Beschreibung
Gemeinsam entwickelt von Toyota Motor Co. und Yamaha Motor Co. wurde der Toyota 2000GT in extrem limitierter Stückzahl zwischen 1967 und 1970 produziert; insgesamt nur 337 Exemplare einschließlich Prototypen. Ausgestattet mit Spitzentechnologie der Mitte der 1960er Jahre — darunter ein DOHC-Motor, ein fünfgängiges, voll synchronisiertes Getriebe und Scheibenbremsen an allen vier Rädern — ist dieses schöne Coupé seitdem zu einer kulturellen Ikone geworden, weltweit als Japans erster echter Supersportwagen verehrt und genießt an großen internationalen Auktionshäusern nahezu mythischen Status.
Die Bedeutung dieses konkreten Exemplars hebt sich deutlich ab von gewöhnlichen 2000GTs.
Mit der Fahrgestellnummer “MF10-10003” gestempelt, zeigen Aufzeichnungen, dass es am 24. November 1966 die Produktionslinie verließ — rund sechs Monate vor dem offiziellen Markteintritt. Anstatt als Standardproduktionsfahrzeug eingestuft zu werden, wurde es unter der Kategorie „Sonderfahrzeug“ registriert, zu der auch Wettbewerbs- und Versuchsautos gehörten. Es gilt daher als ein wichtiger früher Vorserien-Fahrgestell.
Historische Unterlagen deuten darauf hin, dass das Auto ursprünglich mit Motor Nr. 10007 das Werk verließ. Nach mehr als einem halben Jahrhundert außergewöhnlicher Geschichte wird es nun von Motor Nr. 10502 angetrieben, der unter der langen, eleganten Motorhaube liegt. Die Tatsache, dass das Fahrzeug erst im Januar 1971 erstmals registriert wurde — gut nachdem die Produktion bereits beendet war — deutet darauf hin, dass dieses Exemplar viele Jahre in einer besonderen Umgebung außerhalb des normalen Handels zählte. Der derzeitige Verwalter gilt als der fünfte Eigentümer, dem es anvertraut wurde, die Geschichte dieses bemerkenswerten Automobils fortzuführen.
Weitere Intrige zu diesem Auto ergibt sich aus seiner faszinierenden Mischung aus frühen und späten Designelementen. Außen trägt es das elegantere Spät-Modell-Aussehen, das nach dem Facelift August 1969 eingeführt wurde, einschließlich der kleineren Nebelscheinwerfer und vergrößerter hinterer Seitenreflektoren. Doch beim Öffnen der massiven Türen offenbart das Cockpit das wunderschön gearbeitete Center Panel des frühen Typs, mit Yamahas exquisitem Massivholzwerk und silberner Verkleidung. Die Innen-Türgriffe sind ebenfalls im frühen Stangen-Design, während Kopfstützen, die bei späteren Modellen eingeführt wurden, ebenfalls montiert sind. Sogar die Sicherheitsgurte tragen noch das Datum von 1966, was eine beeindruckende Detail-Sammlung ergibt, die über einen einzelnen Zeitpunkt hinauszugehen scheint.
Auch Spuren lassen sich beobachten, die auf eine frühere Restaurierung zurückgehen, wie die gleichmäßig verteilten, diamantförmigen Perforationen in der Dachverkleidung — Details, die selbst als Belege für die historische Bedeutung des Autos dienen könnten.
Allein auf Basis der erhaltenen Dokumentation könnte es letztlich unmöglich sein, vollständig nachzuvollziehen, wie die Bezeichnung „100001“ auf der Toyota-Plakette mit der Fahrgestellnummer „10003“ verbunden ist, oder welchen Weg dieses Auto im Laufe seines Lebens wirklich gegangen ist. Doch gerade dieser geheimnisvolle Aspekt verleiht dem Auto möglicherweise eine romantische, archivische Bedeutung, die weit über die eines gewöhnlichen Serienfahrzeugs hinausgeht.














