Beschreibung
1933 Rolls-Royce 20/ 25 Barker Limousine. Ausgestattet mit der Barker 'Enclosed Limousine' Karosserie, ist der hintere Bereich mit dem originalen dunkelblauen Leder verkleidet und verfügt über sehr aufwendige ausklappbare Beistellsitze, eine rauchende Dachluke, vollständige Jalousien und eine Vorrichtung für Holland-Abdeckungen an den Sitzen und der Trennwand. Die hinteren Türen haben außerdem sehr ungewöhnliche "unsichtbare" Scharniere. Der Wagen wurde auch mit einer Wagenheberanlage und einem eingebauten Kofferraum bestellt. Unglaublich, dass die Fahrgestellnummer GBA62 in ihrem 92-jährigen Leben nur 7 Vorbesitzer hatte, denn sie wurde im November 1933 an den ersten Besitzer ausgeliefert. Frau H. B. Sedwick aus 47 Park Street Mayfair, London. Frau Sedwick war mit der Marke Rolls-Royce sehr vertraut, da sie zuvor einen Silver Ghost von 1910 (1303), einen Silver Ghost von 1912 (2062) und einen 20HP von 1922 (88K7) besaß. Bei der Auslieferung erhielt der 20/ 25 die Zulassungsnummer HS-492, die er auch heute noch trägt. Das Nummernschild wurde zu Ehren von Frau Sedwicks verstorbenem Ehemann Henry gewählt, der 1931 starb. 1938 zog Frau Sedgwick auf die Hook Heath Farm, ein prächtiges Anwesen in der Nähe des Woking Golfplatzes in Surrey. Wie viele Autos dieses Typs wurde er während der Kriegsjahre nur sehr sparsam benutzt, und Frau Sedwick starb 1942. Am Ende des Krieges wurde der Wagen an L D Redman Ltd. in der Corsham Street, London N1, verkauft und neu lizenziert. Redman Ltd. war ein Unterwäschehersteller, der hauptsächlich Marks & Spencers belieferte und hinter dem Bahnhof Olds Street ansässig war. Der GBA62 wechselte dann vier britische Besitzer, bis er 1976 von seinem letzten Besitzer gekauft wurde, der sich die nächsten 49 Jahre liebevoll um das Auto kümmerte. Während seiner langen Amtszeit wurde der Wagen mit allen Mitteln gepflegt. Es gibt eine riesige Datei mit Rechnungen für Arbeiten, die von Markenspezialisten durchgeführt wurden, und alles, was der Wagen jemals brauchte, wurde ohne Zögern erledigt. Eine wichtige Arbeit war der Einbau einer hydraulischen Servolenkung, die auf einem sehr hohen Niveau ausgeführt wurde und das Auto zu einem Vergnügen macht. Die zugehörige Historienakte besteht aus 2 großen Kisten mit Rechnungen und verschiedenen Papieren, die die reiche Geschichte des Autos betreffen. Die Akten wurden vom Vorbesitzer liebevoll zusammengestellt und geben einen faszinierenden Einblick in die 92-jährige Geschichte des Wagens. GBA62 wird dem Markt zum ersten Mal seit 49 Jahren angeboten und präsentiert sich in einem wirklich hervorragenden Zustand. Auf der Straße verhält er sich einwandfrei, wie man es angesichts seiner Wartungshistorie erwarten würde. Ein wunderbares Beispiel, das man gesehen haben muss.












