Beschreibung
Dieses Jensen Coupé „one-off“ von 1976 ist als „Van Hool Coupé“ bekannt – benannt nach dem belgischen Karosseriebauer, der als Auftraggeber für diese besondere Jensen-Ausführung fungierte. Diese Informationen verdanken wir Richard Calver, Autor von „The Jensen Genome“ und bekannt für seine Verzeichnisse der Jensen-Produktion: „Dabei handelt es sich um die Van Hool. Sie wurde von JML begonnen und 1976 von JP&S (Jensen Parts & Services) fertiggestellt. Nach dem, was man mir in den 1980er-Jahren in der Fabrik erzählt hat, wollte Van Hool ein Modell ohne die Blase, um Wasseraustritte zu vermeiden. Alle Fahrzeuge mit der Blase hatten Undichtigkeiten. Ich kenne nicht den genauen Grund für diese Änderungsanfrage, aber der Arbeitsauftrag zur Umrüstung des Autos wurde im Dezember 1975 erteilt. Die Arbeiten wurden erst im November 1976 abgeschlossen, als die Rechnung ausgestellt wurde. Ich vermute, dass das Auto zu diesem Zeitpunkt ausgeliefert wurde.“
Dieses Coupé hebt sich von den serienmäßigen Jensen-Coupés ab, die mit dem von Panther gefertigten Vinyl-Dach ausgestattet waren. Mit seiner klassischen Farb-Kombination, dem luxuriösen Interieur und spannenden Details wie dem im Kofferraum versteckten Werkzeugkasten ist die Van Hool das einzige werkseitig gebaute Fahrzeug mit dieser Karosserieform. Zwei weitere Exemplare wurden später von Privatleuten aus serienmäßigen Jensen-Fahrzeugen aufgebaut. In Belgien neu verkauft, ging sie anschließend an einen großen italienischen Sammler, bevor sie Teil einer bedeutenden französischen Sammlung wurde. 2019 wurde sie wieder fahrbereit gemacht, ist seither jedoch nicht mehr bewegt worden. Trotz guter Erhaltung zeigt sie einige Spuren von Korrosion.
Dieses einzigartige Auto, verkauft mit einer alten belgischen Zulassungsbescheinigung, ist für jeden Liebhaber seltener Automobile von großem Interesse – für ernsthafte Jensen-Sammler ebenso wie für Enthusiasten, die das Fahrzeug gerne bei einem Concours d’Elegance präsentieren möchten.













