Beschreibung
Im Jahr 1987 schrieb Car and Driver ohne Wenn und Aber: “Der BMW M6 ist eines dieser wilden, wunderbaren Autos, die die Skalen der automobilen Gerechtigkeit völlig aus dem Gleichgewicht werfen.” Und wenn man heute einen M6 aus dem Jahr 1988 betrachtet, versteht man sofort, warum.
Der BMW M6 erschien Ende der achtziger Jahre als ultimative Evolution der bereits beeindruckenden Six Series. Die Wurzeln reichen zurück bis zum 2800 CS, dem 3. 0 CS und später dem 635 CSi, doch auf dem nordamerikanischen Markt erhielt das Auto die begehrte M-Bezeichnung von BMW Motorsport. Das war nicht nur ein zusätzliches Emblem, sondern ein ernsthaftes technisches Upgrade. Zwischen 1987 und 1989 wurden weniger als achtzehnhundert Exemplare für den amerikanischen Markt produziert, die Schätzungen liegen bei rund 1767 Einheiten, von denen eine geringe Zahl nach Kanada ging. Das bedeutet, dass grob etwas mehr als sechzehnhundert Autos tatsächlich Kunden in den Vereinigten Staaten erreichten. Eine sehr limitierte Stückzahl, besonders wenn man bedenkt, wie viele im Laufe der Zeit verschwunden sind.
Das markante Designmerkmal – die unverkennbare, nach vorn geneigte Front, die berühmte Haifisch-Nase – entstand unter der Leitung von Paul Bracq. Die Karosserien wurden von Karmann in Osnabrück gebaut und dann in Dingolfing fertiggestellt. Das Ergebnis ist ein Coupé, das Geschwindigkeit ausstrahlt, selbst wenn es steht, ohne übertriebene Spoiler oder lautstarke Styling-Elemente. Subtil, aber fern von bescheiden.
Unter der langen Haube sitzt ein prächtiger Reihen-Sechszylinder mit DV-Controller (Doppel-Vergaser? Anmerkung des Autors: eigentlich DOHC) und zweiundvierzig Ventilen, abgeleitet vom Motor, der im BMW M1 verwendet wurde. Die Kraft wird über ein manuelles Fünfgang-Getriebe und ein Sperrdifferenzial auf die Hinterräder übertragen. Beschleunigung von null auf dreiundsechzig Meilen pro Stunde dauert etwa sechs Sekunden, und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund einhundert fünfundfünfzig Meilen pro Stunde. Damals machte das ihn zum zweit- schnellsten Straßensportwagen von BMW, nur übertroffen vom M1.
Der Fahrwerksaufbau wurde im Vergleich zum regulären 635 CSi gründlich überarbeitet. Vorderachse mit Bilstein-Gasdruck-MacPherson-Stoßdämpfern, rundum kürzere und härtere Federn, größere Stabilisatoren und belüftete Scheibenbremsen mit ABS. Hinter den sechzehn Zoll großen dreiteiligen BBS-Sechskantfelgen verbirgt sich ernstzunehmende Bremskraft. Das Auto sitzt tiefer, wirkt straffer und reagiert direkter als sein ziviles Geschwistermodell. Das fällt sofort auf, wenn man mit dieser Ikone auf die Straße geht.
Innen ist es genauso beeindruckend. Vollständig elektrisch verstellbare, beheizbare Sportsitze in wunderschönem Leder, Klimaanlage mit Automatik, Fensterheber, eine verstellbare Lenksäule, ein hochwertiges Audiosystem und in diesem Exemplar zusätzlich ein elektrisches Schiebedach. Alles, was man von einem späten achtziger Jahre Hochleistungs-Coupé erwartet.
Letztes Jahr wurde dieses BMW-Modell bis ins kleinste Detail liebevoll gepflegt, während die Karosserie größtenteils im Original-Anstrich belassen wurde. Das Auto kommt außerdem mit Dokumentation, einschließlich originaler Bordbücher und Rechnungen. Der Zustand ist sehr gut erhalten und präsentiert sich wunderschön. Wir laden Sie ein, den Foto-Bericht auf unserer Website für einen ersten Eindruck zu sichten.
Innerhalb der E24-Baureihe wird der M6 zurecht als absoluter Höhepunkt angesehen. Die feinste Ausführung der Serie. Ein seltener manuelles Grand-Tourer mit echter Motorsport-DNA, in limitierter Stückzahl gebaut und technisch direkt mit dem M1 verbunden.
Und wenn Sie den Schlüssel drehen, hören Sie keinen gewöhnlichen Reihen-Sechszylinder. Sie hören einen Motor, der darauf ausgelegt ist, zu performen – selbst wenn Sie nur mal schnell zur Zeitung fahren wollen.
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