Beschreibung
Der Fiat Dino 2. 4 Cabrio war das Ergebnis einer Allianz zwischen Fiat und Ferrari in den 1960er Jahren, die durch eine behördliche Auflage motiviert war: Um seinen neuen, von Dino Ferrari entwickelten V6-Motor für die Formel 2 zuzulassen, musste die Marke aus Maranello eine bestimmte Anzahl von Straßenfahrzeugen mit diesem Motor produzieren. Da Ferrari nicht über ausreichende Produktionskapazitäten verfügte, wandte er sich an Fiat, um diese Menge zu erreichen. 1966 wurde daher der Fiat Dino auf den Markt gebracht, zunächst mit einem 2, 0-Liter-V6-Motor. Im Jahr 1969 kam eine ausgereiftere Version auf den Markt: der Fiat Dino 2. 4. Diese wichtige Entwicklung markierte einen Wendepunkt für das Modell. Der Motor, immer noch ein Ferrari V6, wurde auf 2, 4 Liter Hubraum (2418 cm³) vergrößert und leistete rund 180 PS. Er wurde nun wie die Ferrari-Mechaniken in Maranello produziert. Im Gegensatz zum 2. 0, der ein Fiat-Getriebe verwendete, erhielt der 2. 4 ein 5-Gang-ZF-Getriebe und eine Hinterradaufhängung mit Einzelradaufhängung, was die Straßenlage deutlich verbesserte. Das von Pininfarina entworfene Cabriolet zeichnete sich durch seine eleganten, schlichten Linien aus, die Sportlichkeit und Raffinesse miteinander verbanden. Es bot eine erschwinglichere Alternative zu einem Ferrari, aber mit einer echten gemeinsamen DNA. Nur 424 Exemplare des Fiat Dino 2. 4 Cabriolet wurden zwischen 1969 und 1972 produziert, was ihn heute zu einem sehr begehrten und relativ seltenen Modell macht. Bei Pininfarina zusammengebaut, genoss diese Cabriolet-Version eine besondere Sorgfalt in der Herstellung und eine exklusivere Positionierung. Außerdem war es für die damalige Zeit gut ausgestattet, mit Holzoberflächen, Ledersitzen und einer hohen Leistung mit einer Höchstgeschwindigkeit von fast 210 km/ h. Dieses Exemplar, eines von 424 produzierten, wurde 2013 vom heutigen Besitzer nach einer Restaurierung importiert. Das Auto wurde danach jedoch sehr gut gepflegt mit Rechnungen von über 50. 000€ in 12 Jahren und knapp 20. 000 gefahrenen Kilometern. Die jüngsten Arbeiten umfassen eine neue Batterie, einen kompletten Service, Bremsbeläge, eine neue Kupplung, eine Fahrwerksüberholung, verschiedene elektrische Arbeiten sowie die Kettenverteilung.

























