Begehrenswerter 4,0-Liter-Reihen-Sechszylinder mit 265 PS
Professionelle Spyder-Umrüstung durch den renommierten Spezialisten Eddie Noone von Vale Cottage Motors
Umfangreiche 154-seitige Historienakte mit fotografischer Dokumentation der Umrüstung und laufender Wartung
Über 30 Jahre in einer Hand – vor dem aktuellen Verkäufer
Mehrere dokumentierte Motor-Overhauls und durchgehend gründliche Wartung
Der Reiz
Der Mistral wurde auf Anregung von Frankreichs Maserati-Importeur, Colonel Simone, benannt und verdankt seinen Namen dem rauen provenzalischen Nordwestwind. Der Mistral hat jede Menge, was man feiern kann: Das war der letzte der klassischen Maserati-Reihen-Sechszylinder – mit einer Weiterentwicklung des legendären Tipo-109-Motors des Sport-Rennwagens 250F. Genau dieser Motor brachte Maserati acht Grand-Prix-Siege und die Weltmeisterschaft. Das von Pietro Frua gezeichnete Auto war ebenfalls ein echter Hingucker. Schon bei seiner Vorstellung auf dem Turiner Motorshow 1963 erntete er sofort bewundernde Blicke – und blieb bis 1970 in Produktion.
Nach dem 3500 GT wurde er von Maggiora aus Turin karosseriert und sowohl als Coupé als auch als Spyder angeboten – mit serienmäßigem Fünfgang-ZF-Getriebe und Scheibenbremsen. Es wurden nur 120 offene Fahrzeuge gebaut, und davon trugen nur 37 den kräftigen 4,0-Liter-Motor. Das ist die begehrteste Spezifikation überhaupt. Und auch wenn dieses Auto ab Werk kein Spyder war, ist es absolut würdig, so genannt zu werden.
Chassis #1776 wurde neu für den US-Markt als linksgelenktes 4,0-Liter-Coupé geliefert. 1988 kaufte man es von einem Händler in Florida und importierte es in das Vereinigte Königreich, wo es Eddie Noone von Vale Cottage Motors anvertraut wurde – weithin als führender Spezialist für Mistral- und Ghibli-Open-Top-Umrüstungen anerkannt – für eine umfassende Verwandlung im Spyder-Spezifikationsumfang. Die Umrüstung dauerte 18 Monate und ist mit zahlreichen Fotos in der 154-seitigen Historienakte des Fahrzeugs ausführlich dokumentiert.
Dunkelblau über beigem/hellen Leder, mit einem dazu passenden dunkelblauen Softtop: Dieser elegante Wagen hat seit der Auslieferung lediglich rund 33.000 Kilometer auf dem Tacho und gehört seit über drei Jahrzehnten zur Sammlung eines anspruchsvollen Enthusiasten. Der Verkäufer teilt uns mit, dass er sich genauso schön fährt, wie er aussieht – und das bedeutet wohl, dass er sich als ausgesprochen lohnender Fahrer erweisen wird. image.png1.25 MB
Historie und Unterlagen
Ursprünglich neu als linksgelenktes 4,0-Liter-Coupé für den amerikanischen Markt ausgeliefert
1988 aus den USA ins Vereinigte Königreich importiert
Vor der UK-Zulassung über einen Zeitraum von 18 Monaten durch Eddie Noone von Vale Cottage Motors auf Spyder-Spezifikation umgebaut
Einzeleinbesitz von 1988 bis etwa 2024
Der aktuelle Verkäufer hat das Auto vor ungefähr zwei Jahren übernommen
154-seitige Historienakte mit Dokumentation der Spyder-Umrüstung, Motor-Overhauls und der regelmäßigen Wartung
Blasser Abzug eines früheren New-York-Titels in der Akte
Fertig in Dunkelblau, mit passendem dunkelblauen Softtop
Professionell in sehr hohem Standard umgebaut
Auffällige Composite-Alloy-Felgen
Lederinterieur in Tan
Lenkrad mit Holzapplikationen und Maserati-Fußmatten
Sleek, geschwungen und so typisch italienisch – kein Wunder, dass der Mistral sich einen Ruf für Glamour und Stil erarbeitet hat. Ansprechend und klangvoll, das sind Sportwagen für die obere Liga – und sie werden bis heute heiß begehrt. Der Spyder ist wohl der attraktivste von allen, und wir können nicht behaupten, überrascht zu sein, dass genau dieser auf die entsprechende Spezifikation umgebaut wurde.
Professionell von Eddie Noone von Vale Cottage Motors umgerüstet, ist das eine überzeugende Arbeit und macht als klassischen Wagen einen extrem, extrem attraktiven Eindruck. Er scheint zudem sehr gut gepflegt zu sein: mit einer schicken dunkelblauen Lackierung, einem passenden dunkelblauen Softtop und schön abgesetzter Zier-/Chromarbeit. Innen vermittelt das Tan-Leder eine stimmungsvolle Patina; das Lenkrad mit Holzapplikationen rundet das hübsche Gesamtbild ab.
4,0-Liter-Reihen-6-Zylinder-Motor mit 265 PS, abgeleitet vom Tipo-109-Motor
5-Gang-ZF-Schaltgetriebe
Scheibenbremsen
Mehrere dokumentierte Motor-Overhauls in der Historienakte
Umfangreiche regelmäßige Wartung, die über das gesamte Autoleben hinweg dokumentiert wurde
Wenn man die Motorhaube öffnet, kommt der geliebte 4-Liter-Reihen-6 zum Vorschein – der Motor, der zwischen 1954 und 1960 zur Grand-Prix-Legende wurde. Dieser Twin-Spark, mit doppeltem obenliegendem Nockenwellen-Setup, ist ein echtes Schmuckstück und wird nach wie vor sehr geschätzt. Anhand des beeindruckenden Zustands des Motorraums und der äußerst umfangreichen Historienakte gehen wir davon aus, dass dieses Exemplar sehr sorgfältig betreut wurde.
Der Verkäufer berichtet, dass das Auto sehr gut läuft und fährt – und dieser Motorblock wird entsprechend auch genügend Performance bieten. Das ist ein Klassiker, der wirklich alle Kästchen ankreuzt.
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