Beschreibung
Das Jahr ist 1974. Die turbulente Taishō-Zeit in Japan hatte den Wohlstand der Showa-Ära abgelöst, Und Japan steckte mitten in einem Boom, Die Leute genossen die aufregenden Zeiten, die daraus folgten, Stapel von Rechnungen wurden geschniegelt-blinkend hin und her gereicht und Damen tanzten wild auf den Bühnen – die Fächer in der Hand. Tokio war der Mittelpunkt der technologischen Fortschritte, Und teure Dinge wie Immobilien, Wertpapiere, Edelmetalle und Luxusautos gingen reihenweise weg wie warme Semmeln. Zur gleichen Zeit kündigte die Toyota Motor Corporation ein neues ultraflinks sportliches Coupé an – den Toyota Celica – und trotz einem Preis von 1, 2 Millionen Yen damals (10% höher als der Nissan Skyline GT-2000 bei Verkaufsstart) strömten die Bestellungen nur so herein.. und wenn du das Originalmuster einer neuen Spezies bist, wirst du am Tag deiner Geburt klassisch. Der Celica war Jahre seiner Zeit voraus und damit.. kann ihn die Zeit nicht auf gewalttätige Weise einholen. Er bleibt gleichzeitig klassisch und zeitlos. Also, Wenn du immer auf British Leyland schwörst, dann solltest du vielleicht woanders hinschauen – und wenn Nachahmung die aufrichtigste Form von Komplimenten ist, dann könnte Ford Detroit im Osten fündig werden und sich tief verneigen, denn die undurchschaubaren Herren aus Fernost von Toyota Motor haben das einst alles dominierende amerikanische Sinnbild für Jugend in echtes japanisches Blech verewigt. Manche würden sogar sagen, dass der Celica den Mustang bei den Styling-Details schlägt, und da würde ich nicht widersprechen. Ich bin seit dem Import aus Japan der einzige Besitzer. Du siehst hier den Toyota Celica TA27 von 1974 – lackiert in Toyota 338 Copper Metallic. Das ist das perfekte Beispiel dafür, wie die 1970er „verkörpert“ wurden. Angetrieben von einem herrlich klingenden 2T-C Reihen-4-Zylinder mit 1600 ccm, 5-Gang Handschaltung. Die süße Symphonie des natürlich aspirierten Sounds ist einfach atemberaubend. Kehlig, aber mit deutlichem Punch – alles entweicht durch eine maßgefertigte Edelstahl-Auspuffanlage für zusätzliche Dezibel. Seit dem Import habe ich die Domlager durch neue ersetzt, neue Fenstergummis montiert, eine doppelte Edelstahl-Abgasanlage mit Doppelendrohr, frische Gummilager für die hinteren Längslenker (Trailing Arms) sowie allerlei andere geschmackvolle Upgrades wie zum Beispiel Distanzscheiben, nur damit sie etwas aggressiver steht. Die Karosserie ist in wunderschönem Zustand: Das ist ein 50 Jahre altes Auto und es ist über sein gesamtes Leben hinweg in Top-Form geblieben. In Japan war es ein 1-Besitzer-Auto (mit Nachweis) – und das sieht man auch. Der Motorraum ist solide, die Federbeine sind solide, der Unterboden ist solide und makellos sauber. Der Motorraum könnte, wenn ich pingelig bin, ein kleines „Tidy-up“ vertragen.. man sieht ein bisschen Patina und Alter, aber ansonsten läuft wirklich alles butterweich. Innen gibt es eine komplette ORIGINAL-Innenausstattung.. was heute ebenfalls eine Seltenheit ist. Es gibt ein paar kleine Unvollkommenheiten an der Karosserie, was bei einem Auto dieses Alters zu erwarten ist – aber insgesamt gilt: sehr, sehr sauber, sehr solide und ein ehrliches, unverfälschtes Fahrzeug. Sie springt jedes Mal beim ersten Versuch an.. und fährt sich fantastisch. In allen Gängen zieht sie ordentlich und beim Bremsen steht sie extrem gut. Die Lenkung ist schön straff, kein „Schwabbelgefühl“ – und beim flotten Fahren gibt sie einfach nur volles Vertrauen. Sie steht auf 14-Zoll tiefen RAYS Volk Mesh Felgen, JDM Period Correct. Dazu kommen richtig schöne Details wie das Nardi-Lenkrad aus den 70ern, der hintere Seitenfenster-Louvre, der unglaublich schwer zu finden ist und meist sehr teuer ist. Außerdem gibt es weitere schöne Ausstattungen: serienmäßig verbaute Klimaanlage (funktioniert immer noch), die originale Jeco-Uhr (funktioniert auch) und die atemberaubenden „Sebring“-Kotflügelspiegel. Der Kilometerstand liegt aktuell bei 103. 000 km. Als historisches Fahrzeug zugelassen ist sie steuer- und TÜV-frei (MOT & TAX exempt). Aus Japan gibt es keine Historie zum Auto, was nicht ungewöhnlich ist. Ich stelle sie für 32. 500 £ ein – und ich finde, das ist extrem konkurrenzfähig im Vergleich zu allen anderen derzeit angebotenen Celicas aus den 70ern. Ganz ehrlich: Zum Zeitpunkt, zu dem ich das hier schreibe, ist dies der einzige Fastback Celica, der aktuell im Vereinigten Königreich zum Verkauf steht. Und das ist die JDM-Version des Fastbacks, die mit mehreren Styling-Unterschieden kommt: unter anderem die schickeren Stoßstangen, die brutal gut aussehende Motorhaube mit diesen ikonischen Lüftungsschlitzen, komplett OEM JDM-Interior & Dash – und die spektakulären „Banana Tail Lights“, bestehend aus der verdeckten Tankdeckel-Kappe im hinteren Mitte-Zierblech. Wenn du’s weißt, weißt du. Zum Auto gehören außerdem ein period-correct Front-Chin-Spoiler sowie ein Ersatzteilsatz Sitze (vorne & hinten). Und das originale Celica-Lenkrad. Das ist mein dritter Fastback Celica, also bin ich mit diesen Autos vertraut – und ich besitze aktuell auch noch einen selbst. Wenn du also irgendwelche Fragen hast, zögere bitte nicht. Ich kann dir versprechen: Wer als Erster kommt, um sie anzusehen und zu fahren, wird sich sofort verlieben. Das ist eine EXTREM ungern erfolgende Abgabe – und passiert im Grunde nur wegen aktueller Lagerprobleme. Ich brauche eine NICHT ERSTATTUNGSFÄHIGE Anzahlung von 250 £ von jedem, der das Auto sichern möchte. Ich bin mehr als gern bereit, jeden potenziellen Käufer für eine Probefahrt mitzunehmen. Das Auto ist auch an anderen Orten inseriert und kann jederzeit wieder rausgenommen werden. KONTAKT FÜR MEHR FOTOS.















