Beschreibung
1955 Aston Martin DB2/ 4 3. 0-Liter Drophead Coupé: Eines von nur 46 Exportmodellen des DB2/ 4 Dropheads Die Notwendigkeit, die Attraktivität des bereits erfolgreichen DB2 zu erhöhen, führte im Oktober 1953 zur Einführung des 2+2 DB2/ 4. Durch Änderungen am hinteren Teil des Fahrgestells und eine Verkleinerung des Tankvolumens von 19 auf 17 Gallonen wurde innerhalb der bestehenden Konstruktion ausreichend Platz für zwei Kindersitze im Fond geschaffen. Alternativ konnten die Rücksitzlehnen umgeklappt werden, so dass eine Ladefläche entstand, die den Gepäckraum mehr als verdoppelte, zu dem man über eine Hecktür gelangte - eine der ersten Anwendungen dieser heute üblichen Funktion. Darüber hinaus unterschieden eine höhere Dachlinie, eine einteilige Windschutzscheibe, größere Stoßstangen und andere Detailveränderungen den Neuling von seinem Vorgänger. Ansonsten blieb der DB2/ 4 dem DB2 weitestgehend treu und verfügte über dessen Rechteckrohr-Chassis, eine unabhängige Vorderradaufhängung mit Längslenkern und eine gut positionierte Hinterachse. Zur Standardausstattung gehörte der 2, 6-Liter-"VB6E"-Motor aus der W. O.-Bentley-Ära in einer 125-PS-Abstimmung. Die unvermeidliche Gewichtszunahme wurde jedoch erst mit der Einführung des 3, 0-Liter-Motors mit 140 PS im Jahr 1954 vollständig kompensiert. Mit diesem Motor war der DB2/ 4 eines der schnellsten Autos, die damals in Großbritannien gebaut wurden - mit 100 Meilen pro Stunde im dritten Gang und einer Höchstgeschwindigkeit von etwa 120 Meilen pro Stunde - und verfügte über ein tadelloses Fahrverhalten und einen Komfort, der bei Hochleistungsfahrzeugen selten ist. Die Produktion des DB2/ 4 belief sich bis zur Einführung des Mark II im Oktober 1955 auf 565 Fahrzeuge. Laut AMOC waren mindestens 102 davon Dropheads, von denen 46 Exportmodelle wie das hier angebotene waren. Aus dem beiliegenden Garantieformular geht hervor, dass dieser 3, 0-Liter-DB2/ 4 "Mark I" mit der Fahrgestellnummer "1019" als Neuwagen über Peter Satori Co Ltd. an den Erstbesitzer Michael Henry Strater aus Berkeley, Kalifornien, USA, ausgeliefert wurde. Der Wagen wurde mit einer elfenbeinfarbenen Lackierung bestellt, die später in grün geändert wurde, und verließ das Werk mit einer roten Innenausstattung und einem passenden Verdeck. Der Wagen muss vor der weiteren Nutzung wieder in Betrieb genommen/ restauriert werden. Die Begleitdokumente bestehen aus Kopien der oben erwähnten Garantie, dem alten Mississippi Certificate of Title und den alten Zulassungspapieren aus Alabama. Karosserie von Mulliners of Birmingham Zulassungsnummer nicht registriert Fahrgestellnr. LML/ 1019 Motor-Nr. VB6J/ 542 - Einer von nur 46 hergestellten DB2/ 4-Dropheads für den Export - Neu nach Kalifornien, USA, geliefert - Viele Jahre lang trocken gelagert - Zur Restaurierung angeboten USD Preis:$325. 000











