Beschreibung
Außergewöhnliches Motorrad durch seinen Ursprung und seine Geschichte.
Gekauft bei Egli 1972
Der Motor, direkt nach seiner Vorbereitung montiert, stammt von der Lyoner Vertragswerkstatt Elite Motors, die Anfang der 1970er Jahre gegründet wurde und 750er-Vierer mit 810er und später 860er Motoren beim Bol d'Or antrat.
Die Egli Honda erlebten dank der Fahrer Godier und Genoux, Europameister in der Langstrecke 1972, zahlreiche Rennsiege.
Die Zusammenarbeit mit Honda endete danach und Kawasaki übernahm das Ruder.
Die Motorenvorbereitung durch Elite Motor (manchmal auch Elite Motors geschrieben), ein Unternehmen, das Anfang der 1970er Jahre in Lyon ansässig war, stellt einen Höhepunkt französischer Leistung für den Honda CB 750 Four Block dar.
Gegen den Pariser Riesen Japauto etablierte sich Elite Motor als ultimative Alternative der Region Rhône-Alpes, um die "Vier Pfoten" in eine Rennmaschine zu verwandeln.
Das Elite Motor Kit 810 cm³: Die absolute Waffe
Anfang der 1970er Jahre eingeführt (ab 1973 in großem Maßstab vermarktet), wurde das 810er Aufbohrungskit von Elite Motor zur absoluten Referenz für die Steigerung des Honda SOHC Blocks:
* Die Architektur: Es bestand aus einem speziellen Zylinderkurbelgehäuse oder Buchsen mit großem Durchmesser in Kombination mit hochverdichteten Kolben aus Guss oder Schmiedestahl.
* Die mechanische Philosophie: Im Gegensatz zu den 969er Japauto Kits, die an den Grenzen der thermischen und mechanischen Toleranzen der Originalgehäuse spielten, bot das 810er Kit von Elite Motor den idealen Kompromiss zwischen Hochdrehzahlzuverlässigkeit und zusätzlicher Leistung. Der Motor behielt eine hervorragende Steifigkeit auf der Dichtungsebene.
* Das Verhalten: Der so modifizierte Motor bot viel aggressivere Mitteldrehzahlen, beseitigte das ursprüngliche Drehzahlloch der CB 750 und erhöhte die Höchstgeschwindigkeit auf über 200 km/ h.
Die Entwicklung zum 900er Kit (1974)
Gestärkt durch seinen unmittelbaren Erfolg bei regionalen Berg- und Langstreckenrennfahrern trieb Elite Motor die Entwicklung 1974 mit einem 900er Kit speziell für die 750er Four voran.
Diese intensivere Vorbereitung war normalerweise verbunden mit:
* Sorgfältiger Arbeit am Zylinderkopf (Kanäle in der Lyoner Werkstatt überarbeitet).
* Nockenwellen mit überarbeiteten Profilen für größere Ventilüberschneidung.
* Obligatorischer Montage eines Ölkühlers, um die zusätzliche Wärmemenge durch die Hubraumvergrößerung zu bewältigen.