Beschreibung
- Eines von nur 128 gebauten Exemplaren, wovon noch 27 als erhalten bekannt sind
- Matching Number
- Aufwendig komplett restauriert
- 4-Zylinder-Motor mit 1. 087 cm³ Hubraum, DOHC und zwei Ventilen
Fahrzeughistorie:
Salmson-Fahrzeuge waren als Leichtfahrzeuge konzipiert und verfügten über eine Aluminium-Karosserie auf einem Eschenholzrahmen. Emile Petit entwarf im Jahr 1921 den Motor; einen Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen und einem Hubraum von 1. 087 cm³. Der Motor ließ sich hervorragend tunen. Für Rennzwecke wurde oft ein Kompressor eingebaut, wodurch diese Fahrzeuge den Bugattis ordentlich Konkurrenz machten. Als Inbegriff modernster Grand-Prix-Technik war der GS8 schnell, zuverlässig und wohl der erfolgreichste französische Kleinwagen seiner Zeit. Diese Autos gewannen Ende der 1920er und Anfang der 1930er Jahre rund 500 Rennen und konnten sich durchaus gegen Konkurrenten wie Bugatti und Amilcar behaupten. Salmson-Fahrzeuge wurden von 1920 bis 1930 in Billancourt, Frankreich, hergestellt. Das Modell GS8 wurde von 1927 bis 1930 hergestellt. Insgesamt entstanden 128 Exemplare, von denen 27 als erhalten bekannt sind. Das Modell verfügt über ein steiferes Grand-Prix-Chassis, und manche glauben, dass dieses Modell speziell für den Grand-Prix entwickelt wurde. Das Auto soll eine Höchstgeschwindigkeit von 75 Meilen pro Stunde erreichen, fährt sich aber bei 50 Meilen pro Stunde angenehm und ist sehr spritzig im Fahrverhalten. Eine detaillierte Geschichte dieses speziellen Wagens ist nicht bekannt. Bekannt ist, dass dieser Salmson im Jahr 2009 in Frankreich von einem Engländer erworben wurde; der Vorbesitzer hatte den Wagen 2001 von einem Museum gekauft. Der Engländer verkaufte das komplett restaurierte Fahrzeug in eine Sammlung in Deutschland. Motor, Fahrgestell und Karosserie tragen alle dieselbe Nummer – 21106 –, was darauf hindeutet, dass es sich um das vorletzte Exemplar handelt, das im Jahr 1929 hergestellt worden ist.
















