Karosserie von Edmund Metal Works aus Plymouth – deren Zimmerleute und Blechverarbeiter wurden von einem Hooper Tourer inspiriert.
Umfassend gepflegt durch ausgewiesene Rolls-Royce-Spezialisten, darunter CJ Ford Engineering
Umfangreiche Historienakte mit dokumentierten, bedeutenden Ausgaben, darunter ein kompletter Motor-Neubau mit fotografischem Nachweis
Beiliegt mit originalem Handbuch und Buff-Logbuch
Komplett mit großem Klappverdeck in voller Länge, komplettem Satz Seitenscheiben und einem Kühlerverdeck
Der Verkäufer gibt an, dass das Auto sich technisch in sehr gutem Zustand befindet und sofort einsatzbereit ist
Der Reiz
Der Rolls-Royce 20hp war das erste „kleine“ Leistungsmodell der Marke. Er wurde 1922 eingeführt, um den bei Rolls-Royce erwarteten Feinschliff und Verarbeitungsstandard in einem leichteren, besser beherrschbaren Paket anzubieten als beim Silver Ghost. Vorgesehen, von den eigenen Besitzern gefahren zu werden statt vom Chauffeur, bekam er folgerichtig auch einen deutlich fahrerfreundlicheren Ruf. Mehr als hundert Jahre später ist der 20hp ein rundum lohnender Touring-Wagen – besonders begehrt sind offene Exemplare.
Dieses Chassis, GMJ44, wurde ursprünglich von Maythorns aus Biggleswade auf Bestellung von Dr. Soutar von der Queen Anne Street in London mit einer Doctor’s Coupé-Karosserie ausgeliefert. In den 1960er-Jahren wurde es von Edmund Metal Works aus Plymouth neu karossiert. Deren Schreiner und Blechbauer erstellten eine enge Kopie eines Hooper Tourers – als Vorlage diente das Fahrgestell GHJ8. Das Ergebnis ist ein attraktiver offener Viersitzer, fertig in Hooper Preußischblau über Schwarz, mit hellem grauem Leder im Innenraum.
Technisch hat das Auto die Aufmerksamkeit angesehener Spezialisten erfahren – darunter West Hoathly Garage, Priory Vintage Car Co und zuletzt Carl Ford bei CJ Ford Engineering. Ein vollständiger Motor-Neubau ist in der umfangreichen Historienakte mit Fotos dokumentiert, und im November 2022 wurde eine gründliche Wartung durchgeführt, um sicherzustellen, dass alles stimmt.
Zu den bemerkenswerten Details gehört eine vergoldete/versilberte, punzierte Standuhr aus Sterlingsilber, die in der hinteren Tür eingelassen ist – mit einer spannenden Provenienz aus Kriegszeiten: kurz vor der deutschen Besetzung wurde sie aus dem Rolls-Royce eines Verwandten, der in Jersey stationiert war, zur Reparatur ausgebaut. Das Auto selbst wurde beschlagnahmt und nie wieder gesehen. Zum Fahrzeug gehören ein originales Handbuch und ein Buff-Logbuch – sowie eine umfangreiche Historienakte. image.png1.38 MB
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