Beschreibung
Der Triumph TR4 – einschließlich der Modelle von 1965 – steht an einem wirklich interessanten Punkt in der britischen Automobilgeschichte. Er verbindet Old-School-Sportwagen-Technik mit modernerem Styling und Komfort, und seine Geschichte ist eng mit dem Nachkriegs-Britannien sowie der Entwicklung erschwinglicher Leistungsfahrzeuge verknüpft.
Ursprünge des TR4
Der TR4 wurde 1961 von der britischen Firma Triumph Motor Company eingeführt und ersetzt die ältere TR3-Serie. Während frühere TRs ein klassischeres, vor dem Krieg inspiriertes Aussehen hatten, markierte der TR4 einen großen Wandel.
Er wurde vom italienischen Designer Giovanni Michelotti gestylt
Eine saubere, kantige Karosserie statt gerundeter Kotflügel
Einführung moderner Merkmale wie manuell bedienbare Fenster und verbesserter Innenkomfort
Dies war Triumps Versuch, sich gegen Rivalen wie MG B zu behaupten.
Technik & Leistung
Trotz des aktualisierten Look behielt der TR4 viel traditionelle Technik bei:
2, 1-Liter-Reihenvierzylindermotor (abgeleitet von früheren Modellen)
Ungefähr 100–105 PS
0–100 km/ h in ca. 10–11 Sekunden (beachtlich für die Zeit)
Höchstgeschwindigkeit rund 177 km/ h (ca. 110 mph)
Es führte auch eine clevere Neuerung ein:
Der “Surrey Top” — ein entfernbares Hardtop-System, das es Fahrern ermöglichte, zwischen Coupe- und Open-Air-Fahren zu wechseln.
Das Modelljahr 1965
Im Jahr 1965 stand der TR4 kurz vor dem Ende seiner Produktionszeit (später im selben Jahr durch den TR4A ersetzt). Ein 1965er TR4 repräsentiert:
Die am besten verfeinerte Version des ursprünglichen TR4
Verbesserungen in Zuverlässigkeit und Verarbeitungsqualität
Starke Exportnachfrage – besonders in den Vereinigten Staaten, dem größten Markt des Autos
Zu dieser Zeit waren britische Sportwagen im Ausland äußerst beliebt aufgrund von:
Erschwinglicher Preisgestaltung
Einfacher Mechanik (leichte Reparatur)
Klassischer Roadster-Charme
Dieser 1965 Triumph TR4, der gerade eine vollständige Restaurierung abgeschlossen hat, befindet sich in ausgezeichnetem Zustand und ist einsatzbereit.
Hinterachse mit Leichtbau-Direktantrieb und Viergang-Getriebe – vorbildlich.
Das Auto ist in Österreich zugelassen.












