Beschreibung
1932 - Opel Roadster "Moonlight Low Chassis
Chassis Nr. 16732
Französische Zulassung
Fahrzeug ohne technische Prüfung verkauft
Bemerkungen:
Der Opel Moonlight Roadster war ein Pkw-Modell der Adam Opel AG, das ab 1932 hergestellt wurde. Der Spitzname soll an Alkoholschmuggler in den USA erinnern, die Fahrzeuge dieses Typs im Mondschein nutzten, um die für Lastwagen konzipierten Grenzbarrieren ungestört zu passieren.
Der Roadster, mit einem 1, 8-Liter-Sechszylinder-Reihenmotor, wurde im Jahr 1932 zu einem Preis von 3. 895 Mark eingeführt. Besondere Merkmale des Roadsters gegenüber dem Cabriolet waren eine nach hinten geneigte Windschutzscheibe und Speichenräder. Mit dem 34-PS-Motor erreichte der Leichtbauwagen eine Höchstgeschwindigkeit von 95 km/ h. Die Karosserie wurde nicht von Opel selbst, sondern vom in Köln ansässigen Karosseriebauer Deutsch gefertigt, und 51 Fahrzeuge wurden aufgebaut. Drei überlebende Exemplare sind heute bekannt.
Der hier gezeigte Wagen gehört zu den Überlebenden dieser bereits hoch geheimen Serie. Nach unseren Recherchen ist dies das einzige Exemplar mit einer tiefgelegten Karosserie, das ihm atemberaubende Linien verleiht. Aus manchen Blickwinkeln erinnert er ein wenig an einen 540 K.
Bei einer Auktion im Jahr 1987 wurde er als für Fritz Van Opel gebaut beworben, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. Nach unseren Recherchen wurde es neu an den GM-Hauptsitz in Paris ausgeliefert und 1990 auf dem berühmten Bagatelle Concours d'Elegance ausgestellt.
Seitdem waren seine Auftritte selten, und der Roadster wurde nur selten gefahren. Heute läuft der Motor und das Fahrzeug ist funktionsfähig. Die Kopfdichtung wurde kürzlich ersetzt und der Zylinderkopf geprüft.
Ein einzigartiges Stück mit sehr eleganten Linien, eine Gelegenheit für den Liebhaber dieses Genres.









