Beschreibung
Schon der bloße Name Jaguar lässt viele Autoenthusiasten aufmerksam werden. Die ikonische Marke, die unter der inspirierenden Führung von Sir William Lyons an Bedeutung gewann, hat atemberaubende Modelle hervorgebracht und einen Erfolg nach dem anderen erzielt. Nennt irgendeine große Rennserie, und Jaguar hat daran teilgenommen, meist unter den ersten drei.
Racing war tief in der DNA der edlen britischen Marke verwurzelt, genauso wie beim XK140, das Ende 1954 eingeführt wurde. Es war der Nachfolger des erfolgreichen XK120, der kurz nach dem Zweiten Weltkrieg auf den Markt kam und mit Rennsport im Sinn entwickelt wurde. Beim XK140 lag der Fokus primär auf Komfort und Fahrbarkeit, da dies das Auto für den amerikanischen Markt attraktiver machte. Drei Karosserievarianten standen zur Verfügung: Roadster (oder Open Two-Seater, OTS), Cabriolet (Drop Head Coupé, DHC) und Coupé (Fixed Head Coupé). Der Hauptunterschied zwischen OTS und DHC bestand darin, dass das Verdeck des Roadsters vollständig zusammenklappte. Der DHC war zudem etwas luxuriöser als der OTS, und die Windschutzscheibe konnte nicht wie beim Roadster entfernt werden.
Der Motor war etwas weiter vorne positioniert als im XK120, was den Knie- bzw. Beinfreiheit verbesserte. Die Verarbeitung war luxuriöser und das Handling besser dank verbesserter Federung und modernerer Stoßdämpfer. Was den Motor betrifft, behielt Jaguar den 3, 4-Liter-Reihensechser mit Zwillingsnockenwellen bei, der die Grundlage für den bis in die 1990er Jahre verwendeten Motor bildete. Die Leistung stieg auf 193 bhp für die Standardversion und 213 bhp für die schnellere Variante (der SE).
Das XK140, das wir anbieten, ist ein Roadster, der ab Werk als SE vom Band ging. Es handelt sich um ein sehr frühes Exemplar, wie das beiliegende Zertifikat des Jaguar Daimler Heritage Trust bestätigt, das ein Produktionsdatum vom 6. Dezember 1954 angibt. Das Auto wurde über den bekannten Importeur Max Hoffman in New York zu seinem ersten Besitzer, Virgil R Sousa aus Massachusetts, geliefert. Er bestellte das Auto in Rot mit schwarzem Innenraum. Das Auto bewahrt diese Farbkombination bis heute. Die Originalsitze wurden durch bequemere Bucket-Sitze ersetzt, die ursprünglichen Sitze sind jedoch dem Auto beigefügt. Das Auto wurde um die Jahrhundertwende restauriert und obwohl es eine „ältere“ Restauration ist, befindet es sich noch in sehr gutem Zustand. Um den XK besser für Rallyes und Langstreckenfahrten geeignet zu machen, hat der jetzige Besitzer eine Reihe von Modifikationen vorgenommen.
Beispielsweise wurde eine elektrische Servolenkung nachgerüstet, das Zündsystem wurde aktualisiert, das Auto besitzt eine modernere Lichtmaschine, und die Trommelbremsen wurden durch Scheibenbremsen ersetzt. Das Kühlsystem wurde verbessert, was sich ideal für Fahrten in den Bergen eignet. Kurz gesagt bietet dieses Auto wirklich alles, was man braucht, um an klassischen Autorallys oder Veranstaltungen teilzunehmen. Wir laden Sie herzlich ein, es sich selbst anzusehen!














