürzlich wurde der Zylinderkopf entfernt und bearbeitet, härtere Ventilsitze eingesetzt, Kernstopfen ersetzt, neue Schläuche und Servicekomponenten installiert, das Schwungrad bearbeitet und eine neue Kupplung eingesetzt, dem Kraftstoffsystem einschließlich Tank und SU-Vergaser Aufmerksamkeit geschenkt, und das Anlagesystem erneuert mit einem neuen Relais/ Anlasser und überholtem Anlasser. Chromarbeiten wurden nach Bedarf ersetzt oder neu platiert, und unauffällige Blinkleuchten wurden installiert, um die Sicherheit zu erhöhen und dennoch den Charme der Epoche zu bewahren.
Bereit, sofort genossen zu werden: Dieser Austin 10 Cambridge würde sich genauso gut auf lokalen Oldtimer-Veranstaltungen zeigen, an einem sonnigen Nachmittag in die Kneipe fahren, Film- oder Werbungsarbeiten übernehmen oder einfach eine gemütliche Landpartie mit Picknickkorb im Kofferraum bieten.
Es ist ein wunderbares, evocatives Automobil, das dem nächsten Besitzer die Möglichkeit bietet, eigene Erinnerungen zu schaffen – so wie es vor fast neunzig Jahren so viele Familien mit den Austins Tens taten.






















