Beschreibung
Lancia 037 - das letzte heckgetriebene Auto, das die Rallye-Weltmeisterschaft gewinnt! Wir schreiben das Jahr 1982. Die FIA führt die Gruppe B ein, eine revolutionäre neue Kategorie für Rallye-Monster, von der sich nur 200 straßentaugliche Exemplare als Serienfahrzeuge qualifizieren konnten. Lancia wusste, dass sie etwas Außergewöhnliches schaffen mussten, um es mit dem allradgetriebenen Audi Quattro und später mit dem Peugeot 205 T16 aufnehmen zu können. Was taten sie also? Sie kehrten zu ihren Wurzeln zurück. Der Lancia 037 war geboren und basierte auf der Erfolgsformel des legendären Lancia Stratos: ein kompaktes Coupé, Mittelmotor, Leichtbauweise und pure, auf Geschwindigkeit ausgerichtete Technik. Aber es gab ein großes Problem... kein Allradantrieb! Während Audi und Peugeot Hightech-Allradsysteme perfektionierten, blieb Lancia beim reinen Hinterradantrieb. Verrückt? Vielleicht. Aber 1983 holte Lancia den Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft in der Gruppe B und damit das letzte Mal, dass ein Auto mit Heckantrieb die WRC gewinnen sollte. Ein Montecarlo, aber ganz anders! Der Lancia 037 basierte lose auf dem Lancia Montecarlo (in Nordamerika als Scorpion verkauft), aber in Wirklichkeit endeten die Ähnlichkeiten dort. Die beiden Autos teilten nur den mittleren Teil der Karosserie, während alles andere neu gestaltet wurde. Lancia nahm das Chassis des Montecarlo und drehte den quer eingebauten Motor um 90 Grad in eine Längsanordnung, was die Gewichtsverteilung drastisch verbesserte. Die Karosserie wurde komplett neu konstruiert und mit Kevlar-Paneelen versehen, um sie so leicht wie möglich zu machen. Ein Stahlhilfsrahmen an der Vorder- und Hinterachse erhöhte die Steifigkeit und Festigkeit. Obwohl er wie ein Silhouetten-Rennwagen aussah, wurde der 037 offiziell als eigenständiges Modell verkauft. Die Aufhängung war reine Motorsporttechnologie: doppelte Querlenker rundum, mit doppelten Stoßdämpfern hinten, um den extremen Bedingungen im Hochgeschwindigkeits-Rallyesport gerecht zu werden. Das ZF-Getriebe sorgte für eine optimale Kraftübertragung auf die Hinterräder. Italienische Power mit Abarth-Touch Lancia entschied sich für einen 2, 0-Liter-Vierzylinder-Motor von Fiat, der aber von Abarth komplett überarbeitet wurde. Anstelle eines Turboladers entschied sich Lancia für einen Kompressor, der das Turboloch beseitigt und eine sofortige Gasannahme ermöglicht. Die Stradale-Version leistete 205 PS und sorgte für ein berauschendes Fahrerlebnis. Jean-Claude Andruet und die Chardonnet-Connection In Frankreich wurden die Lancias von André Chardonnet importiert und verkauft, der auch sein eigenes Rallye-Team leitete. Einer seiner besten Fahrer? Jean-Claude Andruet, einer der größten französischen Rallyefahrer seiner Zeit. Zu seinen Erfolgen zählen: - Französischer Rallye-Meister 1968 und 1970 - Rallye-Europameister 1970 - Sieger der Tour de France Auto (1972, 1981, 1982) - Mehrfache Siege bei der Tour de Corse (1968, 1972, 1974) - Sieger der Rallye Monte Carlo 1973 - Mehrfache Teilnahmen am 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit Klassensiegen Nachdem er mit der Alpine A110 und später mit dem Lancia Stratos gefahren war, wurde Andruet ab 1983 das Gesicht des Lancia 037 in der französischen Rallye-Meisterschaft. Mit dem kultigen blau-weißen Chardonnet 037, der von Pioneer und Total gesponsert wurde, dominierte er zahlreiche Veranstaltungen. Der 037, den wir haben? Andruets eigenes Auto! Und jetzt wird es interessant: Genau dieses Auto war Andruets Entwicklungs- und Erkundungsfahrzeug. Es handelt sich um einen voll vorbereiteten Chardonnet 037 in Rallyeausführung, mechanisch dem Stradale ähnlich, aber mit subtilen Chardonnet-Verbesserungen - hergestellt am 29. Juli 1983 - offiziell im 037-Register als "Andruet-Mule" aufgeführt - nur 10. 630 km von neu - komplett originaler Kilometerstand - immer noch in der originalen Rennlackierung, komplett mit Pioneer & Total-Sponsorenaufklebern Und das eigentliche Rallyeauto, das Andruet gefahren ist? Leider existiert es nicht mehr. Das macht dieses Auto zu einem der wenigen greifbaren Stücke dieser legendären Ära, zu einer wahren Ikone des goldenen Zeitalters der Gruppe B. Äußerst original und kürzlich überholt Mit nur 10. 000 Kilometern befindet sich dieser Lancia 037 in einem Sammlerzustand, und das sieht man in jedem Detail. Die korrekten Details aus der Zeit sind alle intakt, und der Gesamtzustand ist hervorragend. Kürzlich wurde dieser 037 einer umfassenden mechanischen Überholung unterzogen, um sicherzustellen, dass er in bestem Zustand bleibt. Der Motor und das Getriebe wurden komplett überholt und bieten ein außergewöhnliches Fahrerlebnis, das seiner historischen Bedeutung gerecht wird. 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