Beschreibung
Bis in die späten 1980er Jahre war es fast zwei Jahrzehnte her, dass Aston Martin erfolgreich ein völlig neues Auto ausgeliefert hatte. Während sie sich weiterhin mit der Produktion des damals veralteten V8 abmühten, konnte keine Menge an James-Bond-Werbeplatzierungen die Tatsache verbergen, dass die Konkurrenz neuere, fortschrittlichere Fahrzeuge lieferte.
Um dieser technologischen Welle entgegenzuwirken, stellte Aston Martin 1988 auf der Birmingham Motor Show den Virage vor. Er war frischer, schlanker und moderner als sein Vorgänger, behielt aber den handgefertigten Charme, den die Kundschaft von Aston zu schätzen wusste und liebte.
Dieses Exemplar ist ein 1990er Aston Martin Virage.
Extern ist das Auto in Raven Black lackiert, was den modernisierten Linien schmeichelt. Wie bei einem Auto dieser Ära üblich, kontrastiert die schwarze Lackierung mit orangefarbenen Blinkergläsern.
Hinten führt das aggressive, nach hinten geneigte Design zu einem Heckdiffusor, der eine Doppelabgasanlage beherbergt. Auf dem originalen Satz 16 Zoll 5-Speichen-Aluminiumfelgen, silber, mit Verriegelungscaps, umgeben von passenden Avon-Reifen.
Hinein treten und man wird begrüßt vom Höhepunkt des Grand-Touring-Luxus der frühen 1990er Jahre. Zuerst fallen die polierten Türschwellenschilder ins Auge, und dann die Sitze - sie sind nicht nur elektrisch verstellbar, sondern auch beheizt. Sie sind mit weichem schwarzen Leder bezogen und befinden sich in ausgezeichnetem Zustand. Das schwarze Leder setzt sich im Innenraum fort, bis hin zum Armaturenbrett, Mittelkonsole, Armlehne und Lenkrad. Das Armaturenbrett ist mit Burr-Walnuss-Holz furniert, dieselbe Verkleidung umläuft den Schalthebel. Das Auto behält auch das ursprüngliche Pioneer-Radiosystem.
Unter der Haube arbeitet ein 5, 3-Liter-V8, eine Weiterentwicklung des Triebwerks des Vorgängers, jetzt mit 32 Ventilen. Verbunden mit dem außerordentlich seltenen 5-Gang-ZF-Schaltgetriebe. Die Kombination leistet rund 330 PS und 364 lb-ft Drehmoment, was von Zeitgenossen als Beleg dafür gesehen wurde, dass die Beschleunigung nicht abriss.
Mit lediglich 16. 500 Meilen seit Neuemeter fährt der Motor extrem gut und das Getriebe sowie die Kupplung arbeiten geschmeidig. Trotz der geringen Laufleistung wurde dieser Virage nicht von regelmäßiger Wartung ausgeschlossen. Im Jahr 2023 wurde das Auto zu Charles Hurst Aston Martin in Belfast gebracht für eine gründliche Inspektion und Durchführung aller notwendigen Nachbesserungen.
Diese Arbeiten resultierten in über 7. 000 Pfund an Dichtungen, Dichtungen und Filter sowie einem großen Service und dem Einbau der fünf neuen Antriebsriemen. Die umfangreichere Geschichte umfasst zahlreiche Unterlagen aus Aston-Martin-Wartungsaufzeichnungen, MOTs und mehr. Im Lieferumfang sind die originalen Ersatzschlüssel enthalten.
Im Januar 2025 wurden die Bremskolben überholt, die Bremskolben ausgetauscht und die geflochtenen Bremsleitungen erneuert. Das Auto wird im Zuge des Verkaufs mit einem frischen TÜV geprüft.
Über eine Zeit existierten der Virage und später der Vantage fast isoliert voneinander. Trotz des Verkaufs als das eine Stufe über dem DB7 wurden sie deutlich seltener als ihr gängigeres Schwester Modell. Jahre später wurde die Liebe zu diesen ikonischen Modellen neu entdeckt, wie ein stetiger Wertanstieg zeigt.
Diese Autos sind ein Fenster in ein Aston Martin von früher, als sie fast brutale britische Muscle Cars bauten, die definierten, wie die Marke wahrgenommen wurde. Dieses Fahrzeug, als ultra-originales, niedrige Laufleistung exemplars, gehört zweifellos zu den besten auf dem Markt, in einer begehrten, stilvollen Farbkombination.
Wie bei allen unseren Fahrzeugen steht auf Anfrage ein vollständiger digitaler Ordner mit weiteren Bildern, Rundgang-Videos und Scans der Servicehistorie zur Verfügung. Das Auto kann auch nach Vereinbarung in unserem Ausstellungsraum in West-London besichtigt werden.





























