Beschreibung
Der Ford Cortina, der zwischen 1962/ 82 in verschiedenen Ausführungen gebaut wurde, war in den 1970er Jahren das meistverkaufte Auto im Vereinigten Königreich. Die zweite Version (Mk2) wurde von dem hauseigenen Ingenieur Roy Hayes entworfen und zwischen 1967/ 71 produziert.
Das Spitzenmodell des Cortina Lotus wurde zwischen 1963 und 1970 von Ford in Zusammenarbeit mit Lotus Cars hergestellt. Die Produktion des Mk2 wurde in die Fabrik in Dagenham verlegt, und obwohl der Wagen nicht den gleichen Erfolg bei Wettbewerben hatte, war er bei der Presse und der Öffentlichkeit sehr beliebt. Wir von Milestones haben uns einen beneidenswerten Ruf erworben, nicht nur herausragende Autos zu vermarkten, sondern auch solche, die von ihren Besitzern nach persönlichen Wünschen verbessert worden sind. Zu den jüngsten Beispielen gehören der AC Special, der MG Midget und der Frogeye Sprite. Geschichte: Unser Cortina wurde am 6. April 1970 von der Ford Motor Company zugelassen und bis 1972 behalten. Die Zulassungsnummer lautet GWC 657H und ist die gleiche 'GWC'-Serie wie die 1600E, die in jenem Jahr an das englische Fußball-WM-Team geliefert wurden. 1972 wurde das Auto vom Werk an Bryan Crane verkauft, der den Lotus-Motor überholen und modifizieren ließ, um die Leistung auf 140 PS zu erhöhen. Ursprünglich war der Wagen in Ford Silver Fox lackiert, aber 1973 blätterte diese Farbe ab (mein 1600E war genau so) und Bryan beschloss, seinen Cortina Lotus in Schwarz mit goldenen Lotus-Seitenstreifen neu zu lackieren, um das JPS-Formel-1-Farbschema widerzuspiegeln (der VE60 wurde im November 1973 aktualisiert). 1974 nutzte Bryan seinen Cortina Lotus, um dem Lotus JPS F1-Team durch Europa zu folgen und legte in einem Jahr rund 20. 000 Kilometer zurück. Es gibt immer noch einen Lotus-Aufkleber im Kofferraumdeckel, ein zusätzliches Kartenfach in der Fahrertür und eine Außentemperaturanzeige auf dem Armaturenbrett. Im April 1975 wurde der Wagen kurzzeitig an Robert Parker und im August 1975 an den jetzigen Besitzer, Ray Pattenden, für die stolze Summe von £550 verkauft. Als täglicher Fahrer verwendet, verkaufte Ray den Wagen 1976 an seinen Vater Charles. Das Auto wurde bis 2019 in seiner Garage gelagert - die Steuerplakette von 1976 befindet sich immer noch an der Windschutzscheibe! Wiederinbetriebnahme des Lotus Cortina: Ray beschloss, das Auto im Februar 2019 wieder in Betrieb zu nehmen. Karosserie: Der Cortina hat die Lagerung bemerkenswert gut überstanden. Alle Teile sind original und entsprechen der Spezifikation des Lotus Cortina. Die drei Bereiche, in denen Nachbesserungsarbeiten erforderlich waren, waren kleinere Reparaturen an den oberen/ hinteren Ecken der beiden vorderen Kotflügel (was durch die noch vorhandene Original-Schaumstoffdämmung nicht gerade erleichtert wurde) und Arbeiten am äußeren/ hinteren Radkasten. Die Fahrgestellnummer ist immer noch in den Befestigungspunkt der vorderen Aufhängung eingeprägt. Nach reiflicher Überlegung entschied sich Ray, das schwarz-goldene Farbschema beizubehalten. Alle Scheiben wurden entfernt, der Lack wurde bis auf das blanke Metall abgezogen und nach gründlicher Vorbereitung wurde das Auto in der JPS-Lackierung neu lackiert. Das Endergebnis ist atemberaubend. Mechanisch: Der Motor: Das Kühlmittel war nicht abgelassen worden, als das Auto eingelagert wurde, und das hatte leider zu Schäden/ Korrosion geführt. Der Wiederaufbau des Original-Lotus-Motors kam zunächst gut voran, doch aufgrund einer Erkrankung kamen die Arbeiten ins Stocken. Im Wesentlichen wurde der Motor komplett zerlegt und von Sussex Engines mit einem Kostenaufwand von 4. 000 £ neu aufgebaut. Aufgrund der Verzögerung und der Frustrationen, die er 45 Jahre zuvor mit dem Original-Lotus-Motor erlebt hatte, beschloss Ray, sich nach anderen Optionen umzusehen, um das Auto benutzbarer zu machen und mehr Spaß zu haben. Nach reiflicher Überlegung entschied man sich für den Zetec-Umbau (neuer Motor, Querträger, Motorlager und alle Nebenaggregate), der eine bessere Leistung und Zuverlässigkeit bot, während der wertvolle Originalmotor unbenutzt blieb und bei Bedarf in der Zukunft wieder eingebaut werden konnte. Dies hat sich als großer Erfolg erwiesen - ein Ford-Doppelnockenwellenmotor, der sich richtig anhört, richtig fährt und mit dem man unglaublich gut leben kann und der nach dem Einfahren etwa 30 % mehr Leistung (etwa 160 PS) bringt. Getriebe: Überholt von Bexhill Gearboxes Aufhängung/ Bremsen/ Räder: Das Auto wurde mit verstärkten hinteren Gasdruckstoßdämpfern, neuen vorderen Federbeineinsätzen, neuen Scheiben/ Scheibenbremsen/ Belägen, neuen hinteren Radzylindern/ Beschlägen/ Trommeln, einem überholten Servo und einem neuen Hauptzylinder ausgestattet. Alle Flexi-Schläuche/ Rohre wurden ersetzt und neue Querlenker und Spurstangenköpfe eingebaut. Innenraum: Alles original, abgesehen von neuen Teppichen, Sicherheitsgurten (für die Sicherheit) und einer neuen Frontscheibe. Sogar das Originalradio funktioniert! Historie: Die Historienmappe enthält ein originales VE60 (Fahrtenbuch), alte TÜV-Bescheinigungen, eine Verkaufsquittung von 1975, das Original-Besitzerhandbuch und eine sehr ausführliche Lotus-Beilage sowie viele (und viele) Rechnungen. Die Restaurierung dauerte mehr als drei Jahre, und das Ergebnis ist eine wahre Ehre für Ray. Das Auto fährt brillant, ist strukturell hervorragend mit allen Lotus-Modifikationen an Ort und Stelle (einschließlich der gerollten vorderen Kotflügel) und das Interieur ist zu 90% original. Der Zetec-Motor mit obenliegender Nockenwelle ist brillant, wird aber die Meinungen spalten. Der originale (umgebaute) Lotus-Motor (nummerngleich), Querträger usw. ist noch im Auto und könnte bei Bedarf nachgerüstet werden. Bitte sehen Sie unser Video auf youtube - details above Eine seltene Gelegenheit, ein bemerkenswertes Auto zu erwerben.
























