Beschreibung
Der heiß begehrte Ferrari 246 Dino GT wurde nach Enzo Ferraris Sohn Alfredo benannt, der 1956 im Alter von nur 24 Jahren starb. Enzo Ferrari schreibt seinem Sohn die Inspiration für eine Reihe erfolgreicher V6-Rennmotoren mit kleinem und mittlerem Hubraum zu, die ab 1956 von Ferrari gebaut wurden. Der Name wurde wiederum an eine neue Linie von serienmäßig gebauten Ferrari-V6-Coupés mit Mittelmotor vergeben, die 1969 erstmals in den Verkauf gelangten. Der Dino 246 GT hat sich als eines der befriedigendsten und erfolgreichsten Automobile erwiesen, die Ferrari je gebaut hat, und er ebnete den Weg für die aufkommende Generation von Ferraris mit Mittelmotor. Er gilt weithin als einer der am besten fahrbaren und begeisternsten Sportwagen der frühen 70er Jahre; er ist zudem eines der attraktivsten, fein austarierten Designs, die je von den Meistern bei Pininfarina geschaffen wurden. Infolgedessen erfreuen sich Dinos einer wohlverdienten, in jüngster Zeit stark gestiegenen Beliebtheit.
Die GTS-Version des 246 Dino wurde im März 1972 auf dem Genfer Salon präsentiert. Sie basierte auf der Serie-III-Plattform und verfügte über ein herausnehmbares Targadach, das hinter den Sitzen verstaut werden konnte. Das Chassis wurde zudem modifiziert, mit verstärkten zusätzlichen Verstrebungen entlang der Seiten und an der Vorderseite des Motorrahmens. Abgesehen vom Targadach war der GTS optisch vor allem an den fehlenden hinteren Dreiviertelfenstern zu erkennen, die durch eine Reihe von drei Lüftungsschlitzen ersetzt wurden, die in jede Dachsäule eingearbeitet waren. Die Produktion sowohl des GT als auch des GTS endete 1974; insgesamt entstanden nur 1274 GTS.



