Beschreibung
Welch fantastische Präsenz dieser 1992er Lotus Esprit S Turbo ausstrahlt. Tief, breit, rot und mit Mittelmotor: Man könnte sich dem klassischen Bild eines exotischen Sportwagens kaum näher nähern. Aber dieser Lotus hat weit mehr zu bieten als nur sein Äußeres. Der Esprit S war nur für kurze Zeit erhältlich, was bedeutet, dass Exemplare selten auf den Markt kommen. Dieses hier ist in Calypso Red lackiert, kombiniert mit einem cognacfarbenen Lederinterieur, einem abnehmbaren Glasschiebedach und natürlich jenem wunderbaren 2, 2-Liter-Turbomotor, der direkt hinter dir sitzt.
Die Geschichte dieses Esprit beginnt auch an einem interessanten Ort. Der Wagen wurde neu von Malcolm Templeton bestellt, einem bekannten Namen im Motorsport und damals auch Lotus-Händler. Seitdem ist seine Geschichte sorgfältig in einer übersichtlichen und gut dokumentierten Akte mit Rechnungen und Originalbüchern bewahrt worden.
Und dann ist da noch das Design. Der ursprüngliche Esprit war natürlich das Werk von Giorgetto Giugiaro, aber gegen Ende der 1980er Jahre wurde Peter Stevens damit beauftragt, das Modell zu modernisieren. Ein Name, den man sich merken sollte, da Stevens später auch an der Gestaltung des McLaren F1 beteiligt war. Beim Esprit wählte er keine völlig neue Richtung. Die scharfe Keilform blieb deutlich erkennbar, aber die Linien wurden etwas runder und fließender. Das Ergebnis ist ein Auto, das unverkennbar zur Esprit-Familie gehört, während es gleichzeitig genau jenen Charakter der späten 1980er und frühen 1990er Jahre ausstrahlt, der heute wieder so reizvoll geworden ist.
In Calypso Red funktioniert das Design besonders gut. Die flache Nase, die Pop-up-Scheinwerfer, die breiten Flanken und die Dachlinie verleihen dem Auto ein beeindruckendes Profil. Und dann ist da natürlich noch das abnehmbare Glasschiebedach. Nimm es heraus und der Esprit gewinnt plötzlich eine ganz andere Atmosphäre. Du hörst den Turbomotor noch deutlicher, mehr Licht fällt in die Kabine, und das Fahrerlebnis kommt dem Fahren eines Targa nahe. Für ein Auto, das ziemlich ernst aussieht, ist es überraschend entspannend, darin zu fahren.
Das cognacfarbene Leder bildet einen schönen Kontrast zur roten Außenseite. Die Sitzposition ist genau das, was man von einem Lotus erwartet: tief, nah an der Straße, mit dem Auto buchstäblich um dich herum gebaut. Der Innenraum ist kompakt, aber genau das macht den Esprit so besonders. Man steigt nicht so sehr ein, sondern lässt sich hinein. Vor dir ist ein Fünfgang-Schaltgetriebe, und hinter dir ist genau das, wofür du gekommen bist.
Das wäre der 2, 2-Liter-Lotus-Turbomotor mit vier Zylindern, sechzehn Ventilen und doppelter obenliegender Nockenwelle. In diesem Esprit S leistet er etwa 228 PS. Heute mag diese Zahl bescheiden klingen, aber bedenke, dass der Esprit relativ leicht und außergewöhnlich flach ist. Nach den damals veröffentlichten Leistungsdaten dauerte die Beschleunigung von 0 auf 100 km/ h etwa 5, 2 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit lag bei etwa 250 km/ h. Das waren beachtliche Zahlen, und vielleicht noch wichtiger: Die Art, wie der Turbo seine Leistung aufbaut, schafft ein Fahrerlebnis, das perfekt charakteristisch für seine Ära ist.
Der Motor sitzt in der Mitte des Autos, die Kraft wird auf die Hinterräder übertragen, und das Getriebe hat fünf Gänge. Um dieses Layout herum entwickelte Lotus ein Fahrwerk, das ganz auf Balance und Lenkgefühl ausgerichtet ist. Unabhängige Aufhängung rundum, ein niedriger Schwerpunkt und ein relativ geringes Gewicht stellen sicher, dass der Esprit weit mehr ist als nur ein Auto, das schnell geradeaus fahren kann. Das ist ein Lotus, und das bedeutet, dass eine gute Kurve mindestens genauso wichtig ist wie eine Gerade.
Dieser Lotus ist in gutem Gesamtzustand und präsentiert sich als besonders attraktives Beispiel einer selten anzutreffenden Esprit-Variante. Die Kombination aus Calypso Red, cognacfarbenem Leder, dem abnehmbaren Glasschiebedach und seiner dokumentierten Geschichte macht ihn noch reizvoller.
Und seien wir ehrlich: Wann hast du zuletzt einen Esprit S Turbo auf der Straße gesehen? Genau. Das ist die Art von Sportwagen, bei der man sich nach dem Parken noch einmal umdreht. Nicht weil man überprüfen muss, ob man ihn abgesperrt hat, sondern einfach weil die Form aus fast jedem Winkel funktioniert.
Interessiert? Kontaktiere uns heute. Wir helfen dir gerne weiter. Du bist herzlich willkommen in der Gallery Aaldering, seit 1975 aktiv. Wir haben viele Jahre Erfahrung im weltweiten Export unserer Fahrzeuge. Frag uns gerne nach den Möglichkeiten.














