Beschreibung
Es gibt Automobile, die sich nicht damit zufriedengeben, einfach zu rollen, sondern die zu tanzen scheinen auf der Straße. Die Austin-Healey 3000 MK2 gehört zu ihnen. Als Symbol einer glorreichen Epoche verkörpert sie den unwiderstehlichen Charme britischer Sportlichkeit der 60er Jahre – jener Zeit, in der Leidenschaft in Gänsehaut, nicht in Zahlen gemessen wurde.
Produziert zwischen 1961 und 1962 gehört die MK2 zur prestigeträchtigen Linie der „Big Healeys“, Maschinen mit Charakter, so edel wie markant. Unter der Haube schlummert ein Reihen-Sechszylinder von 2, 9 Litern, der 132 PS entwickelt und die Schöne auf bis zu 180 km/ h beschleunigen kann. Dieses Modell, selten und begehrt, gehört zu den allerersten MK2, die mit drei SU-Vergasern ausgestattet sind – eine exklusive Konfiguration, die die Fahrdynamik steigert und den Wert bei Kennern erhöht.
Diese Austin-Healey wurde im Juli 1961 geboren und verließ das Werk, um zu einem Händler in Düsseldorf zu gelangen. Ursprünglich mit Linkslenkung ausgestattet, in elegantem Ivory White gehalten und mit schwarzer Polsterung, begann ihr Leben auf dem Alten Kontinent, bevor sie den Atlantik überquerte, um in den USA zu erblühen. 2016 kehrt sie nach Europa zurück, ihren Kontinent der Herkunft, und beginnt ein neues Kapitel unter dem Zeichen von Exzellenz.
Der Eigentümer, leidenschaftlich und perfektionistisch, vertraut seine Restauration JME Healeys in England an – ein Name, der für außergewöhnliches Handwerk steht. Von März bis November 2020 wurde das Auto vollständig zerlegt, jedes Gewinde neu bearbeitet, jede Linie sublimiert. Die Karosserie wurde komplett aus Aluminium neu gefertigt und anschließend in einem prächtigen Aston Martin Racing Green lackiert, während die beigestanzte/ beigefarbene Innenausstattung und das dunkelgrüne Faltdach die Harmonie vervollständigen. Der Originalmotor wird natürlich gemäß den Spezifikationen der legendären Drei-SU-Vergaser-Versionen neu aufgebaut.
Mit feiner Modernisierung – Fünfgang-Getriebe, Unibal-Gelenke, elektrischer Lüfter, Avon-Reifen – verbindet diese Healey nun das Beste aus beiden Welten: die Wucht eines Rennwagens und die Eleganz eines Gentleman-Roadsters.
Insgesamt wurden fast 100. 000 € in diese Uhrmacherwerk-Restauration investiert, hinzu kommen etwa 3. 000 € Wartung seitdem.
Das Gesamtbudget, Kauf und Restaurierung eingeschlossen, beläuft sich auf 197. 000 €.
Mehr als ein Automobil ist es eine Einladung zum Träumen: jenes, den Wind durch die Haare zu spüren, die schönste Seite der britischen Automobilgeschichte erneut zu erleben.











