Beschreibung
Der erste Bentley Azure, der produziert wurde - Der Prototyp mit der internen Bezeichnung P100 - Attraktive Farbgebung in Sherwood Green mit Sandstone-Leder - Frisch restauriert von Bentley-Spezialisten - Umfassende Unterlagen von Bentley und Pininfarina Bentley baute etwas mehr als 1400 Exemplare der ersten Azure-Generation, und dieses Fahrzeug nimmt einen bedeutenden Platz in der Geschichte der Marke ein, da es das allererste ist. Ein Spezifikationsblatt, das am 1. August 1994 für die Fahrgestellnummer SCH50801 ausgestellt wurde, bezieht sich auf "Project P100" und zeigt, dass es in Sherwood Green lackiert werden sollte. Die Innenausstattung war in Sandstone mit Fichtenholzpaspeln, Teppichen aus Nadelholz und Holzverkleidungen aus Wurzelnussholz angegeben. Unter "Optionen und Extras" waren ein Airbag-Lenkrad, Lufthörner und eine getönte Sundym-Windschutzscheibe aufgeführt. Die faszinierende Geschichtsakte enthält das vollständige "Rolls-Royce and Bentley Motor Cars History Book", das den Bauprozess nachzeichnet. Es gibt sogar Dokumente von Pininfarina aus dem Jahr 1994, die sich speziell auf die Fahrgestellnummer 50801 - Sherwood" beziehen und die Karosserieteile des Wagens betreffen.
Es gibt auch ein Schreiben von Richard Charlesworth, dem damaligen Leiter der Bentley Heritage Collection, aus dem Jahr 2011, in dem er nach Einsichtnahme in die Unterlagen des Rolls-Royce Enthusiasts' Club feststellt, dass "alles darauf hindeutet", dass es sich bei diesem Wagen um den allerersten Azure handelt. Er wurde am 6. Februar 1995 zugelassen, also etwas mehr als einen Monat vor der offiziellen Vorstellung des Modells auf dem Genfer Autosalon. Frühe Serviceunterlagen und Rechnungen deuten darauf hin, dass der Bentley im Neuzustand im Werk verblieben ist. Nachdem ein Azure, der an zwei Journalisten ausgeliehen worden war, damit sie die Mille Miglia 1995 verfolgen konnten, aus einer Tiefgarage in Brescia gestohlen worden war, soll dieser Wagen mit einer verbesserten Alarmanlage ausgestattet worden sein. Im April 1996, als er im Rolls-Royce-Servicezentrum in Crewe gewartet wurde, hatte der Azure bereits 23. 678 Meilen zurückgelegt. Von 2001 bis 2020 befand er sich in Privatbesitz, und die Unterlagen enthalten eine Fülle von Rechnungen von Händlern und Markenspezialisten wie P&A Wood. 2020 wurde er an einen neuen Besitzer verkauft, der ihn ohne Rücksicht auf die Kosten weiter warten ließ. Die jüngsten Restaurierungsarbeiten umfassten eine Neulackierung in seinem ursprünglichen Sherwood Green und eine komplette Neuausstattung des Innenraums, so dass der Wagen nun in einem außergewöhnlichen Zustand zum Verkauf angeboten wird. Es wurde sehr darauf geachtet, die besonderen Merkmale dieses Fahrzeugs zu erhalten, wie z. B. das "Continental R"-Schild an der A-Säule des Fahrers. Nach einer umfassenden Wartung beim Bentley-Spezialisten The Beaconsfield Workshop ist dieser Azure nicht nur ein äußerst luxuriöses viersitziges Cabriolet, sondern auch der Prototyp des "Project P100" mit einem besonderen Gütesiegel.











