Beschreibung
Wir freuen uns, Ihnen eines der schönsten und originellsten P6s mit niedriger Laufleistung vorzustellen, das wir jemals das Vergnügen hatten zu verkaufen. Zuletzt wurde es 2021 von uns an einen lokalen Kunden verkauft; dieser Rover 3500 Automat mit 51. 400 Meilen war neu in der 'Huntsman'-Spezifikation bestellt, eine Option, die im Rover-Katalog im letzten Produktionsjahr des P6 angeboten wurde, bevor der SD1 eingeführt wurde. Die Huntsman-Spezifikation verfügte über ein farblich abgestimmtes Vinyl-Dach, Vinyl-Heckpfosten und farblich lackierte Seitenschweller. Wir besitzen die ursprüngliche Lieferantenrechnung vom 30. Dezember 1974 von Read & Sons (Cheadle) Limited, aus der hervorgeht, dass das Auto in der Almond-Farbgebung mit Bronze-Lederpolsterung bestellt wurde. Es verfügt außerdem über die Servolenkung, vorne und äußerst seltene Kopfstützen hinten, Aluminium-Rostyle-Felgen sowie 'Sundym'-Verglasung mit einem sehr dezenten Grünton, der das Innere bei grellem Sonnenlicht kühler halten soll. Es gibt eine umfangreiche Historie mit Originaldokumenten, die sowohl die geringe Laufleistung bestätigen als auch darauf hinweisen, dass dieses Auto von den Vorbesitzern sehr gut gepflegt wurde. Die Akte enthält verschiedene Original-Handbücher von Rover, Radiomobile-Betriebsanleitungen, Rover Owner's Service Statement, Rover-Preisliste und das original Passport to Service-Buch, in dem die Wartungen vom liefernden Handel Read & Sons bei 1095, 4001, 9300, 17700 und 23257 Meilen verzeichnet sind. MOT-Aufzeichnungen mit dem Auto reichen fast 25 Jahre zurück, ausgehend von 37324 Meilen, und eine umfassende Akte von Rechnungen dokumentiert die außergewöhnliche Wartung. Auf der Straße ist der P6 ein reines Vergnügen. Sanft und leise, sein Fahrverhalten und Handling entsprechen voll und ganz dem, was man von einem Auto erwarten würde, das darauf ausgelegt war, seinen zeitgenössischen Mitbewerbern überlegen zu sein. Der Rover befindet sich in einem außergewöhnlich guten mechanischen Zustand und präsentiert sich ebenso beeindruckend. HDB 8N ist wunderschön detailreich, es würde auf keiner Schau-bühne fehl am Platz wirken und besticht durch eine atemberaubende Karosserie- und Lackierung, glänzendes Brightwork, einen hervorragenden Unterboden, detaillierte Motorraumansicht und eine wunderschöne, perfekt gealterte Innenausstattung. Das radikal neue Design des ursprünglichen P6 mit seiner Monocoque-Konstruktion wurde vom Citroen DS inspiriert. Die De Dion-Hinterachsanordnung war einzigartig, weil das 'Rohr' aus zwei Teilen bestand, die teleskopierbar waren, wodurch die Notwendigkeit von verschiebbaren Splines in den Antriebswellen vermieden wurde. Dieses Design war eine futuristische Abkehr vom P4, der zu jener Zeit noch produziert wurde, als der P6 eingeführt wurde. Die Designer, angeführt von Peter Wilks, Spen King und Gordon Bashford, wurden bis zu einem gewissen Grad durch den Einfluss der Wilks-Brüder Maurice und Spencer maßgeblich eingeschränkt. Wäre ihre Intervention nicht gewesen, wäre der P6 vielleicht noch revolutionärer gewesen, als er es ohnehin war. Der Rover-Vorstand schloss die Hydropneumatik-Federung aus, die die Ingenieure wollten, stimmte aber einem Karosserie- und Fahrwerk-Design zu, das eine große Abkehr vom Normalzustand darstellte. Ein besonderes Merkmal des Rover P6 war das Design des vorderen Aufhängungssystems, bei dem ein Flachhaken (ein L-förmig rotierendes Halterstück, das dem oberen Radträgergelenk folgt) die vertikale Bewegung des Rades auf eine vorwärts-rücklings montierte Feder überträgt, die an der Rückwand des Motorraums befestigt ist. Eine einzelne hydraulisch gedämpfte Führung war am Armaturenbrett/ Trennwand für das Lenken montiert. Die Vorderachse wurde so ausgelegt, dass möglichst viel Breite für den Motorraum bleibt, damit später der Gasmotor von Rover installiert werden konnte. Letzten Endes wurde die Gasturbine nie verbaut; stattdessen war es eine Lizenz, Buicks hervorragenden 3528 ccm V8 zu produzieren, der dem P6 schließlich die nötige Leistung verlieh, um mit anderen Oberklasse-Autos der späten 1960er und 70er Jahre zu konkurrieren. Es ist dieses hervorragende Federungssystem, das dem Rover P6 die wunderbare Fahrt verleiht, die nur wenige andere Autos dieser Epoche erreichen. In jeder Hinsicht ist dies tatsächlich ein ‚Präzedenzfall‘-Exemplar, von dem wir überzeugt sind, dass es seinem neuen Besitzer Freude bereiten wird.












