Beschreibung
Besser bekannt als Fanalone. Evolution des Rallye 1. 3 HF, von dem es sich durch das Heckschriftzug Rallye 1. 6 HF, den Vitaloni Sebring-Spiegel, den großen Durchmesser der Carello-Scheinwerfer, die Lücken zwischen grille und Fernscheinwerfern sowie die Fiberglass-Endkappen unterscheidet. Der Motor ist auch in einer Sportversion (Variante 1016) mit 132 PS erhältlich. Das Getriebe ist ein ZF-inspiriertes 5-Gang-Getriebe. Die Felgen sind 6J13 Leichtmetall, sowohl Campagnolo als auch Cromodora.
Die wichtigsten Erfolge im Wettbewerb erzielten die Fulvia Coupé, insbesondere bei Rallyes, doch auch auf Rundstrecken und Bergrennen gab es Siege. Der Debüt im Wettbewerb fand Ende 1965 mit einem 1. 216 Coupé statt. Anschließend entwickelte die Squadra Corse 1966 eine leistungsstärkere und spezialisierte Version namens Coupé HF (High Fidelity). Das Auto ist ohne Stoßstange genehmigt, mit beweglichen Teilen aus Peralluman und Seiten- sowie Heckfenstern aus Plexiglas. Doch Leistung reicht nie aus, sodass Lancia 1967 mit dem Inverkehrbringen der zweiten Motorengeneration den Rallye 1. 3 HF schuf. Das Auto war wettbewerbsfähiger und erzielte insbesondere in der Prototypen-Version mit einem 1321 cc Motor zuerst und später 1401 cc und 145 PS bei 7. 000 U/ min einige Erfolge. Am 1. Oktober 1968 wurde die Legende geboren: Der Rallye 1. 6 HF erhielt die Zulassung in der Gran Turismo Speciale-Kategorie. Das Auto war punktgenau: Die Siege kamen, obwohl die Gegner mit stärkeren Autos ausgestattet waren. Der Höhepunkt des Ruhms kam 1972 mit dem Sieg der International Rally Championship, aber nicht zu vergessen das außergewöhnliche Ergebnis beim Marathon de La Route 84 Stunden am Nürburgring 1969, wo ein Fulvia Rallye 1. 6 HF das kräftezehrende Rennen gewann, das auf der deutschen Strecke stattfand und Nordschleife und Südschleife gemeinsam bis zuletzt nutzte, insgesamt 28 km Strecke.
Das hier vorgestellte Fahrzeug wurde in Turin in den Lancia S. p. A.-Fabriken im Jahr 1969 gebaut. Das erste Kennzeichen des Fahrzeugs aus der ersten Registrierung stammt aus Cuneo (CN) mit folgenden Identifikationscodes:
• Fahrgestellnummer: the details below
• Zulassungsnummer: OM06925
• Motornummer: 818. 540
Es wurde anschließend in Udine am 10/ 02/ 1972 verkauft und war unter UD225398 registriert. Das Auto hat in den letzten Jahren an mehreren Motorwettbewerben mit Gruppen-3-Rallye-Konfiguration teilgenommen. 1979 bei der International Saint-Vincent Rallye (siehe Foto) wurde das Auto in Gruppen-4-Konfiguration vorgestellt und entsprechend eingetragen. Seitdem blieb diese Konfiguration unverändert. Der Fahrer und Eigentümer des Fahrzeugs war damals Mr. Passoni Renato, der an zahlreichen Rallyes teilnahm und gewann. Das Auto zeigte eine grün-weiße Lackierung mit einigen roten Details. Am Ende der Rennkarriere wurde das Auto stillgelegt und abgemeldet, um keine KFZ-Steuern zahlen zu müssen. Am 28. 08. 1990 wurde das Auto erneut mit dem Kennzeichen UD649904 vom aktuellen Eigentümer zugelassen, der sich seither professionell und mit größter Sorgfalt darum kümmert. Aus dem technischen-sportlichen Pass lässt sich eine erhebliche Anzahl an Wettkämpfen ableiten, immer in der Gruppe-4-Auslegung in Rallye- und Bergspeed-Wettbewerben in Italien und im Ausland. Das Auto war immer schnell und zuverlässig, dank eines robusten und verstärkten Karosseriekörpers, eines gruppen-4-optimierten Motors mit 144 PS und Mechanik mit Augenmerk auf kleinste Details.
KOFFERRAUM & INNENRAUM:
• Karosserieverstärkungen für Rallyeeinsatz
• Sicherheitskäfig/Überrollkäfig
• Leichtbau-Seitenfenster
• Leichtbau-Glasableiter
• 7''x13” Campagnolo-Felgen
• Enods-Kraftstofftankdeckel
• Rallye-spezif Dashboard der Gruppe 4
• Zulässige Radstandplatten Del Fiume
• Titan-Muttern mit langen Radbolzen
• Standard Bordausrüstung (für Reifen- und Zündkerzenwechsel)
• Raddeckel Größe 4
• Scheinwerfer Durchmesser 170 mm Carello Größe 4
• Leichtbausitze
• Extinction zum Nachladen
MECHANIK
• Getriebe mit konischer 9/ 41 Übersetzung
• Kupplung aus Kupfer
• Vorgebereiteter und ausgeglichener Motor mit 144 PS Motorkennung 818. 540
• 2 45 mm Dell’Orto Vergaser mit angeschlossenem 45 mm Ansaugkrümmer
• Leichtbau-Anlasser
• Leichtbau-Schwungrad
• Elektrische Zündung gemäß Ersatzteilkatalog
• Größerer Kühler mit elektrischem ***
• Schnellbefülldeckel für Öl
• 2-Liter Rückwand für Ölaustritt
• 80:40-40:80 Nockenwellen
• Leichtbau-Alternator
• King-Benzinfilter
• Abgaskrümmer aus Gruppe-4-Stahl ebenso wie Endschalldämpfer Gruppe 4
• Bremskraftverstärker mit In-Line-Pumpe
• Größere Vorderbremsen
• Vollständiges Bedienelement mit Doppellitze (Meter)
• Bremsregler
• Hydraulische Handbremse
Maschine insgesamt nach Gruppe-4-Spezifikation gemäß Rallye-Regularien














