Beschreibung
Starke dokumentierte Renngeschichte
Für die 1000 Miglia berechtigt – Aufnahme ins Registro 1000 Miglia
Nahm an 34 Rennen teil, mit 17 Podestplätzen und 11 Siegen in der Klassen- sowie Gesamtwertung
Vollständige Eigentümerhistorie
Beeindruckende historische Unterlagen, Fotografien und Memorabilia
Vollständige technische Überholung im Jahr 2026 – startklar
Umfangreiche Sammlung von Ersatzteilen
Conceived for the racetrack in the very heart of Milan, this 750 Barchetta was shaped in 1949 by the so-called “Wizard of Speed,” the deft-handed Angelo Dagrada.
Entworfen für die Rennstrecke im Herzen Mailands, wurde dieser 750 Barchetta im Jahr 1949 vom sogenannten “Wizard of Speed,” dem geschickten Angelo Dagrada, geformt.
The car was unpainted at first and bore no badges, though it was later fitted with the ‘DAGRADA’ script on the nose and given a coat of red paint as it evolved to meet the demands of racing. The car was soon sold to Dagrada’s friend and sports car champion Franco Bordoni-Bisleri, a highly decorated Italian fighter pilot credited with nineteen aerial victories over North Africa.
Das Auto war zunächst unlackiert und trug keine Abzeichen, wurde später jedoch mit der ‘DAGRADA’-Inschrift auf der Nase versehen und erhielt eine rote Lackierung, als es sich den Anforderungen des Rennsports anpasste. Das Auto wurde bald an Dagras Freund und Sportwagen-Champion Franco Bordoni-Bisleri verkauft, einen hochdekorierten italienischen Jagdflieger mit neunzehn Luftsiegen über Nordafrika.
Under the hood, Dagrada equipped the 750 Sport with one of the early Giannini G1 engines, based on the Fiat 500 Topolino block, but extensively reworked for performance. This unit was paired with a Siata cylinder head, an upgrade that optimized airflow and combustion, allowing the 750cc inline-four engine to develop around 55 horsepower. With its lightweigth construction, the car achieved a strong power-to-weight ratio of approximately 6. 2 kg/ hp and could reach top speeds near 160 km/ h, which was impressive for its class and era.
Unter der Haube rüstete Dagrada den 750 Sport mit einem der frühen Giannini G1-Motoren aus, basierend auf dem Fiat 500 Topolino-Motorblock, aber umfangreich für Leistung überarbeitet. Diese Einheit wurde mit einem Siata-Zylinderkopf kombiniert, einer Aufrüstung, die Luftstrom und Verbrennung optimierte und dem 750 ccm-Reihenvierzylinder etwa 55 PS entlockte. Durch seine Leichtbaukonstruktion erreichte das Auto ein deutliches Leistungs-Gewichts-Verhältnis von ca. 6, 2 kg/ PS und konnte Höchstgeschwindigkeiten von knapp 160 km/ h erreichen, was für seine Klasse und Epoche beeindruckend war.
From the outset, chassis 0243849 was developed with competitive racing in mind and saw constant modification in its early life. These included changes to windshield height, and lighting configuration, as well as other small components to meet the racing criteria.
Von Beginn an wurde das Chassis 0243849 mit Blick auf den Wettbewerb entwickelt und in seiner frühen Lebensphase ständig modifiziert. Dazu gehörten Änderungen an der Frontscheibenhöhe, der Beleuchtungsanordnung sowie weitere Kleinteile, um den Rennanforderungen gerecht zu werden.
The earliest confirmed racing record of the car dates to July 1949, when it appeared at the ‘Notturna all’Ippodromo di Mirafiori’, driven by Franco Bordoni Bisleri. Bordoni placed second in class, signaling the car’s competitive potential. Shortly after, he entered the Susa-Moncenisio hill climb, finishing seventh overall.
Der früheste bestätigte Renneintrag des Autos stammt aus Juli 1949, als es bei der ‘Notturna all’Ippodromo di Mirafiori’ von Franco Bordoni Bisleri gefahren wurde. Bordoni belegte Zweiter in der Klasse und zeigte das Potenzial des Rennwagens. Schon bald darauf nahm er an der Bergprüfung Susa-Moncenisio teil und belegte insgesamt den siebten Platz.
In August 1949, Bordoni made his Sport category circuit racing debut at the Coppa Adriatica in Senigallia, in a strongly contested race: he finished third of his class, making several attempts to overtake Puma, who was first. At one point, Puma blocked him, forcing him into the straw bales. As a result, Bordoni also lost second place, which was claimed by Musso, driving a Stanguellini.
Im August 1949 gab Bordoni sein Debüt in der Sportwagen-Kategorie beim Straßencup Coppa Adriatica in Senigallia, ein hart umkämpftes Rennen: Er wurde Dritter seiner Klasse, nachdem er mehrmals versucht hatte, Puma zu überholen, der Erster war. An einer Stelle blockierte Puma ihn und zwang ihn in die Strohballen. Dadurch verlor Bordoni auch den zweiten Platz, der von Musso in einem Stanguellini belegt wurde.
By September 1949, the car was proving consistently competitive winning both the Treponti – Teolo and the Vittorio Veneto – Cansiglio. In March 1950, the chassis was officially registered with the Milan ‘motorizzazione’ and received the ex-officio serial number ‘MI0243849MI’. The following month, ownership was formally transferred to Bordoni, although his use of the car in competition had already begun the previous season, suggesting it had functioned as a semi-works entry for Dagrada.
Bis September 1949 zeigte sich das Auto als konstant wettbewerbsfähig und gewann sowohl Treponti – Teolo als auch Vittorio Veneto – Cansiglio. Im März 1950 wurde das Chassis offiziell bei der Mailänder Motorizzazione registriert und erhielt die ex-officio Seriennummer ‘MI0243849MI’. Im Folgemonat wurde der Besitz offiziell an Bordoni übertragen, obwohl sein Einsatz des Autos im Wettkampf bereits in der vorangegangenen Saison begonnen hatte, was darauf hindeutet, dass es als Semi-Works-Einheit für Dagrada fungierte.
On April 23, 1950, Bordoni and Angelo Dagrada entered the 1000 Miglia together. Period photographs show the car equipped for the event, featuring a crossbar on the nose supporting twin auxiliary headlamps and a front-mounted license plate. The car recorded strong times through Rome, but it was forced to retire. Throughout 1950, Bordoni continued to race the Dagrada 750 Sport extensively, frequently placing in the top ranks of his class and achieving overall victories.
Am 23. April 1950 starteten Bordoni und Angelo Dagrada gemeinsam bei der 1000 Miglia. Periodenfotos zeigen das Auto für den Event, mit einer Querstrebe an der Nase, die zwei Nebellampen trägt, und einem vorne montierten Kennzeichen. Das Auto fuhr starke Zeiten durch Rom, musste jedoch aufgeben. Im gesamten Jahr 1950 fuhr Bordoni den Dagrada 750 Sport weiterhin ausgiebig, häufig in den oberen Rängen seiner Klasse und erzielte Gesamtsiege.
This car remained active in racing until mid-1953, with its final recorded appearance at the Varese–Campo dei Fiori hill climb, where it was raced by Giorgio Xeconti and modified with integrated fenders to comply with new regulations, finishing third of his class. After this, the car was retired from active competition but stayed in Bordoni’s ownership until July 1962.
Dieses Auto war bis Mitte 1953 im Rennsport aktiv, mit dem letzten dokumentierten Auftritt bei der Bergfahrt Varese–Campo dei Fiori, wo es von Giorgio Xeconti gefahren wurde und mit integrierten Kotflügeln modifiziert wurde, um neue Regularien zu erfüllen, und dritter in seiner Klasse wurde. Danach zog es sich aus dem aktiven Wettbewerb zurück, blieb aber bis Juli 1962 im Besitz von Bordoni.
That summer, the car was sold to Italo Ascani and re-registered in Perugia, in 1963. Later, in 1966, it was purchased by collector Giuseppe Bianchini, a noted expert in postwar Italian sports cars. In 2013, it was sold again to renowned collector Jan de Reu, before Dutch enthusiast Luc Brandts acquired it and initiated its participation in 1000 Miglia reenactments. Before our acquisition, Francesco Di Lauro took great care of the 750 Sport from 2020 to 2024.
In jenem Sommer wurde das Auto an Italo Ascani verkauft und 1963 in Perugia erneut registriert. Später, 1966, erwarb es der Sammler Giuseppe Bianchini, ein bekannter Experte für italienische Sportwagen der Nachkriegszeit. 2013 wurde es erneut an den renommierten Sammler Jan de Reu verkauft, bevor der niederländische Enthusiast Luc Brandts es erwarb und seine Teilnahme an 1000 Miglia-Wiedereinführungen initiierte. Bevor unsere Übernahme erfolgte, pflegte Francesco Di Lauro den 750 Sport von 2020 bis 2024 sorgfältig.

