Beschreibung
Fahrzeugbeschreibung
Dieser 1954er Porsche 356 Pre-A 1500S Coupé Outlaw-Edition ist ein absolut makelloses Exemplar einer sehr seltenen und sammelwürdigen Legende.
Über dieses Beispiel
Ferdinand Porsche etablierte seinen Ruf in der Automobiltechnik lange vor dem Zweiten Weltkrieg, doch erst in den späten 1940er-Jahren tauchte sein Name in einem eigenen Auto auf. Der 356 wurde zu diesem Fahrzeug – ein sportliches Coupé mit hinterer Positionierung des Motors und Luftkühlung, das letztlich ein dauerhaftes Vermächtnis prägte. Ursprünglich in Österreich produziert, bevor es nach Stuttgart zog, geben frühe ‚Pre-A‘-Modelle wie der Chassis 51451 Einblick in die Anfänge der Marke und ihr unerschütterliches Streben nach fahrerischer Exzellenz.
Dieses spezielle Modell wurde zunächst von Hoffmans of New York im Mai 1954 verkauft, anfänglich als 1500S konfiguriert und in Adria-Blau (R509) lackiert, mit optionalen De Luxe USA-Features. Im Gegensatz zu den häufigeren 1100- oder 1300-Versionen bot der 1500S eine überlegene Leistung, eine Qualität, die über die Jahre hinweg akribisch verfeinert wurde.
Das Fahrzeug fand später den Weg in die Hände eines angesehenen kanadischen Porsche-Sammlers, der eng mit Rod Emory, dem Gründer von Emory Motorsports, zusammenarbeitet. Mit außergewöhnlicher Präzision gefertigt, spiegelt dieser 356 die Ethos von Emorys Kreationen wider. Tatsächlich hat Rod Emory deren Beitrag bestätigt und sie mit einem ehrenhaften Emory-Abzeichen ausgezeichnet – eine seltene und hochangesehene Anerkennung in der Porsche-Outlaw-Gemeinschaft. Ein Foto, das das Auto bei Emory Motorsports zeigt, ist Teil der Historienakte und unterstreicht sowohl die Authentizität als auch das hohe handwerkliche Können.
Nachdem es 2013 in das Vereinigte Königreich importiert wurde, wurde das Auto vom früheren Besitzer weiter für den praktischen Einsatz verfeinert. Der ursprüngliche Motor wurde durch eine Super-90-Variante ersetzt, auf 1800 ccm vergrößert und erzeugt nun ca. 125 PS, gekoppelt an das originale Viergang-Getriebe. Jahre der Fahrwerks-Upgrades haben zu einem Fahrzeug geführt, das sowohl auf A-Straßen als auch Autobahnen außergewöhnlich gut performt – klassischen Charme nahtlos mit authentischer Fahrdynamik verbindend.
Die Spezifikationen sind sowohl gründlich als auch original, darunter Carrera GT-typische Trommelbremsen, ein vintage Carrera-Kraftstofftank mit einer Rennsport-ähnlichen Motorhauben-Kippvorrichtung, Leder-Motorhauben-Schnürriemen, Bosch-Fahrleuchten sowie zahlreiche sorgfältig ausgewählte ästhetische und mechanische Verbesserungen. Bemerkenswerte Features umfassen einen Speedster-Sitz für den Fahrer, einen Porsche 550-stil Mechanikersitz für den Beifahrer, Plexiglasfenster, eine halbe Überrollstange, Wegfall des Rücksitzes, Renngurte, einen Vierrohr-Abgasanlage und mehr – alles geschickt umgesetzt von den angesehenen Spezialisten Border Reivers.
Zuletzt erhielt der Wagen eine blanke Metall-Glas-Lackierung in seinem originalen Fabrikfarbton Adria Blau – ein markantes Finish, das seinen periodenkonformen Charme weiter betont. Heute dient dieser 356 nicht nur als Hommage an Porsches Gründungsjahre, sondern auch als Verkörperung der Outlaw-Bewegung: eine Hommage an Form, Leistung und Einzigartigkeit, harmonisch eingefangen in eines der legendärsten Designs der Automobilgeschichte.
Aus mechanischer Sicht ist das Fahrzeug bemerkenswert. Es hat einen umfassenden Großservice von Exotic Sports & Super Car Service in Eastleigh erhalten. Danach erfolgte eine komplexe Vergaserabstimmung bei Tom Aireys in Winchester, begleitet von einer Straßenanalyse (Rolling Road-Tuning), die außergewöhnliche Leistung und Fahrbarkeit sicherstellt. Zusätzlich wurde eine gründliche Unterbodenbeschichtung als umfassende Schutzmaßnahme aufgetragen.
Dies ist eine einzigartige Gelegenheit, einen fachmännisch gearbeiteten, ausgereiften Pre-A 356 zu besitzen, der eine etablierte Verbindungen zu Emory aufweist und Heritage, Präsenz und echtes Fahrvergnügen vereint.
Bezüglich dieses Modells
Der Porsche 356 markierte den Beginn der Produktionslinie des Unternehmens und ist ein wesentliches Element seines Erbes.
Eingeführt im Jahr 1948 und von Ferry Porsche entworfen, entwickelte sich der 356 aus der von seinem Vater Ferdinand begründeten Volkswagen-Plattform.























