Beschreibung
Bis 2009 hatte Porsche bereits mehrere Jahre mit der 997‑Generation gearbeitet. Die erste Serie hatte sich bewährt, aber wie typischerweise bei Porsche stand die Entwicklung nicht still. Mit dem Erscheinen der zweiten Serie, die oft als 997. 2 bezeichnet wird, wurde das Auto technisch weiter verfeinert. Eine leicht überarbeitete Federung und subtile Designänderungen. Nicht revolutionär, aber gerade genug, um das Gesamtpaket einen Tick schärfer wirken zu lassen.
Der Targa 4S nimmt innerhalb dieser Baureihe eine eigene Stellung ein. Immer mit Allradantrieb ausgestattet, vermittelt er Ruhe und Stabilität beim Fahren, kombiniert mit dem vertrauten Glasdachkonzept. Nicht der traditionelle Targa‑Bügel wie bei früheren 911‑Modellen, sondern eine große Glasfläche, die sich elektrisch öffnet. Sie sorgt für Licht und Raumgefühl, ohne die Linien des Autos zu beeinträchtigen. Und genau das macht ihn interessant.
Dieses Exemplar ist in Basalt Schwarz lackiert, mit einem vollständigen schwarzen Lederinterieur. Unserer Ansicht nach eine zurückhaltende Konfiguration, die sich auch heute noch völlig angemessen anfühlt.
Was sofort auffällt, ist, wie gut dieser Porsche erhalten ist. Der Lack hat einen tiefen, satten Glanz, der Innenraum ist gut gepflegt, und alles wirkt solide. Das Fahren dieses Exemplars macht wirklich Spaß. Der Motor läuft rund, das Automatikgetriebe schaltet, wie es sein soll, und der Gesamteindruck ist sehr beruhigend – genau das, was man erwartet. Dies wird durch die Wartungshistorie weiter untermauert, die vollständig von Porsche selbst durchgeführt wurde, beginnend mit der Auslieferung im Porsche Zentrum Düsseldorf.
Hinten sitzt der wohl bekannte 3, 8-Liter-Sechszylinder-Boxer. In Kombi mit dem optionalen Sportauspuff, der per Knopfdruck bedient werden kann, können Sie entscheiden, wie präsent der Klang sein soll. Dezent, wenn Sie es wünschen, und etwas deutlicher, wenn die Stimmung danach verlangt.
Im Innenraum finden Sie Bequeme Sitze mit Belüftung. Vielleicht nicht das Erste, was einem bei einer 911 einfällt, aber auf längeren Fahrten bemerkt man sofort den Unterschied. Es macht das Auto einfach ein wenig vielseitiger, ohne seinen Charakter zu schmälern.
Die 997 gilt von vielen Enthusiasten als Generation, in der alles zusammenpasst. Modern genug für den Alltag, dabei aber die charakteristischen Merkmale eines 911 bewahrend. Diese gehört zu den Porsche‑911er, bei denen man einsteigt, die Tür schließt und sofort versteht, warum das Konzept so lange unverändert blieb.
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