Beschreibung
Highlights
Ein privater Erstbesitzer
Gerade einmal 11. 461 Meilen auf dem Tacho
Ab Werk in British Racing Green lackiert, mit Tan-Connolly-Lederausstattung und kontrastierenden Fir-Green-Teppichen
Behaltene Originalausstattung: Bordwerkzeug, Besitzerhandbuch, Eigentumszertifikat, Garantiekarte und Ersatzschlüssel
Begleitet von einem umfangreichen Historienordner, Kopien des originalen Aston-Martin-Build-Sheets sowie dem Aston Martin Heritage Trust Vehicle Certificate
Ursprünglich zugelassen bei Aston Martin Lagonda Ltd.
Angetrieben von einem doppelt aufgeladenen 5, 3-Liter-V8 mit 550 bhp und 553 lb-ft Drehmoment
Einer von nur 239 gebauten Aston Martin V8 Vantage V550
Ein stattlicher, kraftvoller britischer Grand Tourer – komplett von Hand bei Aston Martins ehemaligem Werk in Newport Pagnell karosseriebaut
Rechtslenker und im Vereinigten Königreich straßenzugelassen
Handgebaut in Newport Pagnell
Mitte der 1990er-Jahre dauerte es gerade mal acht Stunden, bis ein ganz normaler Ford Fiesta „aus der Nachbarschaft“ die Produktionslinie durchlaufen hatte. Im Vergleich dazu benötigte Aston Martins Flaggschiff V8 Vantage V550 für den Bau einer kleinen Gruppe handwerklicher Spezialisten rund 1. 200 Stunden. Das sind unglaubliche 50 Arbeitstage.
Die erstaunliche Wahrheit ist ein Hinweis auf die „Coachbuilt“-Natur dieser luxuriösen und trotzdem bissig-kräftigen britischen Grand Tourers – bevor Vanquish und DB9 Aston Martin ins 21. Jahrhundert zerrten, und zwar mit ordentlich Krawall. Wir reden uns das nicht schön: 1996 wurden Fahrgestelle auf Vorrichtungen geschweißt. Bleche wurden mit Hämmern bearbeitet. Motoren wurden von Hand montiert. Und die Innenausstattung entstand mit uraltem Handwerk.
Die V550-Bezeichnung stand – wie man es sich denken kann – für 550 bhp und nahezu 550 lb-ft, ein Sprung von 350 bhp und 370 lb-ft beim schwächeren V8 Coupé und Volante. Den großen Zuwachs erzielte man vor allem durch die Ergänzung von zwei heulenden Eaton-Superchargern am legendären V8-Konzept, das ursprünglich von Tadek Marek entwickelt wurde. Der leistungsstärkste je gebaute straßenzugelassene Aston Martin, so stolz wie sein Hersteller es anpreist, schaffte von 0 auf 60 mph in 4, 6 Sekunden – so schnell wie ein Ferrari F355. Beeindruckend, zumal er rund 600 kg mehr auf die Waage brachte.
Dieses Mehrgewicht lässt sich zum Teil auf eines der luxuriösesten Interieurs zurückführen, in denen wir je gesessen haben: ein Sammelsurium aus weichem Connolly-Leder, glänzendem Nussbaumfurnier und tiefem Wilton-Teppich. Das wirkt wie die Grandezza eines Salons in einem großen Landhaus. Und ganz ehrlich: Auch der Duft. Der entscheidende Unterschied ist natürlich, dass ein Salon im Landhaus nicht 186 mph erreichen kann. Wahrscheinlich mehr Notwendigkeit als Auslegung: Die AP-Bremsen waren die größten, die man je an einem Serienfahrzeug gesehen hatte, als der V8 Vantage V550 eingeführt wurde.
Wollen wir über das Aussehen sprechen? In einer seltenen Einigkeit war das Büro von Girardo & Co. schlicht und ergreifend einstimmig: beeindruckend. Der V8 Vantage V550 läuft eine wundersame Linie zwischen aggressivem Power-Brut und zurückhaltendem Grand-Touring-Gefühl. Eindrucksvoll, aber elegant; kräftig, aber irgendwie auch feminin. Eine breitbeinige englische „Tough“-Erscheinung in einem perfekt sitzenden Maßanzug. Identitätskrise im besten Sinne des Wortes. Nur 239 V550 wurden in mühevoller Handarbeit von Aston Martin gebaut. Als harte Vergleichsbasis: Ferrari fertigte rund 3. 100 Einheiten seines ähnlich positionierten GT-Flaggschiffs, des 550 Maranello.
Fahrgestellnummer 70137
Die erlesene Spezifikation des rechtsgelenkten V8 Vantage V550, das wir hier anbieten, dürfte vor allem darauf zurückzuführen sein, dass Aston Martin Lagonda beabsichtigte, ihn als werkseitig zugelassenen Vorführwagen zu behalten. Für den Außenlack wählte man zeitloses British Racing Green, innen kombiniert mit luxuriösem Tan-Connolly-Leder. Das beige Kontrastprogramm bilden Fir-Green-Teppiche und Spruce-Green-Paspeln. Unser Lieblingsdetail aus Sicht: die wunderschön zugeschnittene Tan-Alcantara-Dachhimmel-Verkleidung.
Wenn es in dieser Hinsicht etwas gibt, das die Spezifikation des Aston Martins noch übertrifft, dann ist es die Herkunft. Im August 1986 lieferte Aston Martin das Fahrgestell mit der damals vermerkten Laufleistung von nur 1. 467 Meilen mit der Fahrgestellnummer 70137 an seinen offiziellen Vertragshändler HWM Ltd. in Surrey aus. Und wiederum verkaufte HWM Ltd. das Auto an seinen ersten und einzigen Besitzer. Seitdem hat dieser Besitzer in den vergangenen drei Jahrzehnten lediglich 11. 461 Meilen zurückgelegt und das Fahrzeug durch eine Kombination aus offiziellen Aston-Martin-Händlern und renommierten Spezialisten warten lassen. Zuletzt, im Mai 2026, wurde Fahrgestellnummer 70137 bei Aston Martin Reading servicebetreut.
Aus Sicht des Zustands präsentiert sich dieser Aston Martin V8 Vantage V550 sehr gut – mit nur wenigen kleinen Auffälligkeiten an der Karosserie. An der Front links am „Nasen“-Bereich gibt es eine kleine Abschürfung, am vorderen Kühlergrill eine winzige Stelle mit beginnender Lackablösung, und der Lack ist hinter den versiegelten Scheinwerfergläsern verblasst. Innen ist der Zustand nahezu makellos: Typische Schwachstellen wie die Sitzwangen zeigen so gut wie keine Verschleißspuren. Zufriedenstellend bleibt Fahrgestellnummer 70137 zudem in Bezug auf das originale Bordwerkzeug, das Besitzerhandbuch, das Eigentumszertifikat, die Garantiekarte und die Ersatzschlüssel vollständig erhalten. Außerdem gibt es einen großzügig zusammengestellten History File, Kopien des originalen Aston-Martin-Build-Sheets sowie das Aston Martin Heritage Trust Vehicle Certificate.
Preis: £165, 000 (GBP)





























