Beschreibung
Die Ariel VCH (Competition Red Hunter) von 1950 war ein Rennmotorrad, das aus der legendären Red-Hunter-Baureihe von Ariel abgeleitet wurde. Für Trial- und Motocross-Wettbewerbe entwickelt, war sie mit einem vorbereiteten Einzylinder- OHV-Motor ausgestattet, inkl. dem markanten Magnesium-Kurbelgehäuse – produziert ausschließlich in den Jahren 1950 und 1951.
Ariel lieferte in erster Linie das VCH-Modell an Fahrer und Händler, die in Rennen involviert waren, statt als gängigen Straßentyp für die breite Masse; daher sind diese Maschinen heute selten.
Leistungsmäßig galt die VCH als besonders drehmomentstark im unteren Drehzahlbereich, mit hervorragender Traktion und gutmütigem Handling. Diese Eigenschaften machten sie in den frühen 1950er-Jahren zu einem echten Erfolgsfaktor bei den britischen Motocross-Wettbewerben und trugen dazu bei, dass Ariel zu den führenden Marken im Trial und Motocross wurde. Die VCH wog rund 132 kg – damit deutlich leichter als viele andere britische Einzylinder aus jener Zeit.
Dieses Exemplar der VCH gehört zu nur etwa 150 Maschinen mit Magnesium-Kurbelgehäuse, die ausschließlich 1950 und 1951 gebaut wurden. Die Motornummern und Rahmennummern sind, wie in den von Ariel bereitgestellten Werksunterlagen vermerkt, aufeinander abgestimmt.
Technisch ist die VCH in einem ausgezeichneten Zustand: Sie springt leicht an und die Kompression ist gut. Das Getriebe schaltet die Gänge präzise und butterweich, und die Kupplung greift stramm. Die BTH-Competition-Zündung wurde überholt und liefert einen verlässlichen Funken.
Diese VCH ist im Laufe der Jahre bei einigen klassischen Trial-Veranstaltungen eingesetzt worden, wobei ihr letzter Besitzer sie über mehr als 30 Jahre behielt.
Das ist eine wunderschöne und leistungsstarke Ariel Cross-Maschine – ideal für den Wettbewerb oder für eine Sammlung. Egal, wofür Sie sie nutzen: Die Ariel VCH ist eine seltene Maschine.
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