Beschreibung
1967 Mercedes-Benz 250SL „Pagode“
Jahr: 1967
Fahrgestell: 113. 043-12-001233
Motor: 129982. 12. 000561
Papyrusweiß (DB717) über Navy MB-Tex. Automatik. Servolenkung. Frühere Serie. Originalbleche.
Es gibt Pagoden, und es gibt frühe 250SLs.
Der 250SL steckt in jenem süßen, leicht missverstandenen Kapitel der Geschichte von Mercedes-Benz – gebaut in nur einem Herzschlag zwischen dem 230er und dem 280er und in geringerer Stückzahl produziert als beide. Aber hier liegt die Feinheit: Die frühen 250SL behielten den feinen Chrome, die Armaturenbrett-Details und den ästhetischen Charme des 230SL bei, profitierten jedoch von sinnvollen mechanischen Upgrades – dem Motor mit sieben Kurbelwellenlagern und den hinteren Scheibenbremsen.
Der spätere 250SL übernahm das 280SL-Layout-Trim und Kostensenkungsmaßnahmen. Die frühen Autos? Seltenere. Hübschere. Authentischere. Dies ist eines jener Autos.
Provenienz
Neu ausgeliefert in die Vereinigten Staaten, zuerst im Besitz von J. W. Eaves, Gründer des Eaves Movie Ranch in Santa Fe, New Mexico, Hintergrund zu Produktionen wie The Cheyenne Social Club. Man kann sich vorstellen, wie dieser Papyrusweiß-Pagoda unter der Sonne der hohen Wüste glitzert.
Und das Klima war gnädig.
Der Wagen behält seine Originalbleche, mit Fabrik-Durchstanzungen noch sichtbar unter der Haube. Die Alu-Haube zeigt seine ursprüngliche Karosseriennummer. Spaltmaße der Türen stimmen. Die Passgenauigkeit der Bleche ist ehrlich. Das ist kein Auto, das zerlegt und neu interpretiert wurde.
Interieur: wunder‑bar unverbaut
Drinnen setzt sich die Originalität fort:
- Original Navy MB-Tex Sitzbezug
- Richtige Teppiche
- Seltene originale Gummimatten
- Frühe farbige Heizungskontrollen
- Original Blaupunkt Frankfurt Radio (vom Händler beim Neuwagen fit gemacht, mit dem Auto geliefert)
Es fühlt sich exakt so an, wie eine Pagode sein sollte – leicht, luftig, präzise. Für vernünftige moderne Nutzung wurde ein neues Sicherheitsschloss-Gurtsystem eingebaut, ansonsten ist dies ein Innenraum, der nicht von Überrestorations verdünnt wurde.
Das originale Mercedes-Buchpaket ist vorhanden, einschließlich Handbuch, Servicebuch und Ersatzteilkatalog, zusammen mit der seltenen Händler-Plakette, die passende Motor- und Karosseriennummern, Lackcode 717G und ein Lieferdatum vom 29. Mai 1967 bestätigt.
Historie und Arbeiten
Dokumentierte US-Geschichte aus den späten 1970ern bestätigt seine Zeit in Albuquerque, mit aufgezeichneter Laufleistung von 69. 354 Meilen im Jahr 1987.
In Großbritannien angekommen circa 2015/ 16 und registriert beim DVLA im August 2018, profitierte das Auto von einer umfassenden mechanischen Wiederinbetriebnahme:
Anfangsarbeiten im Wert von £22. 000, darunter:
- Neue Navy-Softtop
- Neuer Kraftstofftank
- Whitewall-Reifen
- Überholung der Federung
- Große Inspektion
Gefolgt von fortlaufender Wartung bis 2020–2023, einschließlich neuer Abgasanlage, Service und weiteren £4. 000 Arbeiten durch den renommierten Spezialisten Roger Edwards Motors nach einer 600-Meilen-Europareise im letzten Sommer.
Rechnungen über alle Arbeiten liegen vor. Sie wurde ordnungsgemäß genutzt und entsprechend gewartet.
Unsere Einschätzung
Es sind genau diese frühen Autos, die Sammler leise suchen.
Der Mercedes-Benz 250SL repräsentiert ein feines, aber signifikantes Kapitel in der Geschichte von Mercedes-Benz. Frühe, originale Exemplare wie dieses – mit originalen Blechen, korrekten Innenmaterialien und belegter Provenienz – werden zunehmend rar.
Gelassen in seiner factory-Farbgebung, mit Matching Numbers und dem Vorteil sorgfältiger mechanischer Pflege, bietet dieses Exemplar sowohl Sammler-Integrität als auch echte Nutzbarkeit.
Ein verfeinertes und außerordentlich begehrenswertes Pagode.










