Beschreibung
Der 1955er Porsche 356 Pre-A repräsentiert das letzte Kapitel der ersten Generation des legendären 356, noch vor dem Erscheinen des 356 A. Nur einige Monate lang produziert, wird dieses Modell oft als der „356 Übergangs‑Modell“ bezeichnet, da es die ästhetische Reinheit der frühen Modelle bewahrt, aber bereits Anklänge an Modernisierungselemente enthält, die in seinem Nachfolger Standard werden würden. Visuell ist die markanteste Änderung die gewölbte, einteilige Windschutzscheibe, die 1954 eingeführt wurde, um das Split-Glas zu ersetzen und später das „gebogene Fenster“. Die Karosserie, mit ihren glatten, minimalistischen Linien, trägt noch Details, die typisch für den Pre-A sind, wie die kleinen Rücklichter (Bienenkorbleuchten) und das „PORSCHE“-Logo auf der Fronthaube, weiter nach außen positioniert. Die Karosserien wurden hauptsächlich in Coupé- und Cabriolet-Varianten angeboten, beide von Reutter, mit sehr limitierter Produktion: etwa 1. 300 Coupés und nur 200 Cabriolets im Jahr 1955. Die 16‑Zoll‑Räder waren am häufigsten, obwohl einige Einheiten bereits damit begannen, die 15‑Zoll‑Räder zu erhalten, die beim 356 A Standard waren. Technisch verwendete der 1955 Pre‑A 356 luftgekühlte Vierzylinder-Boxer-Motoren basierend auf dem Typ 546, deutlich ausgefeilter als der ursprüngliche VW der frühen Jahre. Folgende Versionen waren erhältlich: der 44 PS 1300, der 60 PS 1300 Super und der 60 PS 1500, letztere wurden hoch geschätzt, weil sie für die Zeit ordentliche Leistung boten, mit einer Höchstgeschwindigkeit von rund 170 km/ h. Alle Modelle waren mit einem Viergang‑Manuellengetriebe, einer Vorderachse mit Torsionsstabfedern und Längslenkern, einer Hinterachse mit oszillierenden Halbwellen sowie Trommelbremsen an allen vier Rädern ausgestattet. Innen behielt der 1955 Pre‑A die Einfachheit der frühen Porsche‑Modelle, jedoch mit einer feineren Verarbeitung. Das Armaturenbrett zeigte je nach Version zwei oder drei runde Instrumente, begleitet von einem großen Lenkrad aus klarem Bakelit. Die Sitze, mit Leder- oder Vinylbezug bezogen, boten gegenüber den Vorjahren deutlich besseren Komfort, und die elegant arrangierten Chromleisten und die insgesamt gesteigerte Verarbeitungsqualität zeigten zunehmende Verfeinerung. Damit nimmt der 1955 Porsche 356 Pre‑A einen besonderen Platz in der Geschichte der Marke ein: Er ist der letzte der „Originale“ und zugleich der Vorbote der Entwicklung, die mit dem 356 A kommen würde. Für Sammler verbindet er den rohen, minimalistischen Charme der frühen Phase mit Verbesserungen in Komfort und Leistung sowie die Exklusivität, die sich aus seiner relativ kurzen Produktionslaufzeit ergibt, besonders in den Cabriolet‑Versionen. Diese Anzeige wurde durch eine Computerroutine erstellt, alle Daten sind vom Verkäufer zu bestätigen.










