Kultiges amerikanisches Motorrad aus der Nachkriegszeit in einer auffälligen historischen Farbgebung
Aus den USA importiert und nun mit britischem Kennzeichen zugelassen (MOT- und Kfz-Steuerbefreit)
Der Verkäufer beschreibt dieses Modell als eines der besten Exemplare einer Indian Chief aus dem Jahr 1948, die es gibt
12-V-Elektrik
Zylinderköpfe im „Bonneville“-Stil mit vergrößerten Einlass- und Auslasskanälen
Ausgestattet mit Hochleistungs-Nockenwellen von Schunk
Faszinierende US-Geschichte
Zuvor auf hohem Niveau restauriert
Der Reiz
Das Wort „kultig“ wird zwar massenhaft überstrapaziert, doch die Indian Chief ist genau das. Sie zählt zu den am meisten verehrten amerikanischen Motorrädern der Nachkriegszeit. Mit ihren unverwechselbaren, ummantelten Kotflügeln, dem donnernden 1.200-ccm-Flathead-V-Twin und dem manuell geschalteten Dreigang-Schaltgetriebe war die Chief das Flaggschiff der Indian-Modellpalette und ist bis heute eine äußerst begehrte Maschine unter Sammlern klassischer amerikanischer Motorräder.
Dieses Exemplar wurde aus den USA importiert und ist nun mit britischen Kennzeichen zugelassen, wodurch es von der Kfz-Steuer und der Hauptuntersuchung (MOT) befreit ist. Der Verkäufer schätzt den Zustand als außerordentlich gut ein und hält es für eines der besten Exemplare einer 1948er Indian Chief, die es gibt. Die Farbgebung wird sicherlich nicht unbemerkt bleiben, ebenso wenig wie die zeitgenössischen Lederaccessoires mit Nieten. Wie die Fotos zeigen, präsentiert sich das Motorrad für sein Alter in hervorragendem Zustand.
Die Historie erzählt eine sehr interessante Geschichte:
Noch während es sich in den USA befand, wurde diese Indian Chief von 1948 in Plainfield, Illinois, als rollendes Fahrgestell erworben, bevor der Indian-Spezialist Pete Bollenbach von Bollenbach Engineering in East Dundee, Illinois, eine umfassende Restaurierung von Grund auf durchführte. Im Zuge des Umbaus wurde der Motor nach Blueprint-Spezifikationen überholt und auf ein Hubraumvolumen von 80 Kubikzoll vergrößert, wobei modifizierte Kurbelgehäuse, Kolben nach 1950er-Spezifikation, vergrößerte Einlass- und Auslasskanäle sowie Schunk-Nockenwellen zum Einsatz kamen. Auch die Elektrik wurde von 6 Volt auf 12 Volt umgerüstet, um moderne Zuverlässigkeit und eine bessere Beleuchtung auf langen Fahrten zu gewährleisten.
Die Chief, die sich als bemerkenswert langlebiges Straßenmotorrad bewährt hat, legte nach ihrer Restaurierung über 12.000 Meilen zurück, darunter eine berühmte 14-tägige, 4.000-Meilen-Tour über die mexikanische Halbinsel Baja, auf der sie bequem mit einer Geschwindigkeit zwischen 70 und 85 Meilen pro Stunde fuhr. Ihre umfangreichen Erfolge nach der Restaurierung brachten ihr den Titelartikel („The Steed in the Lead“) in der Winterausgabe 1993 der Zeitschrift „Indian Motorcycle Illustrated“ ein. Das Motorrad ist nun in Großbritannien als von der Zulassungspflicht befreites historisches Fahrzeug registriert und bewahrt neben seiner modernisierten, leistungsstarken Mechanik auch seine zeitgemäße Ästhetik.
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