Beschreibung
Zu Beginn der siebziger Jahre waren Motoren mit mehr als zwei Ventilen pro Zylinder nahezu ausschließlich dem Rennsport vorbehalten. An den Serienmodellen gab es praktisch keinen Hinweis darauf. Im Juni 1973 sorgte die Präsentation der Sprint-Version der Dolomite-Limousine durch die englische Firma Triumph, die zwei Jahre zuvor auf der London Motor Show gezeigt wurde, für Aufsehen und war dazu bestimmt, sich auf dem Markt besser mit Autos wie dem Alfa Romeo Alfetta und dem BMW 2002 zu konkurrieren. Der Triumph Dolomite Sprint war mit einem 1. 998 ccm großen, OHV-Single-Cam-Vierzylinder mit 129 PS (95 kW) ausgestattet, entwickelt von den von Charles Spencer King geführten Designern: praktisch der erste in Serie produzierte Mehrventilmotor (22. 941 Exemplare bis 1980). Im Inneren des Leichtmetall-Zylinderkopfs steuerte eine einzige kette betriebene Nockenwelle alle 16 Ventile mit nur 8 Nocken. Die Ansaugventile wurden tatsächlich direkt von Tassenstößeln betätigt, während die Auslassventile über Kipphebel betätigt wurden. Eine geniale Lösung, die Triumph 1974 den Design Council Award einbrachte. Eine weitere Besonderheit des Dolomite Sprint war das Viergang-Schaltgetriebe mit elektrisch gesteuertem Overdrive im dritten und vierten Gang. Der Triumph Dolomite Sprint verfügt außerdem über eine ordentliche sportliche Erfolgsbilanz. Von 1974 bis 1978 nahm er regelmäßig am britischen Tourenwagen-Meisterschaft teil, die er 1975 mit Andy Rouse gewann.
Hier finden wir ein vollständig restauriertes Exemplar von Mechanik und Karosserie. Das Auto läuft noch ein und ist individuell anpassbar.













