Beschreibung
Es ist selten, dass man einen Ferrari 250 GTE mit einer so klaren und gut dokumentierten Geschichte findet: nicht nur ein Name auf einem Fahrgestellschild, sondern eine echte Geschichte, die verschiedene Kontinente, sorgfältigen Besitz und jahrelange respektvolle Wartung umfasst. Dieses Exemplar, Fahrgestell- und Motornummer. 4147, wurde am 1. Juli 1963 neu in Italien ausgeliefert und blieb mit nur drei Besitzern im Land. Im Laufe seines Lebens wurde er nicht weniger als sechs Mal im Ferrari-Werk in Maranello gewartet - ein Detail, das Bände über die Sorgfalt spricht, die ihm von Anfang an zuteil wurde und die bei diesem Modell immer seltener zu finden ist. 1977 wurde der Wagen in die Vereinigten Staaten exportiert, wo er von John Carey, einem in New York ansässigen Symphonie-Dirigenten, erworben wurde. Er behielt den Wagen fast 40 Jahre lang und nutzte und pflegte ihn bis 2016 privat. Von dort kehrte er nach Europa zurück, diesmal nach Deutschland, importiert von Thomas Rosier, einem bekannten Namen in der Welt der klassischen Ferrari. Kurz nach seiner Ankunft wurde der Wagen bei Eberlein Ferrari in Kassel einem großen mechanischen Service unterzogen, für den eine detaillierte Rechnung über 14. 500 Euro vorliegt. 2017 erlitt der Motor einen Ventilsitzschaden, der zu einem Kompressionsverlust führte. Anstatt ihn zu flicken, wurde das Auto 2018 nach Belgien gebracht und der Motor 2019 komplett überholt, so dass er wieder einwandfrei läuft. Gleichzeitig wurde die Karosserie bis auf das nackte Metall entlackt und in ihrem ursprünglichen Farbton Grigio Fumo neu lackiert, einem subtilen und eleganten Ton, den man heute nur noch selten sieht. Im Gegensatz zu vielen überrestaurierten Exemplaren wurde dieser Wagen nicht in ein Ausstellungsstück verwandelt. Stattdessen wurde er mit Zurückhaltung und Respekt vor seinem Alter und seiner Geschichte in sein ursprüngliches Aussehen zurückversetzt. Die originale Lederausstattung wurde erhalten und im Jahr 2025 leicht aufgearbeitet, um den authentischen Eindruck zu bewahren, ohne die Vergangenheit auszulöschen. Die Stoßstangen wurden im selben Jahr neu verchromt, um die äußeren Details aufzufrischen. Heute ist der Wagen in gutem Zustand, die Art von klassischem Ferrari, die sich noch lebendig und benutzbar anfühlt. Er wurde nicht überpoliert oder seines Charakters beraubt, aber alles Wichtige wurde getan: der Motor ist stark, die Lackierung ist sauber und die Mechanik ist in Ordnung. Es ist ein richtiges Auto für jemanden, der Originalität schätzt und es auf der Straße genießen will, anstatt es nur in einer Garage zu betrachten. Auto in Privatbesitz - AD Sportscars als Vermittler












