Beschreibung
Eines von sechzehn Specials, die auf der Website des Owner’s Club gelistet sind – und völlig einzigartig. Von dem bekannten Lea-Francis-Enthusiasten Roger East in der Mitte der 1980er gebaut, basierend auf einer 1950er 14-hp-Limousine: mit dem originalen, gekürzten Fahrgestell und den entsprechenden Mechanikteilen. Morgan beschaffte Stahlflügel und eine Karosserie aus Aluminium. Der 1800-ccm-Limousinenmotor wurde später durch eine überholte 2500-ccm-Sport-Einheit ersetzt – vermutlich ein Ausstellungsstück – und dann in stark getunter Form auf ein Rennfahrzeug in der Antipodenregion montiert. Weitere Änderungen umfassten ein 4-Gang-Getriebe mit Overdrive sowie eine Ersetzung der Hinterachse durch eine höher übersetzte und robustere Variante, um die zusätzliche Leistung aufzunehmen (vermutlich um die 120 bhp.)Ich habe das Auto als Projekt gekauft und es ist in den letzten zwölf Monaten einem intensiven Restaurations- und Verbesserungsprogramm unterzogen worden – inklusive Generalüberholung des hydro-mechanischen Bremssystems von Girling, zweier SU-vergaser sowie der Zündung. Vollservice inklusive aller Flüssigkeiten. Die Reifen haben noch ordentlich Profil, zeigen aber bereits Risse und beginnende Alterung, sodass sie zu gegebener Zeit ersetzt werden müssen – je nach Wunsch des Besitzers und geplanter Nutzung. Die Teppiche und die Innenverkleidungen/ der Trim sind komplett neu, ebenso die komplette Abgasanlage aus Edelstahl. Außen wurde das Fahrzeug im Stil der damaligen Zeit „coach-painted“ lackiert, in Elfenbein über Beige. Nicht gerade eine Trailer-Queen, aber das Gesamtbild ist sehr stimmig, gut sortiert und erstaunlich agil – ein kleines Auto, das vor Charme und Potenzial nur so strotzt. Die Wet-Weather-Ausrüstung ist vollständig, von guter Qualität und in gutem Zustand. Das Verdeck-Setup wurde inzwischen so modifiziert, dass es sich bei Nichtgebrauch herunterklappen lässt oder bei Wunsch ganz leicht entfernt werden kann. Bitte beachten Sie jedoch: Das ist NICHT wie ein modernes Auto. Es gibt keinen Bremskraftverstärker, keine Servolenkung, kein Radio und kein Bluetooth – und als Heizung nur das absolut Nötigste. Das Fahren erfordert einen anderen Grad an Mitwirkung als bei Ihrem Alltagseurobox. Aber genau das gehört eben zum Reiz dieser alten Fahrzeuge, die unser Leben bereichern. Leider habe ich mit 82 Jahren selbst ein paar Kilometer zu viel auf der Uhr, um den Wagen richtig genießen zu können – daher sucht er jetzt einen neuen, jüngeren oder wendigeren Besitzer. Wie zu erwarten, gibt es eine umfangreiche Historienakte mit dem Auto, inklusive Handbuch und diversen technischen Unterlagen. Einen guten Sunbeam Alpine oder Triumph Vitesse Cabrio könnte ich im Rahmen eines Teiltausches in Betracht ziehen – aber keine übertriebenen Angebote, keine „nur mal gucken“-Reifenfresser und keine Testpiloten, bitte.












