Beschreibung
Seit 1960 wollte Henry Ford ein Ford-Rennen in Le Mans veranstalten. Nachdem die Verhandlungen mit Ferrari gescheitert waren, beschloss Ford, sein eigenes Auto zu bauen, und begann Verhandlungen mit dem Lola Cars-Manager Eric Broadley. Die Vereinbarung sah eine einjährige Zusammenarbeit vor, die den Verkauf von zwei Lola MK6-Chassis an Ford einschloss. Bald danach holte Ford den ehemaligen Aston Martin-Teammanager John Wyer, damit er mit dem Ford-Motor-Co-Ingenieur Roy Lunn an dem arbeiten sollte, was zum Ford GT werden sollte.
Der ursprüngliche GT40 und MK1, von Lunn entworfen, wurde in der eigens gegründeten Ford Advanced Vehicles-Einrichtung im Vereinigten Königreich vorbereitet. Abbey Panels fertigte den fortschrittlichen Monocoque-Chassis, und das schließlich gewählte Antriebssystem war der 289er Ford-V8, gekoppelt an ein Coletti-Transaxle. Im Verlauf der GT40-Renngeschichte kamen verschiedene Ford-Motoren zum Einsatz.
Der GT feierte sein Debüt am Nürburgring im Mai 1964 und setzte seine Auftritte mit den 24 Stunden von Le Mans fort. Die Wagen schafften es in beiden Rennen nicht ins Ziel – ein verheerender Schlag für das Ford-Team.
Obwohl sie 1964 und 1965 bei Le Mans nicht erfolgreich waren, führte ihr offensichtliches Potenzial Ford dazu, weiter an ihnen zu arbeiten, und 1966 schrieb Ford amerikanische Rennsportgeschichte mit einem dominierenden 1-2-3-Sieg über Ferrari in Le Mans.
Die hier bei Autostorico angebotene Ford GT40 Evocation von GTD ist ein fabriksgelaufenes Exemplar aus dem Jahr 1993 mit zwei Vorbesitzern und britischer K-Platte. Fertig in Rot mit weißen Streifen und Dekoren sowie schwarzem Lederinterieur, klingt dieses ikonische Auto genauso beeindruckend, wie es aussieht. Angetrieben von einem 4942 cm³ Ford-V8 mit einem Vier-/ Fünfgang-Getriebe, der Schalthebel befindet sich rechts.
Von seinem aktuellen Eigentümer, einem leidenschaftlichen GT40-Enthusiasten, im Januar 2025 erworben, wurde das Auto dem Markenexperten Frank Catt von Wealdon Engineering übergeben. Er war mit einer kostenintensiven mechanischen Überholung beauftragt. Zu den Arbeiten gehörten eine Fahrwerkaufrüstung sowie eine Bremsenüberholung. Ein neuer Vergaser wurde eingebaut und die Lenkung wurde aufgerüstet.
Eine wirklich einzigartige Gelegenheit, ein vollständig aufgearbeitetes, beeindruckendes Exemplar einer echten Rennlegende zu besitzen.
Besichtigungen ausschließlich nach Terminvereinbarung.




























