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Paul Stephens Ltd

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2017 PS Clubsport Series II Kaufen Bei

  • Rechtslenker
  • 7,633 Meilen
  • Handschaltgetriebe, 5 Gänge
  • Benzin
  • 3600cc
  • 2017
  • JSY89
  • Grau
  • Händler
  • GB
    Little Maplestead, Vereinigtes Königreich

Beschreibung

Hier ist eines, das wir früher gebaut haben – und eines ganz besonders wichtigen Autos in der Paul-Stephens-Timeline: der erste Series-II-Clubsport. Natürlich deutet „Series II“ darauf hin, dass es auch eine Series I gab. Das Clubsport-Ethos von Porsche ist etwas, das wir seit Langem verinnerlicht haben, denn es passt perfekt zu unserer eigenen Philosophie „weniger ist mehr“.

2007 lancierte Paul Stephens ein leichtgewichtiges Coupé namens Clubsport: ein konsequenter, unverfälschter, `less is more` treiberfokussierter Restomod 911 – maßgeschneidert nach individueller Spezifikation und in der Regel auf Basis des G-Modell Carrera 3. 2. Die frühen Series-I-Fahrzeuge waren in jeder Hinsicht bewusst simpel, aber das waren andere Zeiten. Als sich der Markt weiterentwickelte und reifte, wurde klar, dass es Appetit auf ein weiter entwickeltes Angebot gab. Und so kam 2017 der Clubsport Series II.

Das Leichtbau-Mantra – etwa 1. 000 kg – blieb selbstverständlich erhalten, aber die neue Generation von Käufern wollte zunehmend ein wenig mehr in Sachen Fahrkomfort: für lange Touren über Kontinentalstrecken ebenso wie einfach für den Weg zum nächsten Trackday. Außerdem war klar, dass man mehr erwartete, was die Ausstattung, die Fahrwerksentwicklung, die Leistung und die gesteigerte Alltagstauglichkeit anging. Bei unserem Series-II-Clubsport bedeutete das, den Carrera-3. 2-Boxer flach aus 3, 4 Liter Hubraum zu vergrößern und die Leistung auf 250+ PS für das Standardmodell anzuheben. Neu war außerdem die Option, den Antrieb aus dem 993 zu verbauen – wahlweise mit 3, 6- oder 3, 8-Liter-Kapazität – mit Leistungsstufen von 295 PS bei 3. 6 mit Varioram, bis hin zu 350 PS bei einem „vollen“ 3. 8 mit Drosselklappen.

Außen gab es eine modernisierte Interpretation des klassischen Lightweight-911: dezent, aber mit klarer Wirkung – mit Styling-Details, die Performance und Optik verbessern. Wer genauer hinschaut, erkennt die zielgerichteten Lufteinlässe für zusätzlichen Brems- und Ölkühlbedarf, 993-Aero-Spiegel und, eher noch radikaler, eine überarbeitete Motorhaube mit zwei 993 Carrera-S-Gittern zur Kühlung sowie einen höheren Entenschnabel-Deckel. Dazu kommt eine glatt gezogene, „entnahtete“ Dachlinie und ein Polyurethan-Frontlippen-Setup für den Frontspoiler – angelehnt an moderne GT-Cars – um die Stabilität bei hohem Tempo zu erhöhen.

Die Felgen OUTLAW 001 (eine Zusammenarbeit zwischen fifteen 52 und Magnus Walker) wurden gewählt wegen ihrer modernen, leichten Interpretation des traditionellen Fuchs-Designs. Das Fahrwerk wiederum erhielt überarbeitete Lagerbuchsen und Geometrie sowie KW V3 mit verstellbarer Dämpfung.

Innen blieb man dem Leichtbau-Thema treu und konnte das Fahrzeug je nach individueller Kundenspezifikation ausrüsten.

Und damit sind wir bei genau diesem Auto: unserem ersten Series-II-Clubsport – 3. 6 mit Varioram, fertig in Graphite Blue – und Thema sehr positiver Presse, als er 2017 fertiggestellt wurde.

Öffnet man die Heckklappe, ist die charakteristische Ansaugbrücke des 3, 6-Liter-Varioram-Boxers sofort erkennbar. Ohne Katalysator und die zusätzlichen Lüfter/ Motoren, die beim 993 nötig sind, atmet er nun über einen Sportluftfilter und ein maßgeschneidertes Abgassystem – konservative 295 PS inklusive. Gekoppelt ist das Ganze an ein G50 Fünfganggetriebe mit Quaife-Sperrdifferenzial über eine leichte RS-Schwungscheibe und eine Kupplung.

Vom Fahrwerk her: Diese OUTLAW-001-Räder sind mit klebrigem Yokohama Advan Gummi umwickelt, und das Auto steht auf KW Variant 3 mit verstellbaren Dämpfern. Mit gerade einmal 1. 070 kg bringt der Clubsport „nur“ 240 kg weniger auf die Waage als ein G50 Sport Carrera 3. 2 in der schweren, „full fat“ Variante – und die serienmäßigen Bremsen sind mehr als ausreichend.

Im Innenraum setzt sich das Leichtbau-Thema fort, aber ohne je spartanisch zu werden. Elektrische Fenster bleiben erhalten, während leichte Türverkleidungen und Teppiche helfen, das Gewicht im Rahmen zu halten. Die Rücksitze sind entfernt, vorne sind feste tiefe Sportsitze verbaut, bezogen mit Hahnentritt-Einsätzen, die mit einem roten Farbakzent versehen sind.

Das Armaturenbrett ist lederbezogen und doppelt weiß abgesteppt. Ein Momo-Lenkrad mit tiefer Felge wurde neu bespannt – nach unserer eigenen Spezifikation – mit rotem Mittelmarker statt des üblichen Gelbs. Der Schalthebel greift das ältere Teil aus den 70ern auf, allerdings mit dem korrekten G50-Schaltbild. Die Anzeigen sind spiegelverkehrt montiert und mit weißen Zeigern veredelt – für mehr Klarheit und ein schlichtes, sauberes Erscheinungsbild. Ein Porsche Classic PCM-Headunit sorgt für moderne Konnektivität und wirkt dabei völlig stimmig zum Innenraum-Auge.

AUF DER STRASSE

Die ganze Idee der Clubsport-Cars – egal ob Series I oder Series II – war, den Fokus wieder aufs Fahren zu legen. Es steht außer Frage, dass viele moderne Autos ein Stück dieser Direktheit verloren haben.

Um das Gewicht einzuordnen: Mit nur 1. 070 kg ist dieser spezielle Clubsport rund 200 kg leichter als ein 993 RS, bei sehr ähnlicher Leistung. Auf der Straße ist das sofort spürbar – aber die Power kommt nicht auf eine „peaky“ oder anstrengende Art. Der Varioram-Effekt zusammen mit dem größeren 3, 6-Liter-Paket im leichten Auto liefert von Anfang an einen überraschenden Schub, der sich über ein starkes Mittelfeld und bis in ein drehfreudiges Top-End zieht.

Mehr als alles andere zeigt sich aber, wie sich ein wirklich leichtes Auto bewegt. Die Agilität, das zielgenaue Richtungswechseln, der pure Vorwärtsdrang und natürlich das Bremsverhalten – all das erinnert daran, warum Gewicht so wichtig ist. Dieses Exemplar entspricht noch heute exakt dem, was wir damals ausgeliefert haben: mit einer straßentauglichen, gutmütigen Setup-Variante statt mit übertrieben aggressiven Komponenten.

Der aktuelle Besitzer hat zwar auch moderne Maclaren- und Porsche-GT-Cars, aber er war immer wieder erstaunt, wie ehrlich dieser Clubsport auf den Serpentinen fährt – ob in Großbritannien oder im Ausland.

Heute ist er nur noch verfügbar, weil schlicht keine Zeit bleibt, das Auto so zu nutzen, wie es eigentlich gedacht ist.

ZUSAMMENFASSUNG

Die Clubsport-Cars gehörten zu unseren beliebtesten Modellen – jedes für sich einzigartig. Leider wird der Bau eines solchen Autos auf dem aktuellen Markt immer teurer, vor allem wegen steigender Kosten für Spenderfahrzeuge, Teile und Arbeitszeit.

Hier also eine einzigartige Gelegenheit, den ersten Series-II-Clubsport zu erwerben: in vielen Publikationen vorgestellt und zur damaligen Zeit von Magnus Walker befürwortet – und dennoch mit der Option für den nächsten Besitzer, der Spezifikation ihren ganz persönlichen Stempel aufzudrücken, wenn sie das möchten. Als zusätzlicher Bonus ist die angeforderte Summe inklusive Mehrwertsteuer – die kann dann entsprechend, sofern technisch anwendbar, abgezogen werden.

Standort des Fahrzeugs

Sudbury Road, Little Maplestead, Little Maplestead, Essex, CO9 2SE, Vereinigtes Königreich
Anfahrtsbeschreibung

Anzeigen Details

Anzeigentyp:
Kaufen Bei
Kategorie:
Oldtimer
Region:
Essex
Referenznummer:
C2115266
Aufgelistet am:
20/08/2026
Jahr:
2017
Farbe:
Grau
Verkäufertyp:
Händler

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