Beschreibung
1955 Rover 75 P4 in Salbeigrün (VFO 933)
2230-cm³-Reihen-Sechszylinder-Motor mit einem Vergaser.
Zugelassene 76. 700 Meilen
Zwischen 2011 und 2016 restauriert, mit weiteren Wartungsarbeiten zur Vorbereitung auf die 2024 Mille Miglia: Dieses britische Fahrkultur-Icon ist in eine beachtliche Menge Investitionen geflossen, damit daraus ein super-spaßiger und zugleich zuverlässiger Wagen für Touren in UK und Europa sowie für klassische Rallyes wird – und dabei dennoch sehr viel Originalität und Patina bewahrt.
Nach Abschluss der erforderlichen Arbeiten nahm VF0 933 an der legendären 2024 Mille Miglia teil. Mit der Startnummer 379 und dem Zieleinlauf auf Rang 305 verbuchte er sich stolze 74 Plätze gut.
Und nicht genug damit: Die Besitzer sind komplett von North Devon bis nach Brescia, Italien, gefahren, haben das Rennen absolviert und sind anschließend wieder komplett nach Hause gefahren – keine kleine Sache und dabei rund 4. 000 Meilen zurückgelegt!! Und ganz aus Spaß sind sie 2025 sogar noch einmal nach Brescia gefahren, als Nachrückkandidat für die Mille 2025. Obwohl sie knapp keinen Startplatz ergattern konnten, haben sie die Region bereist und noch einmal ein paar Tausend Meilen mehr „Lächeln“ gesammelt.
Die Geschichte
Lass dich von dem „Tante“-Spitznamen des Rover nicht täuschen: Er geht auf ein Kompliment des legendären Mille-Migle-Siegers Denis „Jenks“ zurück. Er war 1955 Stirling Moss’ Navigator – dieser Rekord besteht bis heute.
Jenkinson meinte: Nachdem ein Rover P4 eine besonders abenteuerliche Reise hinter sich gebracht hatte, wirkte das Ganze „genauso, als würde er bei Tante zum Tee fahren“.
Dieser Wagen wurde von den Royals und den Mächtigen geliebt und ist ein britisches Motorsport- bzw. Fahrkultur-Icon.
Die P4-Version von 1955 erhielt ein Facelift nach Gordon Bashfords Entwurf von David Bache. Bache brachte das dreigeteilte Wraparound-Heckfenster, die Blinkleuchten ersetzten die Blinkerscheiben (Trafficators) und der Kofferraum bekam ein erhöhtes, größeres Volumen.
Das Interieur hat vorn die optionale Zweiersitz-Anordnung und wurde vollständig neu bezogen: in grünem Connolly-Leder, mit restaurierten Holzarbeiten. Alle Fensterführungen wurden während der Restaurierung neu befilzt.
Der gesamte Innenraum ist in gutem Zustand und sehr sauber. Das Chrom ist glänzend und alle Hebel sind vorhanden und korrekt. Unter dem Armaturenbrett auf der Beifahrerseite sitzt das originale Werkzeug-Tablett. Die Tankanzeige funktioniert allerdings nur zwischen einem Drittel und leer. Das ist aber die sinnvollste Reichweite!
Verschiedene neue Chromteile wurden beschafft und der Frontgrill wurde neu verchromt. Neue Lucas P700-Scheinwerfer wurden montiert.
Bei 66. 000 Meilen erhielt er eine neue Kupplung, außerdem hat er die High-Friction-Bremsen und vor kurzem wurde ein neuer Hauptbremszylinder ersetzt.
Es gibt eine richtige dicke Mappe mit Unterlagen, darunter der originale Kaufvertrag, das Handbuch, das Werkstatt-Handbuch und ein Teilekatalog – alles in gutem Zustand.
Das Äußere
Der Lack ist gut, mit nur minimalen Rostspuren und lediglich ein paar wenigen Lackabplatzern an den Türkannten. Die Optik macht insgesamt überall einen starken Eindruck.
Die Chromteile, die nicht ersetzt oder neu beschichtet wurden, tragen ihre Patina mit Stolz. Aber das schmälert nicht den Reiz des Autos – im Gegenteil.
Die Scheiben zeigen nur kleine Kratzer, wie man es bei einem 70 Jahre alten Wagen erwarten würde. Insgesamt wirkt das Äußere so, als wäre dieser alte Rover bei weitem nicht in Richtung Rentenalter.
Trocken eingelagert und stets an ein CTEK-Batterieladegerät angeschlossen – so springt er auf Knopfdruck an.
Der Motor läuft sehr smooth und leise mit ordentlich Durchzug. Der Einlass-über-Auslass-Motor ist auch unter Last ruhig, und das Vierganggetriebe plus Freilaufkupplung arbeitet tadellos.
Wie bei den meisten Autos dieser Zeit ist das Fahren ein richtiges Erlebnis. Die Lenkung wirkt etwas schwerfällig, wie bei den meisten Oldtimern üblich, aber der Wagen liegt angenehm ruhig.
Dieser Rover 75 macht „was her“: selbstbewusst auf der Straße mit seinen leicht eckigen Scheinwerferausschnitten und den sogenannten Selbstmörder-Hecktüren. Er wirkt ganz und gar britisch – und der typische Besitzer hätte 1955 wohl ein gut betuchter Geschäftsmann oder Bankmanager sein können. Doch heute spricht der P4 eher eine sportlichere Kundschaft an – nicht zuletzt dank eines italienischen Rennfahrers.
1955 war das Jahr, in dem Stirling Moss und Denis Jenkinson die Mille Miglia gewonnen haben – und genau in diesem Jahr fuhr Paolo Lando Barsotti einen P4 im historischen Straßenrennen. Infolgedessen ist dieser P4 heute startberechtigt für die moderne Version der Veranstaltung, die jedes Jahr von Brescia im Norden Italiens aus durchgeführt wird.
Als „Reisepass“ für die Mille Miglia und andere genehmigte Events könnte das genau das richtige Ticket sein.
Zur Vorbereitung auf die Mille Miglia 2024/ 25 und um ihn verkaufsfertig zu machen, hat der aktuelle Eigentümer weit über £12. 000 investiert – und im Kofferraum wartet ein ganzer Haufen Ersatzteile, um weitere Renneinsätze wie etwa die Mille Miglia abzudecken.
Einige Highlights der Arbeiten
Neuen schwereren Stabilisator (Rollbar) montiert – verbessert die Handhabung enorm
Pertronix Electronic Ignition eingebaut
Zweite Kraftstoffpumpe zusätzlich zur anderen montiert, mit verstecktem Schalter als Backup, falls nötig
2 x Pertronix-Zündspulen eingebaut, für einfaches Umschalten bei Bedarf
Neuen schweren Kühler montiert, mit großem E-Kühlgebläse, das am Armaturenbrett geschaltet wird
1 x Nebelscheinwerfer & 1 x Scheinwerfer (Spot Light) montiert, ebenfalls mit Schaltung am Armaturenbrett
Neue Gummidichtungen für die Scheinwerfer verbaut
Neue Bremsbeläge für hohe Reibung & neuer Hauptbremszylinder montiert
Neue 12V Lucas-Waschwasser-Pumpe mit Schalter am Armaturenbrett
Neue klassische Front-Sicherheitsgurt-Sets montiert
Frontstoßstange neu verchromt
2 x 12V-Kühlgebläse montiert
12V-USB-Dose am Armaturenbrett installiert
Heizmatrix & Lüfter überholt
Luftfiltergehäuse überarbeitet & neue Luftfilter montiert
Neues Kraftstofffiltergehäuse & neuer Kraftstofffilter montiert
Neue Motorlager montiert
Neuen Spannungsregler eingebaut
Neu überholten Dynamо montiert
Kühlerlüfterrad überholt
Neuen Keilriemen montiert
Neue Wischerarme und Wischblätter montiert
Ölabscheider (Ölentlüfter) überholt
Neues Zylinderkopfdichtungssatz montiert und den Alu-Kopf planen/ abziehen lassen
Kleine Ölleckstelle festgestellt – bei einem Rover dieser Epoche nicht ungewöhnlich!
Liste einiger Ersatzteile
Zweite Schlüsselsatz
Ersatzrad, Reifenpumpe, Wagenheber, Schraubenschlüssel usw.
A-Serie Easy-steer Servolenkungs-Kit inkl. kabelloser Hupen-Einheit, nicht montiert (Wert £600)
1 x Ölfilter
5 x Radmuttern
1 x kompletter Satz Wasserleitungen inkl. Schellen (Jubilee Clips)
1 x kompletter Satz Lampen und ein paar Ersatzsicherungen
2 x Keil-/ Riemen für die Lüfter
17 x Zündkerzen, inkl. einiger gebrauchter
1 x kompletter Verteiler (Distributor) und ein weiterer für zusätzliche Ersatzteile
1 x kompletter Satz HT-Leitungen, Verteilerkappe für problemloses Umschalten
1 x Dynamo
2 x Spannungsregler: 1 neu & 1 original
1 x originale Zündspule (Coil)
1 x Wasserpumpe, Einlass-Bypass-Rohr & Dichtungen
2 x Wischerblätter & alte Arme
1 x Diff-Achs-Dichtung
1 x 2 m Kraftstoffschlauch
1 x neue Gummidichtung Fensterseite Beifahrerseite
2 x altes Kraftstofffiltergehäuse
Verschiedene weitere Kleinteile
Verkauf im Auftrag des aktuellen Eigentümers
Aktuelle Servicearbeiten abgeschlossen
Aktuelle FIVA-Karte und aktuelle Mille Miglia Registro (beides kann vom neuen Besitzer fortgeführt werden)
Inland- und internationale Lieferung kann organisiert werden















